Also, wenn wir nun ruck zuck und sofort auf alles Zuckerhaltige verzichten, bekommen wir lt. meinem Doc einen Zuckerschock. Der Körper braucht Zucker. Sicherlich ist damit nicht der weiße raffienierte Zucker gemeint, das weiß ich auch. Aber wo macht das Leben noch Spaß, wenn ich nur für mein Rheuma esse und nicht mehr für mich. Ausgewogen heißt das Zauberwort und nicht zuviel Genussgifte wie z. B. Zucker. Es gibt etliche unter uns, die gern Wein, Bier o. ä. trinken. Denen wird keiner das Gläschen in Ehren verwehren. Also lassen wir Schokoholiker uns auch nicht das Stückchen Schoki in Ehren verwehren.
Wo die Arachidonsäure letztlich entsteht ist denke ich nicht so wichtig. Wichtig ist, dass wir ungefähr wissen, was sie entstehen lässt. Und das ist definitiv alles, was vom Tier kommt. Von der Milch über Butter u Käse, bis zum Schwein, Geflügel und Wurst. Natürlich mit verschiedenen Anteilen.
Schmalz z. B. hat 1700 mg A.Säure pro 100g. Bei Buttermilch ist es nur 1mg.
Keine Arachidonsäure: entrahmte Milch, süße Molke, magerer Speisequark. Ich nerve euch mal mit dem Auszug aus einem schlauen Buch:
"Arachidonsäure zeichnet sich im menschlichen Organismus durch einen besonderen Stoffwechsel aus. Während andere Fettsäuren der Energiegewinnung dienen und vom Körper zu Kohlendioxid und Wasser oxidiert werden, nehmen die Körperzellen die A.Säure unverändert auf. Dieser außerordentliche Stoffwechselweg ist möglicherweise dadurch zu erklären, dass der Aufbau von A.Säure für den Körper aufwendig ist, dass er diese aber zur Bildung von Botenstoffen (Eicosanoiden) benötigt. Zum anderen ist der Bedarf des Menschen an A.Säure minimal. Lediglich 0,01 Gramm wird pro Tag benötigt. Die tägliche Zufuhr beträgt aber bei landesüblicher Kost mehr als das Zehnfache. In unserem täglichen Speiseplan sind mehr als 10 Gramm Linolsäure und weniger als 80 Milligramm A.-Säure empfehlenswert."
Guten Appetit,
M.