Hanna58
Hotel Mama
Hallo, ich gehöre hier zu den Viellesern aber nicht zu den Vielschreibern, da meine Erfahrungen für Euch sicher nichts Neues sind. Jetzt würde ich mich aber über Eure Meinung sehr freuen.
Vorgeschichte: nach langen Kämpfen mit meinem Hausarzt (Beschwerden kommen davon,daß mein Bett an der falschen Stelle steht!) hat der endlich hinzugezogene Rheumatologe im Okt. 05 den V.a.Psoriasisspondarthritis geäußert. Hat mein HA natürlich von der Hand gewiesen, außerdem, wenn, dann wäre PSA nur Schuppenflechte, lästig, ungefährlich und nicht heilbar und deshalb - Behandlung unnötig. Daraufhin habe ich mich 4 Monate in die Schmollecke verzogen und mir geschworen, daß mich trotz immenser Schmerzen kein Arzt mehr deswegen zu Gesicht bekommt. Im März 2006 (ich habe mir nur gezwungenermaßen ein Rezept für meine Schilddrüsenhorme geholt) hat mich mein HA gefragt, wie es denn meinem Rheuma
gehe? Er habe schon befürchtet, ich würde nicht mehr kommen und in der Zwischenzeit gäbe es ja eine Basistherapie für PSA und er hätte sich schon mit dem Rheumatologen in Verbindung gesetzt und wäre jetzt authorisiert, diese Behandlung bei mir durchzuführen bla, bla, bla. Lange Rede, kurzer Sinn: seit April 2006 spritze ich MTX mit mehr oder weniger Erfolg. Leberwerte spielen Achterbahn - von ganz normal bis inakzeptabel. MTX runter, Beschwerden rauf - kennt Ihr sicher alle. Dann MRT von der BWS o.B. (Radiologe wußte schon, bevor er mich überhaupt gesehen hat, daß mir nix fehlt). HA meinte dann wieder, also doch kein Rheuma! (Vielleicht doch das Bett?!) Ultraschall beim Rheumadoc ergab aber dann starke Entzündungen in beiden Handgelenken und etl. geschwollene und entzündete Fingergelenke.(MTX hoch!) Als er dann von meiner Hashimoto-Thyreoiditis gehört hat, war seine neue (Zusatz)Diagnose seronegative rheumatoide Arthritis - und ich bräuchte mir von niemandem etwas Gegenteiliges erzählen lassen. Er hat dies auch meinem HA sehr deutlich geschrieben.Ist zwar irre, aber ich war richtig happy, als ich die Praxis verlassen habe.
Die Schmerzen wurden weniger. Dann im Nov. Leberwerte plötzlich viel zu hoch - MTX wieder runter, Arava dazu mit nur kurzfristigem Erfolg.
Seit Februar werden die Schmerzen wieder kontinuierlich mehr.
Nun gestern Kontrolltermin beim Rheumadoc: Leberwerte wieder mal deutlich erhöht, BKS zu hoch, linkes Handgelenk und drei Fingerknöchel der linken Hand deutlich geschwollen (im Ultraschall Entzündungen sichtbar),
dann Röntgen von Händen und Füßen mit dem Ergebnis, daß ich überhaupt keine Schmerzen haben dürfte, da auf den Röntgenbildern alles völlig normal sei. Ich bin total frustriert aus der Praxis raus und fürchte, jetzt
zweifelt mich der Rheumatologe auch noch an. Am liebsten würde ich mit der ganzen Basistherapie aufhören (im Übrigen: MTX jetzt wieder rauf, dafür Arava nur mehr die Hälfte), ist doch völlig umsonst, wenn mir eh nichts fehlt! Oder wie seht Ihr das?
(Sorry, ich habe eine Kurzfassung versucht - ist trotzdem ziemlich lang geworden!)
Liebe Grüße
Hanna
Vorgeschichte: nach langen Kämpfen mit meinem Hausarzt (Beschwerden kommen davon,daß mein Bett an der falschen Stelle steht!) hat der endlich hinzugezogene Rheumatologe im Okt. 05 den V.a.Psoriasisspondarthritis geäußert. Hat mein HA natürlich von der Hand gewiesen, außerdem, wenn, dann wäre PSA nur Schuppenflechte, lästig, ungefährlich und nicht heilbar und deshalb - Behandlung unnötig. Daraufhin habe ich mich 4 Monate in die Schmollecke verzogen und mir geschworen, daß mich trotz immenser Schmerzen kein Arzt mehr deswegen zu Gesicht bekommt. Im März 2006 (ich habe mir nur gezwungenermaßen ein Rezept für meine Schilddrüsenhorme geholt) hat mich mein HA gefragt, wie es denn meinem Rheuma
gehe? Er habe schon befürchtet, ich würde nicht mehr kommen und in der Zwischenzeit gäbe es ja eine Basistherapie für PSA und er hätte sich schon mit dem Rheumatologen in Verbindung gesetzt und wäre jetzt authorisiert, diese Behandlung bei mir durchzuführen bla, bla, bla. Lange Rede, kurzer Sinn: seit April 2006 spritze ich MTX mit mehr oder weniger Erfolg. Leberwerte spielen Achterbahn - von ganz normal bis inakzeptabel. MTX runter, Beschwerden rauf - kennt Ihr sicher alle. Dann MRT von der BWS o.B. (Radiologe wußte schon, bevor er mich überhaupt gesehen hat, daß mir nix fehlt). HA meinte dann wieder, also doch kein Rheuma! (Vielleicht doch das Bett?!) Ultraschall beim Rheumadoc ergab aber dann starke Entzündungen in beiden Handgelenken und etl. geschwollene und entzündete Fingergelenke.(MTX hoch!) Als er dann von meiner Hashimoto-Thyreoiditis gehört hat, war seine neue (Zusatz)Diagnose seronegative rheumatoide Arthritis - und ich bräuchte mir von niemandem etwas Gegenteiliges erzählen lassen. Er hat dies auch meinem HA sehr deutlich geschrieben.Ist zwar irre, aber ich war richtig happy, als ich die Praxis verlassen habe. Die Schmerzen wurden weniger. Dann im Nov. Leberwerte plötzlich viel zu hoch - MTX wieder runter, Arava dazu mit nur kurzfristigem Erfolg.
Seit Februar werden die Schmerzen wieder kontinuierlich mehr.
Nun gestern Kontrolltermin beim Rheumadoc: Leberwerte wieder mal deutlich erhöht, BKS zu hoch, linkes Handgelenk und drei Fingerknöchel der linken Hand deutlich geschwollen (im Ultraschall Entzündungen sichtbar),
dann Röntgen von Händen und Füßen mit dem Ergebnis, daß ich überhaupt keine Schmerzen haben dürfte, da auf den Röntgenbildern alles völlig normal sei. Ich bin total frustriert aus der Praxis raus und fürchte, jetzt
zweifelt mich der Rheumatologe auch noch an. Am liebsten würde ich mit der ganzen Basistherapie aufhören (im Übrigen: MTX jetzt wieder rauf, dafür Arava nur mehr die Hälfte), ist doch völlig umsonst, wenn mir eh nichts fehlt! Oder wie seht Ihr das?
(Sorry, ich habe eine Kurzfassung versucht - ist trotzdem ziemlich lang geworden!)
Liebe Grüße
Hanna
