Hallo ihr lieben,
bitte schimpft nicht zu dolle mit mir, ich bin heute mit unterschrift auf eigene gefahr gegen den rat des arztes aus dem krankenhaus raus.
aber NICHT ohne grund, am samstag war ich nicht mehr ansprechbar und konnte lt. ärzten auch meine rechte körperhälft nicht mehr bewegen, sie hatten große angst das ich einen erneuten schlaganfall erlitten hätte, sie machten ein ct welches aber in ordnung war, letztlich bekam ich einen Antagonisten gespritzt, dieser hebt innerhalb 1 minute ALLE schmerzmedis auf, ich war im vollen entzug mit wirklich sehr shclimmen schmerzen und krampfte stark.
mir wurde mehrfach unterstellt das ich medis zusätzlich genommen hätte, was ich verneinte und auf das leben meiner tochter geschworen habe (wer mich kennt das ich dies NIEMALS leichtsinnig tun würde), die schwester durchsuchte meinen nachttischschrank ich fragte was suchen sie da, sie sagte nichts ich mache hier ordnung, aber ich schrie sie werden nix finden ich habe nix genommen, ich habe darauf gefragt bzw. ebenso unterstellt das bei der medi vergabe (infusionen) etwas falsch gelaufen sei, worauf natürlich ein murren durch ging, aber mein stations-arzt konnte mich sehr gut verstehen.
ich wurde binne 36 std. von 150µg auf 75µg runter gesetzt, die schmerzen wurden immer schlimmer und der entzugsschmerz ließ nicht auf sich warten.
ich habe dann heute morgen meinem stationsarzt gesagt das es so NICHT geht, ich warte seit 1 woche auf den Schmerztherapeuten und das ich nicht mehr bereit bin eine schmerzmittelreduktion ohne schmerztherapeutische unterstützung/hilfe weiter zu machen, somit versprach er mir noch heute den schmerztherapeuten zu schicken, und so war es ja dann auch, doch es war der absolute HAMMER
ich sagte ihm das ich mit 3 mal betteln und 2 std. verzögerung auf mein schmerzpflaster warten musste, ich sagte dass das personal entweder gar keine,was ich glaube, oder eine sehr misserabelen lehrgang im umgang mit schmerzpatienten haben, dies bejate er und entschuldigte sich, dann erzählte ich ihm vom samstag und er sagte das darf nicht passieren und das er an KEINEN schmerzmittelüberhang glaubt, denn zuhause hatte ich 150 und dort am samstag 125µg, sondern das die medis unglücklich hintereinenader gegeben wurden, was da genau wie abgelaufen ist wäre jetzt zu lange und ich möchte da noch einen weiteren thread dazu eröffnen, denn wir müssen wirklich versuchen etwas zu ändern wir müssen uns wehren!
der schmerztherapeut kam und meinte das er anästhesist sei und eigentlich nur für akut fälle, den OP und die intensivstion zuständig sei und das er nur neben bei konsiliarisch berät und fing an zu fragen:
er fragte mich ob ich schon mal ein kind bekommen hätte, ich sagte ja eine tochter, er: wie alt ist sie? ich: 18 j. er: können sie sich noch an die geburt erinnern oder hatten sie vollnarkose? ich: ja ich kann mich sehr gut daran erinnern es war das schönste erlebnis er: und das tat doch weh? ich: ja die wehen tun schon weh. er: ja eine geburt ist auf der schmerzskala eine 10 ich: nein kann ich so nicht bestätigen, er: doch so ist es und wir müssen nun ja sehen das wir eine kommunikative basis zwischen uns finden und
sagte dann: wenn sie ihre schmerzen nun fühlen, sind die genauso schlimm wie die geburt war? ich: ich empfand die geburt nicht als so schmerzhaft und außerdem kann man das doch gar nicht mit einander vergleichen kann, er doch: wir müssen ja eine basis finden, ich: sie wissen doch nicht wie ein geburtsschmerz ist, er doch er kann es sich vorstellen, ich gab dann in soweit nach, das ich sagte gut dann ist es keine 9 sondern eine 8 zuzüglich der entzugsproblematik, er: ich werde ihrem arzt anraten sofort für sie ein bett in der schmerzklinik in ... zu bekommen, dort gibt es psychologen und psychiater und dort werden sie lernen das die schmerzen nicht da sind die sie haben, denn ihre gelenke sehen nicht nach dem aus was sie sagen.
ich fragte nochmals nach meiner derzeitigen problematik, die hat er VOLLENDS ignorriert, er stand auf und ging.
