Hallo,
da ich mich vor längerer Zeit wegen Verdachts auf Rheuma hier mal angemeldet hatte, und eine Bekannte von hier mir den Rat gegeben hat, mein Problem einmal hier zu schildern, will ich das gerne mal tun.
Also, ich bin 35 Jahre, 170cm groß und recht schlank (60kg). Ich habe stark verkürzte und verspante Muskulatur/Bänder/Sehnen. Aber ein großes Problem plagt mich seit ca fünf Jahren und es wird eher minder:
Finger kribbeln. Sobald es kalt draußen ist, schlafen mir die mittleren Finger ein (von beiden Händen). Es steigert sich, bis zum völligen einschlafen der Hände, je länger ich draußen bin.
Auch im Ruhezustand merke ich plötzliche "Einschlafgefühle" einzelner Finger (vorallem die äußerste Hälfte des kleinen rechten Fingers, die war sogar letzte Woche DREI TAGE lang am Stück dauerhaft eingeschlafen !!!!)
Vereinzelt hab ich im Ruhezustand auch plötzlich auftretende, nur ein paar Sekunden lange Einschlafgefühle. Manchmal sind es auch richtig heiße Stiche.
Bei folgenden Armstellungen schlafen mir sogar die ganzen Arme ein:
- wenn ich die Arme in die Hüfte abstütze
- wenn ich die Arme hinter den Kopf verschränke
- wenn ich die Arme zu weit nach unten gebeugt habe, so wie zu weit nach oben dann hab ich absolut NULL Gefühl mehr in den Unterarmen
- wenn ich morgens aufwache (ich liege gern seitlich nachts) ist ein Arm meist ganz komplett eingeschlafen und nach dem aufwachen des Armes richtig KALT !!
Eine zeitlang hatte ich sogar große Probleme Dinge in der Hand zu halten, sie fielen mir regelrecht aus den Fingern (ging auch mal was kaputt dabei). Ich habe dabei einfach kein Gefühl in den Armen.
Mittlerweile habe ich auch um den Mund herum vereinzeltes kribbeln. Es mag sich jetzt merkwürdig anlesen, aber manchmal "jucken" sogar die Haare (als ob ein Tier darin wäre, so fühlt sich das auch manchmal an den Fingern an, als ob sich ne Fliege gerade drauf gesetzt hätte).
Auch spüre ich im linken großen Zeh des Fußes Einschlafgefühle sogar während des Laufens und bei längerem Stehen schläft mir der Fuß auch ein.
Das könnte wohl vom Rücken her kommen. Da hat man bei ner Untersuchung (CMT) einen zu engen Spinalkanal gefunden. Aber keine sichere Wurzel- oder Myelonkompression, das das einschlafen verursahen könnte. Ebenso eine Kernspin der HWS. Da wurden mehrere Bandscheibenprotrusionen gefunden, das Myelon ist an manchen Stellen fast völlig aufgebraucht und Osteophyten haben sich gebildet.
Aber auch hier wurde keine Wurzelkompression festgestellt.
Der Neurologe hatte (zweimal) die Nervenleitgeschwindigkeiten getestet.
Die sind ok.
Nun bin ich umgezogen und erneut deswegen zum neuen Hausarzt gegangen (weil es ja draußen wieder kalt ist und die Finger wieder einschlafen).
Der hat mich jetzt wieder zur Neurologie überwiesen.
Übrigens war ich noch beim Internisten deswegen. Der hat sich mein Armarterien mit Doppleruntersuchung angeschaut - alles ok, auch mein Thorax weist keine Enge auf (wie vermutet).
Ich meine, daß das evtl. von meiner wahnsinnig verspannten Schulterpartie herkommt. Nur weiß ich nicht, wie ich da aus diesem Teufelskreislauf wieder raus soll. Nur eines verstehe ich nicht. Diese Sachen müssen doch mit den Nerven zusammen hängen?
Warum finden die Neurologen nichts??????
Der Internist hatte auch eine Provokationsuntersuchung gemacht. Das heißt, ich hatte die Arme in den o.g. "Stellungen", bei denen es am schnellsten Auftritt. Evtl. wäre das ne Idee, eine solche Provokationsmessung auch beim Neurologen durchzuführen ??!!!
Was meint Ihr? Hab leider erst für Februar nen Termin beim Neurologen bekommen *seufz*.
