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Quelle: https://www.mecfs.de/was-ist-me-cfs/ME/CFS ist ein eigenständiges, komplexes Krankheitsbild und nicht mit dem Symptom Fatigue zu verwechseln, das ein typisches Begleitsymptom vieler chronisch-entzündlicher Erkrankungen ist.
Bei mir ist die Ursache für Fatigue das primäre Sjögren Syndrom. Es gehört bei Zahlreichen Betroffenen dazu. Ich kann das, was Lagune schreibt bestätigen. Auch bei mir wurde es durch Behandlung und Therapie besser und erträglicher. Kommt es zum Schub oder auch bei negativem oder positivem Stress, verschiedenen Ereignissen (z.B. viele Termine, Ärger), kann die Intensität der Fatigue zunehmen.Ich selber habe auch mit Fatigue/"Müdigkeit" als Begleitsymptom meines Rheumas (Mischkollagenose) zu tun. Durch ausreichende Behandlung und Therapien wurde es besser. Es ist nicht ganz weg, aber erträglicher geworden. Sobald ein Schub kommt, bzw. ein aufflammen der Entzündungen merke ich es wieder mehr.
Das wäre wirklich wichtig, wobei ich sagen muss das mein Rheumatologe sich damit auskennt. Er sagte mir selber das diese Fatigue/"unnormale Müdigkeit" ein Symptom meiner entzündlich rheumatischen Erkrankung ist, aber scheinbar wissen das noch nicht "alle Ärzte".Kann ich Alles unterschreiben …,
Wenn man bedenkt dass 40-60% mit der Fatigue Symptomatik zu kämpfen haben … sollte das auch in der Rheumabehandlung mehr Beachtung finden.
Wobei sicher auch die Unterscheidung wichtig ist.
Hallo Gertrud, für mich "klingt" deine Beschreibung nicht nach eine Fatigue, die du vom entzündlichen Rheuma alleine hast und du schreibst ja auch das du das schon vorher hattest. Was war vorher ? Warst du da auch schon Energielos? Das klingt nach deinen Beschreibungen für mich jetzt so, als wärst du schon fast dein ganzes Leben Energielos und es ginge gar nichts mehr. Ganz ehrlich, ich hatte auch schon Phasen, wo ich dachte da geht nix mehr und mit Hilfe und Therapien hab ich doch festgestellt, da geht noch was. Für mich "klingt" deine Beschreibung zum Teil jedenfalls doch auch nach einer Depression und ich weiß was das ist, kenne es, denn dann sieht man keinen Ausweg mehr, den es aber gibt, wenn man sich behandeln und therapieren lässt! Gertrud da geht noch was, gehe es an! Sorry, wenn ich das jetzt so schreibe, aber dein ganzer Beitrag erscheint mir irgendwie depressiv.Ich kämpfe auch schon lange mit dieser lähmenden Müdigkeit - ich würde bald sagen, seit Jahrzehnten.
Schon lange bevor Rheuma. Fibromyalgie, Depressionen diagnostiziert wurden.
Ich denke, dass das alles irgendwie zusammenhängt.
Ich habe lange versucht, dagegen anzukämpfen - mit Unternehmungen, zu denen ich mich aufgerafft habe - mit Bewegung ...
aber letztendlich hat nichts geholfen. Im Gegenteil.
Bewegung ist in der Theorie gut, aber wenn, dann nur moderat. Leichte Spaziergänge, wenn überhaupt. Wenn ich mich überanstrenge - körperlich wie mental - dann bin ich anschließend 2 Tage krank, komme nicht vom Sofa hoch, habe Schmerzen, fühle mich wirklich wie bettlägerig.
Als ich noch gearbeitet habe - halbtags - da bin ich mittags aus dem Büro gekommen, bin aufs Sofa gefallen und habe manchmal 3 Stunden gebraucht, bis ich mich aufraffen konnte, mir was zu essen zu machen ... ganz zu schweigen davon, mal die Wäsche im Keller in die Maschine zu stecken. Der Wäschekorb stand im Flur im EG ... aber der Weg in den Keller, 7 Stufen, das war zu weit. Glücklicherweise arbeite ich nicht mehr, so kann ich die kleinen Zeitfenster morgens nutzen, wenn ich was tun will/muss.
Niemand kann sich das vorstellen, der es nicht selbst erlebt hat.
Diese grenzenlose Energielosigkeit.
Und die Hoffnungslosigkeit irgendwann, dass sich jemals wieder was daran ändern wird.
Die Familie leidet, Freundschaften gehen dadurch kaputt, man vereinsamt.
Man kann nichts mehr tun - auch das nicht, was einem gut tut und was einen glücklich macht ... dadurch kommt es zu einer Schräglage in der Wahrnehmung. Das Leben besteht nur noch aus Pflichten und Anstrengungen - es gibt keinen positiven Ausgleich mehr. Irgendwann rutscht man unweigerlich in eine Depression.
Ich könnte endlos fortfahren, was diese Müdigkeit und Energielosigkeit für Auswirkungen hat.
Und nichts hilft.
Anfangs bin ich von Arzt zu Arzt gerannt - alle Werte gut, Schilddrüse usw., keine Mangelerscheinungen ...
Rheuma ok - immer eine Entzündung, die der Körper unterdrückt, bekämpft, in Schach hält ... das fordert Energie ... dann familiärer, mentaler, emotionaler Stress ... usw.
Da kommt dann alles irgendwie zusammen.
Einen Ausweg weiß ich nicht.
Hast du selber damit bedingt durchs entzündliche Rheuma gar noch nie damit zu tun gehabt?Das klingt ja schrecklich, wie euch Berichtenden hier die Fatigue mitspielt.
Danke für eure Berichte. Kann man sich ein kleines Bild von dem Leiden machen.
Du weißt aber schon das primäres Sjögren Syndrom eine Kollagenose ist (Autoimmunerkrankung) und das auch Gelenke und Organe angreifen kann?Nö, ich hab ja nur primäres Sjögren und das ist auch nicht so schlimm. Früher hatte ich mal Gelenkrheuma, meinte man, aber nach dem hormonellen Großereignis der 1. Schwangerschaft war das weg.
Dafür kam dann nach einer fiesen und langdauernden Viruspneumonie, die nach der Blinddarmop. aufploppte, die Kollagenose so allmählich ins Spiel. So sehe ich das nun zurückblickend.
Lunge ist empfindlich, offenbar, hatte auch schon Sarkoidose.