Dao-Yoga = Qigong und Taijiquan
Hat vielleicht irgend jemand Erfahrung damit?
Deine Frage ist zwar schon alt, uralt. Trotzdem noch eine kurze Antwort. Ja, ich habe Erfahrung damit. Zwar bin ich nicht selbst erkrankt, aber ich unterrichte Qigong und Taijiquan seit mehr als 30 Jahren. Auch in der rennomierten Mayo-Klinik - sowie in vielen anderen - sind diese Techniken Teil des Therapiekonzeptes. In einem meiner Blog-Artikel habe ich ein Video aus der Mayo-Klinik eingestellt. Wenn Du magst, schau mal hier: Mayo-Klinik
Wichtig aus meiner Sicht: Die Übungen sollten nicht lediglich gymnastisch ausgeführt werden. Der wesentliche Punkt, worin sich sowohl Qigong als auch Taijiquan von anderen Übungen unterscheiden, ist die sogenannte «Innere Arbeit» (Neigong). Hier wird die funktionelle Ebene unseres Organismus (da, wo u. a. die funktionellen Störungen herkommen, quasi als Vorstufe zu den manifesten Erkrankungen) gestärkt und harmonisiert.
Viele Erkrankte - auch Rheuma-Kranke - glauben, dass die körperlichen Probleme unumkehrbar seien, sie quasi unheilbar erkrankt seien. Das steht im Widerspruch zu den Erkenntnissen von Hans Selye (dem Vater der Stressforschung) und dem Physiotherapeuten Thomas Hanna. Gebrechlichkeit und viele andere Probleme bezeichnen sie als
"adaptive, der Anpassung dienende Reaktion des Nervensystems. Sie könne jederzeit auftreten und tue dies auch – von Kindheit an. Und weil sie eine erlernte adaptive Reaktion sei, könne sie auch wieder verlernt werden." In meinem Artikel " Der Mythos vom Altern" habe ich das Thema näher behandelt.
Wünsch Dir, dass Du inzwischen oder jedenfalls bald, eine Möglichkeit findest, eineN LehrerIn für diese phantastischen Übungen zu finden.
Grüße von Yin-Yang-Living /
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