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Erfahrung mit TaiJi und Qigong

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von johann, 24. Mai 2011.

  1. johann

    johann Neues Mitglied

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    Hallöle!:D
    Habe chr. Polyarthtritis und diverse andere Sachen! Würde gerne Sport machen. Da ich aber von meinen Krankheiten her nichtmehr so gelenkig bin, und ich das Wasser auch nicht als mein Element ansehe, bin ich zufällig auf TaJi und Qigong gekommen:vb_confused: Habe mir das mal im Internet angesehen. Dassind ja langsame Übungen. Hat vielleicht irgend jemand Erfahrung damit?;)

    Liebe Grüße
    hasemann:vogel:
     
  2. Hallo!:)

    Ich habe auf meiner Reha Qi Gong kennengelernt. Es ist super! Schön entspannend und fließende Bewegungen. Einfach klasse! Mir hat es sehr gut getan. Zu Hause verbinde ich nun Qi Gong mit Yoga. Klappt auch sehr gut bei mir.

    Viele entspannte Stunden wünscht dir

    Mizikatzitatzi:)
     
  3. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Hasemann,

    Tai Chi bzw. Qi Qong lassen sich auch im Sitzen machen. Gerade in der Rheumatologie wurden gute und positive Erfolge erzielt.
     
  4. johann

    johann Neues Mitglied

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    TaJi und Qigong

    Ersteinmal danke schön, das Ihr Euch gemeldet habt. Was ist eigetlich der Unterschied zwischen den beiden? :vb_confused::vb_confused:

    Ganz lieben Gruß
    hasemann:)
     
  5. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

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  6. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    Ich hatte Tai Chi auch in der Reha , war super,aber leider in unserem Ort wird das nicht angeboten.Wenn die Möglichkeit besteht , kann man das nur empfehlen.

    Lg. der delphin

    Krankheit lässt den Wert der Gesundheit erkennen.
     
  7. johann

    johann Neues Mitglied

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    TaJi und Qigong

    Da hast Du Recht Delphin. Es sieht ganz danach aus, das es bei uns auch nicht angeboten wird:rolleyes:. Schade, sehr schade.!!!!!!!!

    L.G.
    hasemann:vogel:
     
  8. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich kenne Qi Gong aus der Reha in Bad Eilsen.

    Dort, in der Gruppe, hat es mir sehr gut getan.

    Hier zu Hause komm ich mir etwas albern vor,
    jaaaa, ich weiß, das ist Quatsch.

    Wenn ich hier eine Gruppe finden würde,
    wär ich wieder mit dabei.
    LG von Juliane.
     
  9. johann

    johann Neues Mitglied

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    TaJi und Qigong

    Hallöchen!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Das ist wirlich Quatsch wegen zu Hause. Natürlich macht es in der Gruppe mehr Spaß, und man kommt auch unter Leuten. Deswegen dachte ich auch daran, so etwas zu machen. Aber es soll wohl nicht sein. Habe mich nämlich total eingeigelt. Bekome den Po aber auch nicht hoch. Na ja, was solls!!!!:rolleyes:

    G.L.G.
    hasemann
     
  10. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Hi,
    richte doch mal eine Anfrage an die örtliche Rheuma- Liga,
    den nächsten Sportverein oder VHS.
    In 20km bietet die VHS Thai Chi hier an.
    LG Juliane.
     
  11. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Qi Gong in der Rheuma-Liga

    Hallo, ich mache seit gut 2,5 Jahren Qi Gong in der Rheuma-Liga. Wir haben jede Woche eine Übungsstunde unter Anleitung eines guten Lehrers. Immer 60 Minuten in denen Übungen wiederholt werden und neue dazu kommen. Wir machen Übungen im Stehen und im Sitzen und ganz gelegentlich auch mal im Laufen.
    Die Zuzahlung, die man als Mitglied in der Rheuma-Liga leisten muss ist 1,00 Euro pro 60 Minuten-Einheit.
    Es tut mir gut und nach einigen Monaten merkt man auch, dass verschiedene Bewegungsabläufe doch etwas leichter werden als vorher.

    liebe Grüße
    Gabi
    bibi, ro-lerin seit 06/2003
     
  12. juergenryzek

    juergenryzek Neues Mitglied

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    Dao-Yoga = Qigong und Taijiquan

    Deine Frage ist zwar schon alt, uralt. Trotzdem noch eine kurze Antwort. Ja, ich habe Erfahrung damit. Zwar bin ich nicht selbst erkrankt, aber ich unterrichte Qigong und Taijiquan seit mehr als 30 Jahren. Auch in der rennomierten Mayo-Klinik - sowie in vielen anderen - sind diese Techniken Teil des Therapiekonzeptes. In einem meiner Blog-Artikel habe ich ein Video aus der Mayo-Klinik eingestellt. Wenn Du magst, schau mal hier: Mayo-Klinik

    Wichtig aus meiner Sicht: Die Übungen sollten nicht lediglich gymnastisch ausgeführt werden. Der wesentliche Punkt, worin sich sowohl Qigong als auch Taijiquan von anderen Übungen unterscheiden, ist die sogenannte «Innere Arbeit» (Neigong). Hier wird die funktionelle Ebene unseres Organismus (da, wo u. a. die funktionellen Störungen herkommen, quasi als Vorstufe zu den manifesten Erkrankungen) gestärkt und harmonisiert.

