dann hast du dich nicht hinreichend informiert

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ich beschäftige mich seit 6-7 jahren z.t. sehr intensiv mit ernährungsfragen, und es gibt halt sehr verschiedene auffassungen zur ernährung. und eine, die für alle menschen gleichermaßen vorschreibt, wie viele kcal zu sich nehmen dürfen oder wie hoch der prozentuale anteil an kh, eiweißen und fetten sein soll, überzeugt mich nicht. zum einen wäre mir die berechnerei beim essen viel zu anstrengend, zum anderen sind nicht alle menschen gleich, als dass man das so pauschal für alle festlegen könnte.
ich bin froh darüber, eine alternative gefunden zu haben, bei der ich mir über kcal, kh, fette und eiweiße keine gedanken machen muss. ich glaube, das das viele menschen abschreckt, weil sie meinen, das gehöre zu einer gesunden ernährung oder zum abnehmen dazu. dabei ist das gar nicht nötig, das ist eine erfindung der modernen ernährungslehre, und die erkenntnisse darüber wechseln alle paar jahre (so wie auch die erkenntnisse darüber, was gesund ist und was nicht). da folge ich lieber dem rat von prof. kolath, der sagte: "lasst die nahrung so natürlich wie möglich." das ist das, was mir einfach einleuchtet, da ich glaube, dass es dagegen eine unnatürliche ernährungs- und lebensweise gewesen ist, die mich krank gemacht hat (was sicher auf viel menschen zutreffen dürfte).
hinzu kommt, dass ich immer wieder menschen kennenlerne oder erfahrungsberichte lese, die mit dieser ernährungsform erfolgreich waren und sind, bei z.t. schweren, als unheilbar geltenden krankheiten. bruker hat in seinen krankenhäusern bei 1000en patienten große erfolge erzielt. und deshalb hoffe und glaube ich daran, dass seine ernährungslehre ein wesentlicher baustein sein wird auf meinem heilweg (neben der seelischen seite). ich denke, dass ich mich darüber inzwischen gut und ausreichend informiert habe.
die ernährungstipps im kasten sind mir viel zu inkonsequent, aber das merkt sicher nur jemand, der sich eben damit beschäftigt hat:
z.B. fettreduktion (magerköse, mageryogurt):
was passiert denn mit den vitaminen (A, D, E und K), die fett benötigen, damit sie aufgenommen und verwertet werden können? es ist gefährlich, fettreduzierte lebensmittel zu verwenden. untersuchungen haben gezeigt, dass sie zu keiner gewichtsreduktion führen und zudem auf dauer gefährlichen vitamin- und mineralstoffmangel nach sich ziehen können. vitamin d z.b. wird zur kalziumverwertung benötigt! demzufolge kann ein mangel an fett auch einen mangel an kalzium zu folge haben.
besser ist es, hochwertige fette einzusetze, wie kaltgepresste pflanzenöle und natürlich in maßen - eine reine markenbutter, die mehrfach ungesättigte fettsäuren enthalten und dazu viele vitamine, und diese dann in maßen zu genießen.
von tierischen produkten wird gerade für rheumatiker immer mehr abgeraten, zum einen wegen der artfremden tierischen eiweiße, die bei vielen menschen mitverantwortlich sind für allergische und entzündungsreaktionen, zum anderen wegen der tierischen fette, die diese arachidonsäure enthält, welche entzündungsprozesse im körper anfacht, vermittelt und verstärkt.
dass der zuckerverbrauch reduziert und vollgetreide verwendet werden soll, dass obst, gemüse und kartoffeln sehr gesund sind, vor allem in frischer form, auch dass salz, wenn überhaupt, sparsam zu verwenden ist, ist der vollwertlehre entnommen.
das gilt auch für den 2. kasten zum zucker. das ist das, was die vollwertlehre seit über 100 jahren beschreibt. außer dass er eingeschränkt ist für diabetiker. gesunde menschen dürfen natürlich jedes obst essen, wie sie es vertragen, und ich weiß auch nicht, wieso rheumatiker sich beim süßen obst einschränken sollen. ich werde es weiterhin genießen. auch honig ist z.b. ein sehr gesundes naturprodukt, sofern er kalt geschleudert verkauft wird.
außer der part zum süßstoff: das kunstprodukt süßstoff würde ich jedenfalls nicht verwenden, da ich durch das kordison eh schon unter darmproblemen leide und ich schon immer einen empfindlichen darm hatte.