Hallo,
heute war ich bei einem Orthopäden, um abklären zu lassen, was es mit meinen stetig stärker werdenden Gelenkschmerzen zu tun hat. Ausserdem habe ich zur Zeit einen schmerzenden Knoten am linken Ringfinger-Endgelenk, seit ein paar Tagen.
Ich habe eine LWSkoliose, die im Bereich ISG Probleme macht - schon über 20 Jahre.
Dazu kommen: Schulter und Knieschmerzen, beidseitig, Knie nach auch leichter Belastung, Schulter links schmerzt auch einfach so, im Ruhezustand, Schulter rechts ist nicht so deutlich. Schulter links sind Bewegungseinschränkungen vorhanden.
Gesamter HWS-Nackenbereich. Schwindel beim Kopfdrehen, Tinnitus, ausstrahlende Schmerzen in Schulter und Gesicht.
Neu hinzu gekommen und deutlicher bzw. dauerhaft sind Schmerzen in den Grundgelenken der Finger, beidseitig. Dazu Füße Grundgelenke, beidseitig. Handgelenke tun weh, wenn ich bloß eine halbe Stunde Fahrradfahre.
Wohl gemerkt ich spreche von den Gelenken!
Ich hatte im Februar die Diagnose Fibromyalgie von meinem Hausarzt (Rheumatolog. Internist) bekommen. Ich habe auch Sehnenschmerzen, starke Erschöpfung seit ca 4 Jahren, die sich durch Schlaf nicht bessert, durch freie Tage auch nicht, ich habe Schlafstörungen (durchschlafstörungen) und ich habe fast chronisch, also praktisch immer, eine Blasenreizung.
Infektionswerte sind einige positiv, u.a. Borrelien. "Rheumafaktor" negativ. Hashimoto und viele Allergien.
So, der Orthopäde eben meinte, er finde nichts. Er hat LWS und Hände geröntgt. Da musste ich aber schon drauf drängen. Da sei nichts, meinte er, und da mein Rheumafaktor negativ sei, hätte ich nichts. Als ich ihn dann fragte, was er meinte, wo denn die Schmerzen her kämen, redete er etwas Unzusammenhängendes von wegen "Belastung", da "käme das schon mal vor". Ich habe aber dauerhaft Schmerzen. Morgensteifigkeit. Auch ohne Belastung. Das hat er irgendwie nicht zur Kenntnis genommen. Mein Hinweis, es gebe auch seronegatives Rheuma, darauf ist er nicht mehr eingegangen. Meine Fingerknöchel seien zwar etwas "dick", und das "könne auf chronische Polyarthritis hindeuten", aber "man sehe ja nichts".
Fazit: Man sieht bei mir nichts, ergo ist da auch nichts? Was soll ich jetzt noch tun? Stelle nächste Woche Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Macht es Sinn , einen weiteren Orthopäden oder Rheumatologen aufzusuchen? Was ist, wenn der mir dann wieder dasselbe erzählt, "man sieht nichts, Blutwerte o.k, also ist da nichts".
Ich meine, hier steht in den Infos, es gebe seronegatives Rheuma. Wieso nimmt das kein Arzt zur Kenntnis? Wo kann ich einen Arzt finden, der mich ernst nimmt?
Vielen Dank im Voraus für weiterbringende Antworten,
Calacirya
heute war ich bei einem Orthopäden, um abklären zu lassen, was es mit meinen stetig stärker werdenden Gelenkschmerzen zu tun hat. Ausserdem habe ich zur Zeit einen schmerzenden Knoten am linken Ringfinger-Endgelenk, seit ein paar Tagen.
Ich habe eine LWSkoliose, die im Bereich ISG Probleme macht - schon über 20 Jahre.
Dazu kommen: Schulter und Knieschmerzen, beidseitig, Knie nach auch leichter Belastung, Schulter links schmerzt auch einfach so, im Ruhezustand, Schulter rechts ist nicht so deutlich. Schulter links sind Bewegungseinschränkungen vorhanden.
Gesamter HWS-Nackenbereich. Schwindel beim Kopfdrehen, Tinnitus, ausstrahlende Schmerzen in Schulter und Gesicht.
Neu hinzu gekommen und deutlicher bzw. dauerhaft sind Schmerzen in den Grundgelenken der Finger, beidseitig. Dazu Füße Grundgelenke, beidseitig. Handgelenke tun weh, wenn ich bloß eine halbe Stunde Fahrradfahre.
Wohl gemerkt ich spreche von den Gelenken!
Ich hatte im Februar die Diagnose Fibromyalgie von meinem Hausarzt (Rheumatolog. Internist) bekommen. Ich habe auch Sehnenschmerzen, starke Erschöpfung seit ca 4 Jahren, die sich durch Schlaf nicht bessert, durch freie Tage auch nicht, ich habe Schlafstörungen (durchschlafstörungen) und ich habe fast chronisch, also praktisch immer, eine Blasenreizung.
Infektionswerte sind einige positiv, u.a. Borrelien. "Rheumafaktor" negativ. Hashimoto und viele Allergien.
So, der Orthopäde eben meinte, er finde nichts. Er hat LWS und Hände geröntgt. Da musste ich aber schon drauf drängen. Da sei nichts, meinte er, und da mein Rheumafaktor negativ sei, hätte ich nichts. Als ich ihn dann fragte, was er meinte, wo denn die Schmerzen her kämen, redete er etwas Unzusammenhängendes von wegen "Belastung", da "käme das schon mal vor". Ich habe aber dauerhaft Schmerzen. Morgensteifigkeit. Auch ohne Belastung. Das hat er irgendwie nicht zur Kenntnis genommen. Mein Hinweis, es gebe auch seronegatives Rheuma, darauf ist er nicht mehr eingegangen. Meine Fingerknöchel seien zwar etwas "dick", und das "könne auf chronische Polyarthritis hindeuten", aber "man sehe ja nichts".
Fazit: Man sieht bei mir nichts, ergo ist da auch nichts? Was soll ich jetzt noch tun? Stelle nächste Woche Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Macht es Sinn , einen weiteren Orthopäden oder Rheumatologen aufzusuchen? Was ist, wenn der mir dann wieder dasselbe erzählt, "man sieht nichts, Blutwerte o.k, also ist da nichts".
Ich meine, hier steht in den Infos, es gebe seronegatives Rheuma. Wieso nimmt das kein Arzt zur Kenntnis? Wo kann ich einen Arzt finden, der mich ernst nimmt?
Vielen Dank im Voraus für weiterbringende Antworten,
Calacirya
. Langer Leidensweg aber ich habe mittlerweile ein super ÄrztNetzwerk, die mich immer unterstützen (auch beim Rentenkram).