desinfektion......
in *guten* kliniken.... wie eben der münchner uniklinik und der tölzer asklepios klinik, sind vor und auch IM krankenzimmer (und den sanitären anlagen) flaschen mit desifektionsmitteln angebracht, die ausgiebig von ärzten und schwestern benutzt werden.
weil ich eben auch den mrsa schon in einer wunde hatte.... aus der reha (!!) achte ich darauf mächtig........
die gefahr ist für beide gross.... den infizierten patienten, der dadurch ja noch anfälliger wird und für seine mitmenschen, falls DIESE OFFENE WUNDEN haben.
der staff aureus ist eine *alltagsbakterie* die überall wohnt..... fast jeder mensch kam damit schon in berührung, ohne *dass was passierte*.
ähnlich wie herpes, kann er ein leben lang inaktiv im körper dümpeln, ohne jemals probleme zu machen.
ausser.... bei in irgendeiner weise vorgeschädigten menschen, wie *uns*.
simple erde ist ein wohnort.... man gräbt eine pflanze ein, und hatte garantiert kontakt mit aureus.
als beispiel......
wiki sagt:
Staphylococcus aureus ist ein kugelförmiges,
grampositives Bakterium, das häufig in Trauben angeordnet ist (sog.
Haufenkokken).
Staphylokokken sind unbeweglich und bilden keine
Sporen. Die Größe des Bakteriums liegt üblicherweise zwischen 0,8–1,2
µm.
S. aureus kommt fast überall in der Natur und auch bei vielen Menschen auf der Haut und in den oberen Atemwegen (z. B. in der Nase) vor, meistens ohne dort Krankheitssymptome auszulösen. Man spricht in diesem Falle von einer Besiedlung oder Kolonisation der Person mit dem Keim (
Kolonisationskeim).
Staphylococcus aureus ist also weit verbreitet. Bekommt der Keim durch günstige Bedingungen oder ein schwaches
Immunsystem die Gelegenheit, sich auszubreiten, kommt es beim Menschen zu Hautinfektionen (
Furunkel,
Karbunkel), im Körper zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie
Lungenentzündung,
Endokarditis,
Toxisches Schock-Syndrom (TSS) und
Sepsis. Insbesondere
Bakterienstämme von
S. aureus, die Resistenzen gegen mehrere wichtige
Antibiotika erworben haben (sogenannte
MRSA-Stämme, siehe auch
Multiresistenz), stellen durch schlechte Behandelbarkeit eine Gefahr dar.
gute besserung bise..... viel erfolg!
kathy
Hiho chipsy ...
also so grundsätzlich die Zeit hätte der Doc schon fürs Händedesinfizieren (ebenso wie die Schwestern) wenn man ein Fläschchen Desinfektionsmittel in der Kitteltasche hätte

(vorm Betreten des Zimmers kurz in die hände gekippt, einmassiert bis man am Krankenbett steht - das nimmt keine zusätzliche Zeit in Anspruch

) aber ich weiß (bin selber Altenpflegerin) dass man das im Laufe der Zeit einfach als lästig empfindet, bzw. einfach vergisst (was natürlich eigentlich nicht sein sollte!).
MRSA kommt übrigens viel häufiger in Altenheimen vor als in Krankenhäusern ... hab ich in einer Fortbildung mal gehört, deswegen kann ich grad keine Quellenangabe machen ... also so prozentual auf die Zahl der Patienten/Bewohner gesehen.
Und eigentlich sollten die Beschäftigten in Krankenhäusern ja auch sich selber schützen durch die Händedesinfektion ... sich selber und ihre Familien zuhause ... wer weiß, was man sonst alles mit nach Hause schleppt ...
Ein befreundeter Arzt meinte allerdings einmal zu mir, er würde sogar seine Tochter auf den Schoß eines MRSA Patienten setzen ... solang dieser keine offenen Wunden etc hat ...