kerngesund
Mitglied
Hallo, ich bin neu hier im Forum,
also aus Sicht des Forum's bin ich ganz am Anfang, aber menschlich, gesundheitlich, sozial am Ende.
Kurz die Geschichte:
Mitte/Anfang 09/2011 war ich plötzlich schlapp, kaputt, noch berufstätig, dann ging nix mehr
(der Weg vom Auto ins Büro war zu anstrengend, Schmetzen.....), zum Arzt, ins KH, einen Herzschrittmacher bekommen.
2 Tage später erneuter Zusammenbruch im Pkw, auf der Fahrt zu meinen Eltern, ich war weg im Pkw (sass am Steuer) zum Glück nur Sachschaden.
Am gleichen Abend bringen mich meine Eltern noch ins dortige KH, weil wieder so kaputt und fertig, dort wurde wohl sofort die richtige Diagnose gestellt, ab ins Herzzentrum, und eine künstliche Aortenklappe wurde implantiert.
Anschliessend 4 Wochen im heimatnahen KH, dann Reha im Herzzentrum.
Noch während Herz-OP, also dem Aufenthalt in der Herzklinik, Schmerzen am Auge, total lichtempfindlich.
Nach Reha in 2011 wurde im Dez. 2011 nochmal der Schrittmacher operiert, weil der nicht funktioniert hat.
Dann, 2012 und 2013 ständig das Auge entzündet (rot), die Augenärztin tippte auf eine autoimmune Erkrankung, und so kam ich zu einem Rheumatologen.
Anfang 2013 wurde Vaskulitis und Morbus Wegener bestätigt.
Ich habe meinen Job verloren und habe einen Antrag auf EU-Rente gestellt, wurde erstmal abgelehnt,
ist nun im Klageverfahren.
Jetzt, Ende 2016 wieder so schlapp, kaputt, krank, über Weihnachtsfeiertage fast nur im Bett, meiner Mutter zu Liebe bin ich Anfang Jan 2017 zum Arzt, sofort ins Krankenhaus (Uniklinik), man hat mir einen künstliche Mitralklappe implantiert, das Gewebe und die Segel der Mitralklappe waren stark aufgequollen....
Im Op-Bericht lese ich:
die Fäden für die Kunstklappe rissen in dem aufgequollenem Gewebe immer wieder aus,letztendlichs gelang es durch mehrere Nähte in "sandwichweise" die Klappe zu befestigen,
dann noch was von diffusen Blutungen (ich nahm ja schon vor der 2.ten OP Marcumar), noch was von ausgiebiger Blusstillung, Herzentlüftung....
Ich bekam in der Uniklinik Antibiose, es war eine Endokarditis.
Bakterien wurde für die Ursache der Endokarditis wurden nicht gefunden, es wurde ein
interdisziplinäres Ärzteteam gebildet.
Laut dem Befund ist vermutlich die Vaskulitis die Ursache.
Dann im Februar wurde ich direkt von der Uniklinik in die Reha geschickt.
Dort wurde die Antibiose weitergeführt, leichter Sport (Höckergruppe, Fahrradergometer 50W,
Muskelpumpe, Gefässtraining...)
Noch in der Reha, bemerkte ich erneut eine Entzündung des Auges u. Schmerzen, kam auch zum gleichen Augenarzt wie 2011, 2012, 2013, 2014, weil die das kennt und richtig behandeln kann.
Hat das gleich im Anfangsstadium mit reichlich Cortison behandelt, wurde auch besser,
aber Cortison ist ncht so doll für's Auge.
In der Reha wwar ich auch bei einer Psychologin, die hat mir zur EU-Rente geraten.
In der Reha wurde ein Antrag auf Erhöhung des GdB von 30% auf 50% gestellt, der ist auch problemlos durchgegangen.
Es wurde in der Reha ein ärztlicher Bericht erstellt, den hab ich erst später (kürzlich) bekommen,
unter anderem wurde das "Restleistungsvermögen" beurteilt, ich soll mind. 6h (täglich !!!) mittelschwere Arbeit ausüben können,
dann steht da noch die "OP verlief ohne Komplikationen..." auf die Vaskulitis mit Polyangiitis wird gar nicht eingegangen, kein Bezug genommen.
Ich habe taube Beine, Arme, bin erschöpft wenn ich im 3.ten Stock bin, meine Finger und Zehen sterben ab, wenn ich kalte u. nasse Dinge anfasse, Schmerzen in der Brust, im Ohr, Nase....
Ich gebe zu etwas trockenen Humor zu haben,
aber nach dem ich den Bericht aus der Reha gelesen habe, und den Diagnosen die mein allg. Arzt mir für den Kardiologen mitgegeben hat, bin ich offenbar eine multiple Persönlichkeit.
Mir kommt es so vor als wenn ich als "Max oder Lieschen Müller" krank und operiert worden bin, und lt. Reha-Bericht bin ich jetzt ein "Arnold Schwarzenegger...."
Es muss sich lt. Reha-Bericht um eine Art "Wunderheilung" handeln.
Hat jemand auch solche oder ähnliche Erfahrungen ?
viele Grüße
kerngesund
(P.S. der Nickname ist meinem schwarzen Humor geschuldet, hätte auch totkrank wählen können)
also aus Sicht des Forum's bin ich ganz am Anfang, aber menschlich, gesundheitlich, sozial am Ende.
