Nachtigall
Bekanntes Mitglied
Hallo an alle Betroffenen und sonstigen Interessierten!
Ich bekam vor einiger Zeit ein sehr gutes Buch empfohlen, einen Ernährungsratgeber bei Rheuma- und Osteoporose. Darin wird alles gut erklärt, warum welche Nahrungsmittel entzündungshemmend oder entzündungsfördernd sind, die physiologischen Vorgänge werden sehr anschaulich beschrieben. Deshalb möchte ich es hier sehr empfehlen. Und da ich das schon öfters in Beiträgen gemacht habe, war es mir ein Anliegen, in einem extra Thema das Wichtigste zu beschreiben.
In folgendem Link kann man es bestellen: http://www.amazon.de/Diät-Rat-bei-R...=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1342602402&sr=1-1
Nun dauert es doch einige Zeit, bis man das Buch durchgeackert hat, deshalb hab ich mir das Wichtigste rausgeschrieben und möchte es hier wiedergeben:
Ernährungsrichtlinien bei Rheuma
* Fleischkonsum reduzieren: 2x pro Woche Geflügel oder Rind - keine Wurst
* 2x pro Woche Fischmahlzeit oder Sojagericht
* Mehr Omega-3-Fettsäuren: Fischöle (haben viel entzündungshemmende EPA-Fettsäuren)
* Fischölkapseln mit viel Eicosapentaensäure EPA (82 - 200 mg --> siehe Packungsbeschreibung)
Für eine Kur 2 Monate lang 600 - 900 mg EPA einnehmen (2 - 7 Kapseln tgl.),
um Entzündungen zu verringern, dann Dosis halbieren, nach 6 Monaten normale Dosis
Vorsicht: Gefahr der Gewichtszunahme durch das Öl)
Nahrungsmittel, die viel Arachidonsäure bilden und damit Entzündungen fördern:
Fleisch, Wurst, Innereien, Eier, tierische Fette, vollfette Milchprodukte, fettreiche Soßen, Pommes frites, Sahnetorten, Cola, Alkohol
* Fasten vermindert Entzündungen, nachhaltig aber nur bei weiterhin vegetarischer Kost,
bei RA nicht empfohlen wegen Fehl- oder Mangelernährung. Nur Kurzzeitfasten!
* Viel Calcium (1000 mg/Tag), z. B. 1/2 Liter fettreduzierte Milch bzw. Milchprodukte (nur bei guter Verträglichkeit)
* Täglich Vollkornprodukte, Obst und Gemüse
* Viele Mineralstoffe, Spurenelemente Zink, Kupfer und Selen
* Viele Vitamine, besonders A (bildet Beta-Carotin), B1, C, D, E, Folsäure - durch Vollwertkost
* Schonende Zubereitung: dämpfen, dünsten
* Aufwärmen von Speisen vermeiden (zerstört Vitamine)
* Auf gutes Kauen achten
* Viel Bewegung an der frischen Luft (bildet Vitamin D)
* Stress vermeiden
* Dauernde Entzündungen erhöhen den Grundumsatz
* Bei Entzündungen entstehen vermehrt Sauerstoffradikale --> Selen entgiftet und schützt Vitamin E.
* Rheumatische Erkrankung vermehrt entzündungsfördernde Arachidonsäure --> wenig tierische Fette
* Phosphor (in Fleisch und Fleischprodukten) vermindert den Calciumstoffwechsel
* Eisenbedarf ist bei rheumatisch-entzündlichen Erkankungen erhöht,
Vitamin C und Soja fördern die Eisenaufnahme durch die Nahrung -
Eisenpräparate nur auf Rat des Arztes einnehmen
* Omega-3-reiche Pflanzenöle: Rapsöl, Walnussöl, Leinöl, Sojaöl, Weizenkeimöl
* Olivenöl enthält wenig Omega-3-Fettsäuren, dafür aber viele Antioxidantien (= Körperzellenschutz)
* kein Sonnenblumenöl, Distelöl oder Saffloröl
* Naturbelassene Kohlehydrate: Getreide, Hartgrießnudeln (keine Eiernudeln), Obst, Gemüse
* Eiweiß 15 % der täglichen Kost: eine Hälfte pflanzlich, andere Hälfte tierisch
* Fettreduzierte Milch bzw. Milchprodukte (tierisches Fett fördert Entzündungen)
* Sojaprodukte
* Nicht mehr als 4 Eier pro Woche (Eigelb ist entzündungsfördernd)
* Anstatt Butter Margarinen mit Omega-3-Fettsäuren verwenden.
* In Öl eingelegter Fisch: Auf die Sorte des Öls achten (Tieröle erhöhen Arachidonsäure, verhindern EPA)
* Nüsse und Samen, Öle, Meeresfische (Vitamin E)
* Öl immer in dunklen und geschlossenen Flaschen
* Haarausfall ist oft ein Mangel an Vitaminen oder Spurenelementen
* Empfohlene Phytotherapeutika:
Brennnessel, Weihrauch, Enzympräparate, Birke, Teufelskralle, Kräuter
Quelle: A.D.A.M.-Diät
(= Alle Diätetischen Antientzündlichen Maßnahmen)
nach Prof. Dr. med. Olaf Adam
-Buchtitel: "Diät & Rat bei Rheuma und Osteoporose" von Prof. Dr. Olaf Adam
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Ich bekam vor einiger Zeit ein sehr gutes Buch empfohlen, einen Ernährungsratgeber bei Rheuma- und Osteoporose. Darin wird alles gut erklärt, warum welche Nahrungsmittel entzündungshemmend oder entzündungsfördernd sind, die physiologischen Vorgänge werden sehr anschaulich beschrieben. Deshalb möchte ich es hier sehr empfehlen. Und da ich das schon öfters in Beiträgen gemacht habe, war es mir ein Anliegen, in einem extra Thema das Wichtigste zu beschreiben.