    Viele Erkrankte - auch Rheuma-Kranke - glauben, dass die körperlichen Probleme unumkehrbar seien, sie quasi unheilbar erkrankt seien. Das steht im Widerspruch zu den Erkenntnissen von Hans Selye (dem Vater der Stressforschung) und dem Physiotherapeuten Thomas Hanna. Gebrechlichkeit und viele andere Probleme bezeichnen sie als "adaptive, der Anpassung dienende Reaktion des Nervensystems. Sie könne jederzeit auftreten und tue dies auch – von Kindheit an. Und weil sie eine erlernte adaptive Reaktion sei, könne sie auch wieder verlernt werden." In meinem Artikel " Der Mythos vom Altern" habe ich das Thema näher behandelt.

    Wünsch Dir, dass Du inzwischen oder jedenfalls bald, eine Möglichkeit findest, eineN LehrerIn für diese phantastischen Übungen zu finden. [​IMG]

    Grüße von Yin-Yang-Living / versteckte Links zur Eigenwerbung entfernt / Moderator
     
    #12 26. November 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. November 2012
  13. andiberlin

    andiberlin Neues Mitglied

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    tai chi

    hallo, ich bin neu in diesem forum.

    meine frau leidet sehr stark an polyathritis.

    seit einigen monaten praktizieren wir qigong und tai chi. wir haben sehr gute erfahrungen.
     
  14. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Mir persönlich bekommt das Qigong und Tai Chi zwar nicht, eben diese langsamen Bewegungen und ausharren in einer Position bereitet mir noch mehr Schmerzen, habe es bei einem mehrwöchigem Klinikaufenthalt mehrmals versucht.

    Aber was ich sagen wollte, es gibt Kurse der Volkshochschule, wenn man sich rechtzeitig anmeldet gibt es auch einen Platz :D. Oftmals kann man für so Kurse das Geld von der Krankenkasse erstattet bekommen, wenn es als Prävention gilt (gilt für Deutschland). Das kann man einmal im Jahr in Anspruch nehmen, einen Präventionskurs und das wird dann bis zu einer bestimmten Summe bezahlt, allerdings muss man nachweisen können, das man regelmäßig dort war.
     
    #14 19. Dezember 2012
    Zuletzt bearbeitet: 19. Dezember 2012
  15. käferchen

    käferchen Guest

    Ich mache seit einiger Zeit Qi Gong, im Gegensatz zum Tai Chi sind die Bewegungen fliessend und man verharrt nicht lange in einer Position.

    Die Krankenkassen unterstützen pro Jahr 2 Kurse mit bis zu 75 Euro ABER, es muss sich um unterschiedliche Kurse handeln.Meinen Qi Gong hat die KK einmal mit 75 Euro unterstützt, den Nachfolgekurs im Herbst sowie die 2 Kurse nächstes Jahr muss ich selber zahlen, es sei denn, man wechselt ständig die Kurse, sprich Qi Gong, dann Tai Qi, dann im nächsten Jahr Yoga etc....Bleibt man bei Qi Gong oder Yoga zahlt die Kasse nur einmalig im Zeitraum von 2 Jahren.

    Finde ich persönlich schade, wer wechelt schon ständig wenn er was gefunden hat was ihm guttut....Soviel zum Thema :Wir unterstützen Prävention!

    Viele Grüsse
    Käferchen
     
  16. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Für mich war das Qigong immer noch zu verharrend :D Ich dachte mein Fuss und co stirbt gleich ab und ich klappe zusammen, aber das kann ja bei jedem anders sein. Das es zweimal was gibt-Prävention Krankenkasse wusste ich noch gar nicht, danke Käferchen, werde mal bei meiner KK nachfragen
     
  17. käferchen

    käferchen Guest

    Hallo Lagune,

    da gebe ich Dir recht, es gibt auch beim Qi Gong mehrere Formen und manche Bewegungen werden schneller, manche langsamer durchgeführt.

    Bei wir war es die Barmer die mir mitgeteilt hat, pro Jahr für 2 Kurse bis zu je 75 Euro beizusteuern.Nachdem sie das Geld für den Kurs überwiesen haben bekam ich ein Hinweisblatt dass sie für ein und den selben Kurs nur alle 2 Jahre einmalig Zuzahlung leisten würden. Gleiches fand ich auch in der Information bei der VHS bei welcher ich den Kurs absolviere.

