Sonnenblume
Neues Mitglied
Ja, hallo erstmal.
Nach einigem Hin und Her, etlichen Cortison+Diclo-Spritzen und oralen Cortisongaben ist bei mir im Sommer 1999 einen PCP diagnostiziert worden.
Dann bekam ich für ca. ein ¾ Jahr MTX (Lantarel 20 mg i.v.), es kam zu einer Besserung der Symptomatik, jedoch nicht zu einer zufrieden stellenden Schmerzlinderung, außerdem litt ich unter einer ziemlichen Immunschwäche unter der MTX-Therapie. (Ich konnte mit der MTX-Therapie aufgrund der Nebenwirkung speziell in Bezug auf Familienplanung nicht gut leben. Außerdem war ich immer noch ziemlich entsetzt darüber, dass mein damaliger Rheumatologe mich nicht in geringster Weise über diese Nebenwirkungen aufgeklärt, geschweige denn eine mögliche Schwangerschaft erfragt hätte!!)
Die Therapie wurde aus diesen Gründen auf Azulfidine RA umgestellt (ca. ab März 2000 einschleichend – MTX ausschleichend). Dieses nahm ich dann – jedoch auch ohne großartige Erfolge – bis zum Frühjahr/Sommer 2002.
Dann habe ich das Medikament selbst abgesetzt. Ja, ja, ich weiß, auch nicht so gut.
Ich muß dazu sagen, dass ich zusätzlich noch an einer anderen Autoimmunerkrankung erkrankt bin. Und zwar einer Zöliakie („Unverträglichkeit auf Getreideeiweiß“) und aufgrund der späten Diagnose (1994) ziemliche Schädigungen im Dünndarm habe und die Azulfidine (wie auch bestimmte Nährstoffe und andere Medikamente) nicht ausreichend aufnehmen kann. Nun denn, ich bin ein ziemlicher Verdrängungskünstler und ich hatte einfach keine Lust mehr auf neue „Versuche“. (Könnt Ihr das verstehen??) Ich habe seit Ende 1999 auch keinen so heftigen Schub mehr gehabt, dass ich bestimmte Gelenke nicht bewegen konnte, sondern immer nur (erträgliche) Schmerzen in (hauptsächlich) Hand- und Schultergelenken gehabt. Ich dachte mir auf jeden Fall: „… ob ich die Medikamente jetzt nehme oder nicht … hat keine Konsequenz … warum also … klar, immer Gelenkentzündung schadet auf Dauer den Gelenken, aber die Tabletten wirkten ja nun mal nicht …nehme sie nicht genügend auf (ist nachgewiesen worden) …“
Bis November/Dezember 2002 bin ich damit auch gut gefahren. Dann ging es los mit einer heftigen Entzündung im rechten Daumengrundgelenk – Behandlung mit Cortison oral 50 mg, dann ausschleichend – mit mäßigem Erfolg. Dann seit Dezember/Januar 2003 jetzt eine ätzend hartnäckige Entzündung im zweitkleinsten Zehengrundgelenk. Cortisoninjektion mit 10 mg direkt ins Gelenk – 4 Wochen Ruhe. Dieses Spiel dann öfters wiederholt. Parallel dazu dann HOX Alpha (ein pflanzliches Mittel auf Brennesselbasis). Dieses Mittel hat tatsächlich zur guten Besserung der Gesamtsituation (kaum noch Schmerzen in Hand und Schulter) geführt – jedoch den Zeh leider nicht beruhigt. Im April ging es dann einfach nicht mehr. Dann habe ich 5 Tage lang 250 ml Cortison i.v. per Infusion bekommen (ich war 3 Tage schmerzfrei!! Yeah!!), nach Absetzen direkt wieder typische Entzündung, also wieder lokal mit Cortison rein, das führt aber leider seit ca. 2 Wochen nicht mehr zum Erfolg, auch nicht bei Erhöhung der Menge auf 40 mg.
Am letzten Wochenende dann eine dicke Entzündung im rechtem Handgelenk.
Ich weiß ja tief in meinem Innersten, dass ich wohl um ein Basismedikament nicht drum herum komme. Ich will bloß im Moment solche Medikamente nicht nehmen, da wir uns überlegt haben Anfang des Jahres mit unserer Familienplanung zu beginnen.
Das hört sich alles ziemlich wirr an … hm.
Auf jeden Fall wird mir jetzt (da ich keine der tollen Basismedikamente nehmen möchte, wenn es eben zu umgehen ist) zu einer Synovektomie für das Zehgelenk geraten.
Kann mir jemand Tipps geben zu diesem Thema?
Wer hat so eine Synovektomie schon hinter sich? Wie sind die Erfolge? Wer kennt das Problem Familienplanung- Basismedikamente?
Würde mich über viele Kommentare freuen.