In folgendem Link kann man es bestellen: http://www.amazon.de/Diät-Rat-bei-R...=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1342602402&sr=1-1
Nun dauert es doch einige Zeit, bis man das Buch durchgeackert hat, deshalb hab ich mir das Wichtigste rausgeschrieben und möchte es hier wiedergeben:
Ernährungsrichtlinien bei Rheuma
* Fleischkonsum reduzieren: 2x pro Woche Geflügel oder Rind - keine Wurst
* 2x pro Woche Fischmahlzeit oder Sojagericht
* Mehr Omega-3-Fettsäuren: Fischöle (haben viel entzündungshemmende EPA-Fettsäuren)
* Fischölkapseln mit viel Eicosapentaensäure EPA (82 - 200 mg --> siehe Packungsbeschreibung)
Für eine Kur 2 Monate lang 600 - 900 mg EPA einnehmen (2 - 7 Kapseln tgl.),
um Entzündungen zu verringern, dann Dosis halbieren, nach 6 Monaten normale Dosis
Vorsicht: Gefahr der Gewichtszunahme durch das Öl)
Nahrungsmittel, die viel Arachidonsäure bilden und damit Entzündungen fördern:
Fleisch, Wurst, Innereien, Eier, tierische Fette, vollfette Milchprodukte, fettreiche Soßen, Pommes frites, Sahnetorten, Cola, Alkohol
* Fasten vermindert Entzündungen, nachhaltig aber nur bei weiterhin vegetarischer Kost,
bei RA nicht empfohlen wegen Fehl- oder Mangelernährung. Nur Kurzzeitfasten!
* Viel Calcium (1000 mg/Tag), z. B. 1/2 Liter fettreduzierte Milch bzw. Milchprodukte (nur bei guter Verträglichkeit)
* Täglich Vollkornprodukte, Obst und Gemüse
* Viele Mineralstoffe, Spurenelemente Zink, Kupfer und Selen
* Viele Vitamine, besonders A (bildet Beta-Carotin), B1, C, D, E, Folsäure - durch Vollwertkost
* Schonende Zubereitung: dämpfen, dünsten
* Aufwärmen von Speisen vermeiden (zerstört Vitamine)
* Auf gutes Kauen achten
* Viel Bewegung an der frischen Luft (bildet Vitamin D)
* Stress vermeiden
* Dauernde Entzündungen erhöhen den Grundumsatz
* Bei Entzündungen entstehen vermehrt Sauerstoffradikale --> Selen entgiftet und schützt Vitamin E.
* Rheumatische Erkrankung vermehrt entzündungsfördernde Arachidonsäure --> wenig tierische Fette
* Phosphor (in Fleisch und Fleischprodukten) vermindert den Calciumstoffwechsel
* Eisenbedarf ist bei rheumatisch-entzündlichen Erkankungen erhöht,
Vitamin C und Soja fördern die Eisenaufnahme durch die Nahrung -
Eisenpräparate nur auf Rat des Arztes einnehmen
* Omega-3-reiche Pflanzenöle: Rapsöl, Walnussöl, Leinöl, Sojaöl, Weizenkeimöl
* Olivenöl enthält wenig Omega-3-Fettsäuren, dafür aber viele Antioxidantien (= Körperzellenschutz)
* kein Sonnenblumenöl, Distelöl oder Saffloröl
* Naturbelassene Kohlehydrate: Getreide, Hartgrießnudeln (keine Eiernudeln), Obst, Gemüse
* Eiweiß 15 % der täglichen Kost: eine Hälfte pflanzlich, andere Hälfte tierisch
* Fettreduzierte Milch bzw. Milchprodukte (tierisches Fett fördert Entzündungen)
* Sojaprodukte
* Nicht mehr als 4 Eier pro Woche (Eigelb ist entzündungsfördernd)
* Anstatt Butter Margarinen mit Omega-3-Fettsäuren verwenden.
* In Öl eingelegter Fisch: Auf die Sorte des Öls achten (Tieröle erhöhen Arachidonsäure, verhindern EPA)
* Nüsse und Samen, Öle, Meeresfische (Vitamin E)
* Öl immer in dunklen und geschlossenen Flaschen
* Haarausfall ist oft ein Mangel an Vitaminen oder Spurenelementen
* Empfohlene Phytotherapeutika:
Brennnessel, Weihrauch, Enzympräparate, Birke, Teufelskralle, Kräuter
Quelle: A.D.A.M.-Diät
(= Alle Diätetischen Antientzündlichen Maßnahmen)
nach Prof. Dr. med. Olaf Adam
-Buchtitel: "Diät & Rat bei Rheuma und Osteoporose" von Prof. Dr. Olaf Adam
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