    Und, man muss 80% des Kurses auch anwesend gewesen sein. Finde ich aber auch korrekt.

    Viele Grüsse
    Käferchen
     
  18. Hexchen76

    Hexchen76 Neues Mitglied

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    Hallo Dittmarsche,

    wie schade das Du so negative Erfahrungen damit gemacht hast. Ich lernte Qi Gong in der Reha kennen mit einer durch und durch europäischen Physiotherapeutin die das ganze aber bei einem TCM Arzt erlernt hatte. Sie adaptierte die Übungen so das der Gelenkschutz beachtet wurde und völlig ohne den ganzen ideologischen Überbau. Sie erklärte uns in der ersten Stunde die Grundprinzipien auf denen das Qi Gong basierte auf westliche Weise nämlich das es darum geht Blockaden zu lösen und die fliessenden,weichen Bewegungen zudem eine tiefe Entspannung bewirken können wenn man die Atmung mit der Bewegung in Einklang bringen kann. Dabei geht es keinesfalls darum zu hyperventilieren sondern darum, sich des Atemflusses zunächst bewusst zu werden und zu realisieren ob und in welcher Weise man womöglich angespannt atmet (Brust statt Bauchatmung z.B.). Dann das ganze wieder loszulassen und den Atem einfach im Rhythmus der Bewegung fliessen zu lassen. Ich habe allerdings im Laufe der Übungszeit auch die Ideologie hinter der gymnastischen Übung zu erkennen gelernt und begriffen das es hilfreich ist, sich die Prämisse der Gelassenheit und der Losgelöstheit von äusseren Einflüssen zueigen zu machen. Dies unterstützt den meditativen Charakter und hilft mir zu entspannen. Dabei werde ich keineswegs zur Buddhistin. Ich kann mit den stillen Meditationsformen wie autogenem Training, Jakobsen,etc wenig abgewinnen, mein Kopf ist dafür noch viel zu sehr "auf Achse". Zudem verstärken sich meine Schmerzen in Ruhe enorm was einer Tiefenentspannung sehr abträglich ist.
    So muss jeder finden was ihm oder ihr gut tut, doch es ist sehr schade das Du durch Deine negativen Erfahrungen so sehr abgeschreckt wurdest das Du es nun komplett für Dich ablehnst auch wenn ich es nachvollziehen kann.

    Herzliche Grüße
    Hexchen
     
  19. Hexchen76

    Hexchen76 Neues Mitglied

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    Hallo Dittmarsche,

    ganz ruhig, warum so aggressiv? Ich versuche Dich weder zu bekehren noch Dir irgendetwas aufzudrängen. Ich habe lediglich meine zugegebenermassen positive Erfahrung mit Qi Gong geschildert und meine Ansicht kundgetan das es in meinen Augen schade ist das Du so negative Erfahrungen gemacht hast. Ich respektiere Deine Ablehnung wie ich ja auch in meinem ersten Posting geschrieben habe. Ich begreife warum Du es ablehnst. Jeder hat seine ganz eigene "Wellenlänge" wenn es um Entspannungsverfahren geht. Dir hilft die stille Meditationsform ich brauche die Entspannung in Bewegung. Das ist auch völlig in Ordnung so wie es ist. Wie gesagt, ich nehme mir die Anteile aus der asiatischen Philosophie, die mir helfen mich zu entspannen ohne mir alles zueigen zu machen, was die diktatorische oder gleichschaltende Denkweise die Du ansprichst, ausmacht. Die chinesische "Medizin" basiert zu einem Teil auf Placeboeffekten und zu einem weiteren Teil darauf körpereigene Endorphine freizusetzen oder die Nervenleitfähigkeit zu verändern. Inzwischen sind einige westliche Mediziner davon überzeugt das mit dem "Chi" tatsächlich die elektrische Aktivität im Körper gemeint ist, denn diese wird durch beispielsweise die Akupunktur nachweislich verändert ähnlich einer Behandlung mit einem TENS-Gerät. Nochmals: Es liegt mir fern Dich von irgendetwas überzeugen zu wollen, das Du für Dich grundlegend ablehnst. Dies ist Dein gutes Recht und muss respektiert werden. Doch Du solltest bitte auch meine und die Ansicht anderer soweit respektieren das Du davon absiehst diese durch den Kakao zu ziehen nur weil Du sie für Dich ablehnst.

    Freundliche Grüße und ein gesundes neues Jahr
    Hexchen
     
  20. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Etwas off-topic:

    Die deutschen Krankenkassen haben im Jahr 2012 (oder war es 2011?) laut eines offiziellen Berichts 2 Euro pro Bürger (im Gesamtdurchschnitt, versteht sich) für Prävention ausgegeben. Wow!
    Ist das nicht ausgesprochen überzeugend? :rolleyes:

    Liebe Grüße, Frau Meier