Liebe Grüße,
smashy
P.S: Ich vergaß vielleicht zu erwähnen, daß BEIDE Hände davon betroffen sind.
da ich mich vor längerer Zeit wegen Verdachts auf Rheuma hier mal angemeldet hatte, und eine Bekannte von hier mir den Rat gegeben hat, mein Problem einmal hier zu schildern, will ich das gerne mal tun.
Also, ich bin 35 Jahre, 170cm groß und recht schlank (60kg). Ich habe stark verkürzte und verspante Muskulatur/Bänder/Sehnen. Aber ein großes Problem plagt mich seit ca fünf Jahren und es wird eher minder:
Finger kribbeln. Sobald es kalt draußen ist, schlafen mir die mittleren Finger ein (von beiden Händen). Es steigert sich, bis zum völligen einschlafen der Hände, je länger ich draußen bin.
Auch im Ruhezustand merke ich plötzliche "Einschlafgefühle" einzelner Finger (vorallem die äußerste Hälfte des kleinen rechten Fingers, die war sogar letzte Woche DREI TAGE lang am Stück dauerhaft eingeschlafen !!!!)
Vereinzelt hab ich im Ruhezustand auch plötzlich auftretende, nur ein paar Sekunden lange Einschlafgefühle. Manchmal sind es auch richtig heiße Stiche.
Bei folgenden Armstellungen schlafen mir sogar die ganzen Arme ein:
- wenn ich die Arme in die Hüfte abstütze
- wenn ich die Arme hinter den Kopf verschränke
- wenn ich die Arme zu weit nach unten gebeugt habe, so wie zu weit nach oben dann hab ich absolut NULL Gefühl mehr in den Unterarmen
- wenn ich morgens aufwache (ich liege gern seitlich nachts) ist ein Arm meist ganz komplett eingeschlafen und nach dem aufwachen des Armes richtig KALT !!
Eine zeitlang hatte ich sogar große Probleme Dinge in der Hand zu halten, sie fielen mir regelrecht aus den Fingern (ging auch mal was kaputt dabei). Ich habe dabei einfach kein Gefühl in den Armen.
Mittlerweile habe ich auch um den Mund herum vereinzeltes kribbeln. Es mag sich jetzt merkwürdig anlesen, aber manchmal "jucken" sogar die Haare (als ob ein Tier darin wäre, so fühlt sich das auch manchmal an den Fingern an, als ob sich ne Fliege gerade drauf gesetzt hätte).
Auch spüre ich im linken großen Zeh des Fußes Einschlafgefühle sogar während des Laufens und bei längerem Stehen schläft mir der Fuß auch ein.
Das könnte wohl vom Rücken her kommen. Da hat man bei ner Untersuchung (CMT) einen zu engen Spinalkanal gefunden. Aber keine sichere Wurzel- oder Myelonkompression, das das einschlafen verursahen könnte. Ebenso eine Kernspin der HWS. Da wurden mehrere Bandscheibenprotrusionen gefunden, das Myelon ist an manchen Stellen fast völlig aufgebraucht und Osteophyten haben sich gebildet.
Aber auch hier wurde keine Wurzelkompression festgestellt.
Der Neurologe hatte (zweimal) die Nervenleitgeschwindigkeiten getestet.
Die sind ok.
Nun bin ich umgezogen und erneut deswegen zum neuen Hausarzt gegangen (weil es ja draußen wieder kalt ist und die Finger wieder einschlafen).
Der hat mich jetzt wieder zur Neurologie überwiesen.
Übrigens war ich noch beim Internisten deswegen. Der hat sich mein Armarterien mit Doppleruntersuchung angeschaut - alles ok, auch mein Thorax weist keine Enge auf (wie vermutet).
Ich meine, daß das evtl. von meiner wahnsinnig verspannten Schulterpartie herkommt. Nur weiß ich nicht, wie ich da aus diesem Teufelskreislauf wieder raus soll. Nur eines verstehe ich nicht. Diese Sachen müssen doch mit den Nerven zusammen hängen?
Warum finden die Neurologen nichts??????
Der Internist hatte auch eine Provokationsuntersuchung gemacht. Das heißt, ich hatte die Arme in den o.g. "Stellungen", bei denen es am schnellsten Auftritt. Evtl. wäre das ne Idee, eine solche Provokationsmessung auch beim Neurologen durchzuführen ??!!!
Was meint Ihr? Hab leider erst für Februar nen Termin beim Neurologen bekommen *seufz*.
Liebe Grüße,
smashy
P.S: Ich vergaß vielleicht zu erwähnen, daß BEIDE Hände davon betroffen sind.