Der Thread ist zwar schon was älter, aber aus aktuellem Anlass steuere ich trotzdem noch meine 2 Cents dazu ;-)
Dieses H15-Zeugs habe ich vor Jahren mal genommen; sauteuer und unwirksam. Danach bestellte ich diese Weihrauchkapseln von Embio-Garden, die zwar um einiges günstiger waren, aber auch in höherer Dosierung nicht den gewünschten Erfolg brachten. Erst Kortison (Lodotra) und MTX brachten die ersehnte Linderung von meinen Gelenkschmerzen. Nach ca. 9 Monaten setzte ich MTX wieder ab, da ich ständig einen Geschmack im Mund hatte, als ob ich einen alten Groschen gelutscht hätte und ging für zwei Wochen in die jordanische Wüste. Danach hatte ich monatelang Ruhe und keinerlei Beschwerden mehr. Erst im darauf folgenden Frühjahr fingen die Gelenkschmerzen wieder an.
Mein Arzt verschrieb mir Humira, welches ich drei Monate lang alle zwei Wochen spritzte. Da ich nach den drei Monaten beschwerdefrei war setzte ich Humira wieder ab und spritzte es nur noch, wenn sich ein Rheumaschub ankündigte. Dabei reichte eine Injektion für ca. drei Monate. Letztes Jahr um diese Zeit setzte ich mir den letzten Schuss und bekam kurz darauf einen Tinnitus. Zuerst dachte ich, es läge am Stress, den ich in dieser Zeit hatte.
Als sich im Januar dieses Jahres wieder ein Rheumaschub anmeldete wollte ich mir eine der letzten beiden Humira-Spritzen setzen. Dabei fiel mir ein, dass ich zum Thema Tinnitus mal was in den Nebenwirkungen gelesen hatte. Tatsächlich ist Tinnitus eine nicht seltene Nebenwirkung von Humira, weshalb ich die Finger davon ließ und mich wieder auf den guten alten Weihrauch besann.
Diesmal versuchte ich es mit arabischem Weihrauch der Sorte Boswellia sacra aus dem Oman. Ich nahm morgens und abends je einen gehäuften Esslöffel gemahlenes Weihrauchharz mit gutem Erfolg. Erst als ich anfing, den arabsichen mit indischem Weihrauch der Sorte Boswellia serrata zu mischen ging der Schuss nach hinten los und die Beschwerden wurden stärker.
Ich werde demnächst einen Versuch mit äthiopischem Weihrauch der Sorte Boswellia papyrifera durchführen, denn dieser scheint Boswellia sacra noch einmal ein Stück weit überlegen zu sein:
"In ihrer aktuellen Studie haben die Forscher um Prof. Werz außerdem das Harz verschiedener Weihraucharten verglichen und in seiner entzündungshemmenden Wirkung untersucht. Weltweit gibt es mehr als zehn verschiedene Arten von Weihrauch. Am bekanntesten und verbreitetsten ist der in Nord- und Zentralindien beheimatete Weihrauch Boswellia serrata. "
Wie wir jetzt gesehen haben, ist jedoch das Harz von Boswellia papyrifera um den Faktor zehn wirksamer", nennt Prof. Werz ein weiteres Ergebnis der Untersuchung. Diese Art kommt vorwiegend im Nordosten Afrikas (Äthiopien, Somalia) und auf der arabischen Halbinsel (Jemen, Oman) vor."
https://www.uni-jena.de/Mitteilungen/PM120709_Weihrauch.html
Vom indischen Weihrauch lasse ich zukünftig die Finger, zumal er im direkten Vergleich mit den arabischen Sorten minderwertig wirkt.