Kurz die Geschichte:
Mitte/Anfang 09/2011 war ich plötzlich schlapp, kaputt, noch berufstätig, dann ging nix mehr
(der Weg vom Auto ins Büro war zu anstrengend, Schmetzen.....), zum Arzt, ins KH, einen Herzschrittmacher bekommen.
2 Tage später erneuter Zusammenbruch im Pkw, auf der Fahrt zu meinen Eltern, ich war weg im Pkw (sass am Steuer) zum Glück nur Sachschaden.
Am gleichen Abend bringen mich meine Eltern noch ins dortige KH, weil wieder so kaputt und fertig, dort wurde wohl sofort die richtige Diagnose gestellt, ab ins Herzzentrum, und eine künstliche Aortenklappe wurde implantiert.
Anschliessend 4 Wochen im heimatnahen KH, dann Reha im Herzzentrum.
Noch während Herz-OP, also dem Aufenthalt in der Herzklinik, Schmerzen am Auge, total lichtempfindlich.
Nach Reha in 2011 wurde im Dez. 2011 nochmal der Schrittmacher operiert, weil der nicht funktioniert hat.
Dann, 2012 und 2013 ständig das Auge entzündet (rot), die Augenärztin tippte auf eine autoimmune Erkrankung, und so kam ich zu einem Rheumatologen.
Anfang 2013 wurde Vaskulitis und Morbus Wegener bestätigt.
Ich habe meinen Job verloren und habe einen Antrag auf EU-Rente gestellt, wurde erstmal abgelehnt,
ist nun im Klageverfahren.
Jetzt, Ende 2016 wieder so schlapp, kaputt, krank, über Weihnachtsfeiertage fast nur im Bett, meiner Mutter zu Liebe bin ich Anfang Jan 2017 zum Arzt, sofort ins Krankenhaus (Uniklinik), man hat mir einen künstliche Mitralklappe implantiert, das Gewebe und die Segel der Mitralklappe waren stark aufgequollen....
Im Op-Bericht lese ich:
die Fäden für die Kunstklappe rissen in dem aufgequollenem Gewebe immer wieder aus,letztendlichs gelang es durch mehrere Nähte in "sandwichweise" die Klappe zu befestigen,
dann noch was von diffusen Blutungen (ich nahm ja schon vor der 2.ten OP Marcumar), noch was von ausgiebiger Blusstillung, Herzentlüftung....
Ich bekam in der Uniklinik Antibiose, es war eine Endokarditis.
Bakterien wurde für die Ursache der Endokarditis wurden nicht gefunden, es wurde ein
interdisziplinäres Ärzteteam gebildet.
Laut dem Befund ist vermutlich die Vaskulitis die Ursache.
Dann im Februar wurde ich direkt von der Uniklinik in die Reha geschickt.
Dort wurde die Antibiose weitergeführt, leichter Sport (Höckergruppe, Fahrradergometer 50W,
Muskelpumpe, Gefässtraining...)
Noch in der Reha, bemerkte ich erneut eine Entzündung des Auges u. Schmerzen, kam auch zum gleichen Augenarzt wie 2011, 2012, 2013, 2014, weil die das kennt und richtig behandeln kann.
Hat das gleich im Anfangsstadium mit reichlich Cortison behandelt, wurde auch besser,
aber Cortison ist ncht so doll für's Auge.
In der Reha wwar ich auch bei einer Psychologin, die hat mir zur EU-Rente geraten.
In der Reha wurde ein Antrag auf Erhöhung des GdB von 30% auf 50% gestellt, der ist auch problemlos durchgegangen.
Es wurde in der Reha ein ärztlicher Bericht erstellt, den hab ich erst später (kürzlich) bekommen,
unter anderem wurde das "Restleistungsvermögen" beurteilt, ich soll mind. 6h (täglich !!!) mittelschwere Arbeit ausüben können,
dann steht da noch die "OP verlief ohne Komplikationen..." auf die Vaskulitis mit Polyangiitis wird gar nicht eingegangen, kein Bezug genommen.
Ich habe taube Beine, Arme, bin erschöpft wenn ich im 3.ten Stock bin, meine Finger und Zehen sterben ab, wenn ich kalte u. nasse Dinge anfasse, Schmerzen in der Brust, im Ohr, Nase....
Ich gebe zu etwas trockenen Humor zu haben,
aber nach dem ich den Bericht aus der Reha gelesen habe, und den Diagnosen die mein allg. Arzt mir für den Kardiologen mitgegeben hat, bin ich offenbar eine multiple Persönlichkeit.
Mir kommt es so vor als wenn ich als "Max oder Lieschen Müller" krank und operiert worden bin, und lt. Reha-Bericht bin ich jetzt ein "Arnold Schwarzenegger...."
Es muss sich lt. Reha-Bericht um eine Art "Wunderheilung" handeln.
Hat jemand auch solche oder ähnliche Erfahrungen ?
viele Grüße
kerngesund
(P.S. der Nickname ist meinem schwarzen Humor geschuldet, hätte auch totkrank wählen können)
Bin deswegen gerade leicht verwirrt.