Arlene
stilles Wasser
Tach zusammen,
leider muss ich jetzt was machen, was ich eigentlich hasse, nämlich um Hilfe bitten, nachdem ich tagelang mit Abwesenheit geglänzt habe
, aber leider gehts mir zur Zeit nicht so gut, dass ich mich selber vorschriftsmäßig um euch kümmern könnte - ich hoffe, ihr könnt mir verzeihen.
Seit einigen Wochen nehme ich 50mg Amitriptylin. Das hat mein geschätztes Trevilor abgelöst, weil ich in den letzten Monaten nicht mehr wusste wohin vor lauter Migräne und dringend eine Prophylaxe brauche, um nicht ständig mit Schmerzmitteln zugedröhnt zu sein.
Die Wirkung ist soweit gut, die Migräne lässt nach, die antidepressive Wirkung ist soweit ok, evtl muss ich noch nachlegen. Die anfänglichen Nebenwirkungen Mundtrockenheit und Müdigkeit lassen auch nach.
ABER dafür habe ich ständig Hunger. Nicht nur, dass ich bei den Mahlzeiten monstermäßige Portionen verputzen könnte, auch dazwischen quält mich ständig Heißhunger, fast schon Gier, sogar nachts wache ich davon auf!!! Zugenommen habe ich bis jetzt "nur" ein Kilo, aber das kann ja kein Dauerzustand sein, ständig gegen mich kämpfen zu müssen!! Aber kampflos den Speck wuchern lassen werde ich NIE UND NIMMER! In den letzten Jahren habe ich zwischen Größe 38 und 44 alles mitgemacht, meine Finanzen vertragen einfach keine neue Garderobe mehr. Abgesehen davon habe ich endlich wieder soviel Selbstwertgefühl, um ein bissel auf mein Aussehen zu achten, im Depri-Sumpf wars mir noch so ziemlich wurscht, wie ich durch die Gegend geschlumpft bin.
Jetzt könnte ich natürlich
a) meine Psychocouchtante beschwatzen, mir noch Appetitzügler o.ä. zu verschreiben *schauder*
b) Den Hunger heldenhaft bekämpfen, ständig schlechte Laune haben und irgendwann zur Axtmörderin werden, weil mich an der Supermarktkasse vermeintlich jemand schräg ansieht
c) den Magen mit Magerquark und Salatgurken gefüllt halten
d) Akupunktur? Hypnose? Oder????
Wer hat solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen?
Mit knurrendem Bauch,
die Arlene
leider muss ich jetzt was machen, was ich eigentlich hasse, nämlich um Hilfe bitten, nachdem ich tagelang mit Abwesenheit geglänzt habe
Seit einigen Wochen nehme ich 50mg Amitriptylin. Das hat mein geschätztes Trevilor abgelöst, weil ich in den letzten Monaten nicht mehr wusste wohin vor lauter Migräne und dringend eine Prophylaxe brauche, um nicht ständig mit Schmerzmitteln zugedröhnt zu sein.
Die Wirkung ist soweit gut, die Migräne lässt nach, die antidepressive Wirkung ist soweit ok, evtl muss ich noch nachlegen. Die anfänglichen Nebenwirkungen Mundtrockenheit und Müdigkeit lassen auch nach.
ABER dafür habe ich ständig Hunger. Nicht nur, dass ich bei den Mahlzeiten monstermäßige Portionen verputzen könnte, auch dazwischen quält mich ständig Heißhunger, fast schon Gier, sogar nachts wache ich davon auf!!! Zugenommen habe ich bis jetzt "nur" ein Kilo, aber das kann ja kein Dauerzustand sein, ständig gegen mich kämpfen zu müssen!! Aber kampflos den Speck wuchern lassen werde ich NIE UND NIMMER! In den letzten Jahren habe ich zwischen Größe 38 und 44 alles mitgemacht, meine Finanzen vertragen einfach keine neue Garderobe mehr. Abgesehen davon habe ich endlich wieder soviel Selbstwertgefühl, um ein bissel auf mein Aussehen zu achten, im Depri-Sumpf wars mir noch so ziemlich wurscht, wie ich durch die Gegend geschlumpft bin.
Jetzt könnte ich natürlich
a) meine Psychocouchtante beschwatzen, mir noch Appetitzügler o.ä. zu verschreiben *schauder*
b) Den Hunger heldenhaft bekämpfen, ständig schlechte Laune haben und irgendwann zur Axtmörderin werden, weil mich an der Supermarktkasse vermeintlich jemand schräg ansieht
c) den Magen mit Magerquark und Salatgurken gefüllt halten
d) Akupunktur? Hypnose? Oder????
Wer hat solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiterhelfen?
Mit knurrendem Bauch,
die Arlene

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... bin Jahrgang 71, wenn auch stark angegraut (was mir auch den Spitznamen "kleines Grautier" eingebracht hat)
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