ich sollte morgen auf 50µg runter gesetzt werden, und das wo ich jetzt schon starke gelenkschmerzen incl. schwellungen und entzugserscheinungen habe die auch sehr schmerzhaft sind.
mein stationsarzt sagte mir heute morgen noch, das sie NICHT sicher sind dass das problem magen und darm vom schmerzpflaster kommt, das aber die darmblutung NICHT vom pflaster kommen, woher die kommen wissen sie nicht, möchten auch nicht wieder reinschauen sondern eher warten, das herz müsste untersucht werden, dann besteht der verdacht auf ein tumor der zuviel insulin produziert und die nieren geschichte ist auch nicht vom tisch, aber
ich schaffe diese entzugsgeschichte derzeit weder körperlich noch psychisch und schon gar nicht OHNE ärztliche unterstützung!
somit habe ich heute das aller erstemal in meinem leben wirklich richtig hinter mir gestanden und habe mich für MICH ein- und durchgesetzt, worüber ich SEHR stolz auf mich bin. selbst der pfleger sagte leise zu mir: zuhause sind sie besser aufgehoben, die machen hier ja nix mehr *kopfschüttelnd* er zog mir dann den ZVK und ich unterschrieb den wisch, mein mann packte meinen koffer und ich ging.
ich habe heute das erstemal etwas gegessen, ok ich hatte etwas bauchschmerzen dannahc, aber ich schaffe das schon, trinken muss ich noch mehr, aber auch das kann ich zuhause weiter üben.
ich habe heute sofort meinen Kardiologen angerufen und habe für nächsten mittwoch einen termin, morgen werde ich bei meinem schmerztherapeuten anrufen und um einen notfall termin für mittwoch bitten (da ist mein mann zuhause und fahren kann ich noch nicht), außerdem werde ich morgen in der schmerzklinik anrufen wo ICH hinmöchte (das stand für mich schon vor dem heutigen tag fest das ich dies tun werde) dort kennt mich die chef-schmerztherapeutin von 2006 und fragt heute noch meine gute bekannt die dort arbeitet wie es mir geht, dort ist auch eine gastoentrologie wo mich ebenfalls incl. chefarzt 3 ärzte kennen, dort werde ich nach einem bett fragen. was sicher auch mit wartezeit verbunden sein wird.
doch allem voran muss ich wissen was mein kardiologe zu meinem Herzen sagt, denn der dortige kardiologe sagte mir ich solle nicht warten bis zum großen knall, und dies habe ich auch nicht vor.
ich werde mit sicherheit dieses jahr noch 1-3 mal in die klinik müssen, ABER ich habe mir heute geschworen das ich NIE wieder alles mit mir machen lasse ohne mich zu wehren, ich habe die schmerzen, ich muss da durch und ich lasse mir nicht mehr sagen das ich KEINE schmerzen haben kann weil der herr weißkittel nichts kapiert.
ich hoffe nun natürlich das es zu keinen komplikationen kommt, das wäre echt fartal nach meiner unterschrift, aber ich werde aufpassen und so gut und schnell es geht alle weiteren schritte von zuhause aus regeln und schnellstens alles abklären lassen, wenn es sein muss auch in einer klinik, aber nicht dort!
in der gemeinschaftspraxis meines hausarztes gibt es nun auch einen nierenspezialist (nephrologe oder?) und mein hausarzt ist sehrrrrr um mich bemüht, ich werde es schon schaffen.
ich hatte soooooooo sehr gehofft das es dort gut laufen würde, ok da konnte ich ja nicht ahnen das die herzschmerzen die ich vor kurzem hatte wirklich folgen hatten, das dies nun auch noch dazu kam, aber in der zeit wo ich nun dort war wurde EINE untersuchung gemacht, die magenspiegelung, ansonsten wurde ich künstlich ernährt und mit flüssigkeit über den ZVK versorgt...............ich hoffte soo sehr auf hilfe, ich war kooperativ, willigte in eine langsame reduktion des schmerzpflasters ein um zu schauen ob sich was ändert...........aber so NEIN das konnte ich nicht mehr aushalten.
ich möchte mich nun noch ganz ganz dolle bei euch allen bedanken, für eure anteilnahme, eure vielen daumen und gebete, wünsche und lieben worte, sie helfen mir immer wieder meinen kampfgeist anzu schupsen
DANKE
ich werde euch auf dem laufenden halten
liebe grüße und euch allen wünsche ich erträgliche besser KEINE schmerzen und eine schöne zeit
elke