Hallo,
also ich kann nur sagen - ich wüsste nicht, wie es ohne unsere Hunde gehen sollte!
Wir haben seit fast 30 J. immer einen Hund - erst eine super liebe Schäferhündin, unsere Frigga.
Als sie dann starb, haben wir vom Tierheim eine kleine Terrier-Mischlings-Dame geholt.
Das war dann die richtige Grösse für meine Tochter zum Gassigehen.
Ich war zu der Zeit berufstätig - aber wir haben einen riesen Garten und noch 2 Söhne,
die immer geholfen haben.
Inzwischen sind die Kinder gross - und unsere Terrier-Hündin Jessy musste ich leider vor 3 J. erlösen, sie hatte einen Blasentumor.
2001 bin ich krank geworden, 2003 war dann klar, dass ich mein Geschäft aufgeben muss und ich ab da dann Zuhause bin.
Im Dez. 2003 haben wir zu unserem Terrier-Mischling dann einen Dobermannrüden gekauft (vom Züchter).
Mein Mann wünschte sich immer einen grossen Hund und nachdem ich Zuhause war, ging das dann auch.
Viele Leute meinen, dass Dobermänner schwierig sind, leider haben auch viele Menschen Angst vor ihnen.
Aber Dobis sind nichts anderes als Oberschmuser, absolute Bett- und Sofahunde und super toll als Familienhund.
Natürlich brauchen sie Erziehung, aber das braucht jeder Hund.
Mein Mann ist mit Charly die ersten 3 J. regelmässig zur Hundeschule und auch auf den Hundeplatz gegangen.
Als unsere Terrierhündin starb, hat Charly das sehr schlecht verkraftet, so machen wir uns wieder auf die Suche nach einem Zweithund - und wir hatten soooo ein Glück.
Vor 2 Jahren kam Lucy zu uns, ein Dobi-Mädel - und das Beste, sie ist die Schwester von Charly,aus dem gleichen Wurf!!!!
Der Besitzer musste beruflich nach Dubai und wollte das der damals 6-jährigen Hündin, die 3 J. in Florida und 3 J. in China lebte, nicht antun.
Unsere Züchterin, mit der wir, seit wir Charly bei ihr gekauft haben, befreundet sind, hat uns angerufen und gefragt, ob wir bereit wären, Lucy zu uns zu nehmen.
Und wir haben Lucy zu uns genommen - Charly ist seit dem wieder überglücklich und zufrieden - und wir - uns hätte nichts besseres passieren können.
Lucy ist einfach ein Schätzle, super sozialisiert, kinderlieb, schmusig, super erzogen...
Hier habe ich mal ein Bild von Lucy:

Sie liebt unsere Enkeltochter über alles und betüddelt sie und passt auf sie auf!
Leider habe ich von Charly auf die Schnelle kein Foto gefunden, tut mir leid.
Ich bin von der Rasse Dobermann total begeistert, wir werden auch nie mehr andere Hunde haben.
Diese Hunde sind so sensibel und aufmerksam. Sie sind sehr gut zu erziehen und lernen unheimlich schnell. Auch ist es noch eine sehr gesunde Rasse - unsere Beiden sind nun 8 Jahre alt und ausser Impfungen und Entwurmen hatten wir noch keine grösseren Kosten beim TA.
Der Vorteil eines grossen Hundes: man muss sich zum Streicheln nicht weit bücken
Wenn es mir nicht gut geht - das merken die Hunde sofort - es ist immer wieder verblüffend!
Ich bin viel Zuhause - wahrscheinlich wäre ich ohne meine Hunde schon total vereinsamt.
Ich kann zwar nicht mehr mit ihnen Gassi gehen, aber im Garten spielen, Bälle werfen usw.,
da geht.
Zudem sind unsere Dobis eher Couchpotatos

- sie gehen schon gerne gassi, aber im grossen Garten toben und spielen, das reicht ihnen auch mal. Zudem - die Zwei spielen miteinander! Da die Zwei nicht die Unterwolle im Winter bekommen, so wie das bei anderen Hunden ist, gehen sie bei Regen und Kälte seeeeeeeeeeehr ungern raus, da muss man dann oft ein wenig nachhelfen

Naja, auch Hunde haben so ihre Macken
Klar, alleine könnte ich die Hunde nicht haben - aber ich habe meinen Mann und 2 Kinder wohnen auch noch Zuhause, so muss ich mich nicht alleine kümmern.
Aber ohne Hund - das kann ich mir nicht mehr vorstellen, da würde mir sehr viel fehlen.
Sorry, ist jetzt ein Roman geworden.
lg Sieglinde