Sonnenblume
Nach einigem Hin und Her, etlichen Cortison+Diclo-Spritzen und oralen Cortisongaben ist bei mir im Sommer 1999 einen PCP diagnostiziert worden.
Dann bekam ich für ca. ein ¾ Jahr MTX (Lantarel 20 mg i.v.), es kam zu einer Besserung der Symptomatik, jedoch nicht zu einer zufrieden stellenden Schmerzlinderung, außerdem litt ich unter einer ziemlichen Immunschwäche unter der MTX-Therapie. (Ich konnte mit der MTX-Therapie aufgrund der Nebenwirkung speziell in Bezug auf Familienplanung nicht gut leben. Außerdem war ich immer noch ziemlich entsetzt darüber, dass mein damaliger Rheumatologe mich nicht in geringster Weise über diese Nebenwirkungen aufgeklärt, geschweige denn eine mögliche Schwangerschaft erfragt hätte!!)
Die Therapie wurde aus diesen Gründen auf Azulfidine RA umgestellt (ca. ab März 2000 einschleichend – MTX ausschleichend). Dieses nahm ich dann – jedoch auch ohne großartige Erfolge – bis zum Frühjahr/Sommer 2002.
Dann habe ich das Medikament selbst abgesetzt. Ja, ja, ich weiß, auch nicht so gut.
Ich muß dazu sagen, dass ich zusätzlich noch an einer anderen Autoimmunerkrankung erkrankt bin. Und zwar einer Zöliakie („Unverträglichkeit auf Getreideeiweiß“) und aufgrund der späten Diagnose (1994) ziemliche Schädigungen im Dünndarm habe und die Azulfidine (wie auch bestimmte Nährstoffe und andere Medikamente) nicht ausreichend aufnehmen kann. Nun denn, ich bin ein ziemlicher Verdrängungskünstler und ich hatte einfach keine Lust mehr auf neue „Versuche“. (Könnt Ihr das verstehen??) Ich habe seit Ende 1999 auch keinen so heftigen Schub mehr gehabt, dass ich bestimmte Gelenke nicht bewegen konnte, sondern immer nur (erträgliche) Schmerzen in (hauptsächlich) Hand- und Schultergelenken gehabt. Ich dachte mir auf jeden Fall: „… ob ich die Medikamente jetzt nehme oder nicht … hat keine Konsequenz … warum also … klar, immer Gelenkentzündung schadet auf Dauer den Gelenken, aber die Tabletten wirkten ja nun mal nicht …nehme sie nicht genügend auf (ist nachgewiesen worden) …“
Bis November/Dezember 2002 bin ich damit auch gut gefahren. Dann ging es los mit einer heftigen Entzündung im rechten Daumengrundgelenk – Behandlung mit Cortison oral 50 mg, dann ausschleichend – mit mäßigem Erfolg. Dann seit Dezember/Januar 2003 jetzt eine ätzend hartnäckige Entzündung im zweitkleinsten Zehengrundgelenk. Cortisoninjektion mit 10 mg direkt ins Gelenk – 4 Wochen Ruhe. Dieses Spiel dann öfters wiederholt. Parallel dazu dann HOX Alpha (ein pflanzliches Mittel auf Brennesselbasis). Dieses Mittel hat tatsächlich zur guten Besserung der Gesamtsituation (kaum noch Schmerzen in Hand und Schulter) geführt – jedoch den Zeh leider nicht beruhigt. Im April ging es dann einfach nicht mehr. Dann habe ich 5 Tage lang 250 ml Cortison i.v. per Infusion bekommen (ich war 3 Tage schmerzfrei!! Yeah!!), nach Absetzen direkt wieder typische Entzündung, also wieder lokal mit Cortison rein, das führt aber leider seit ca. 2 Wochen nicht mehr zum Erfolg, auch nicht bei Erhöhung der Menge auf 40 mg.
Am letzten Wochenende dann eine dicke Entzündung im rechtem Handgelenk.
Ich weiß ja tief in meinem Innersten, dass ich wohl um ein Basismedikament nicht drum herum komme. Ich will bloß im Moment solche Medikamente nicht nehmen, da wir uns überlegt haben Anfang des Jahres mit unserer Familienplanung zu beginnen.
Das hört sich alles ziemlich wirr an … hm.
Auf jeden Fall wird mir jetzt (da ich keine der tollen Basismedikamente nehmen möchte, wenn es eben zu umgehen ist) zu einer Synovektomie für das Zehgelenk geraten.
Kann mir jemand Tipps geben zu diesem Thema?
Wer hat so eine Synovektomie schon hinter sich? Wie sind die Erfolge? Wer kennt das Problem Familienplanung- Basismedikamente?
Würde mich über viele Kommentare freuen.
Sonnenblume
