Andy112071
Neues Mitglied
Vorwort
Hallo zusammen.
Ich möchte euch mal über meine Gedanken berichten und natürlich als Frisch betroffener eine Menge an Fragen loswerden.
( es wird auch etwas länger und ausführlicher, da es mein erster Beitrag ist ;-)
Gleich vorweg. Ich weis das alle Antworten und Tipps von euch nicht verbindlich sind, und ich Sie auch nur rein als Erfahrungsaustausch ansehen werde.
Auch über den Behandelnden Rheumatologen, möchte ich nicht absichtlich Schlecht reden ( Name des Arztes werde ich erst mal nicht nennen) aber es gibt halt viel Ungereimtheiten die ich (Noch?) nicht nachvollziehen kann.
----
Die Vorgeschichte
Ich habe seit Jahren eigentlich schon immer das Gefühl der absoluten Lustlosigkeit, Schlappheit, Müdigkeit gelitten.....ich habe mich eigentlich nie ein Kopf darüber gemacht.
und es einfach so hingenommen....auch ist mir seit Jahren aufgefallen, das mein Konzentration, so wie meine Lernfähigkeit extrem den Bach runter gegangen ist.
Ich habe es immer auf Alltagsstress zunehmenden alter etc. geschoben. aber selbst bei längeren Urlaub (z.B.3 Wochen) habe ich kein Änderung festgestellt, selbst eine Unternehmung mit meiner Tochter ( 11 ) musste ich mich regelrecht aufraffen, habe es dann widerwillig mitgemacht. Selbst da waren
ich immer müde und lustlos.....teilweise wurde ich schon als Spaßbremse bezeichnet. ( man muss dazu sagen, das ich bis mitte 30 das nicht hatte und immer für jeden Spaß zu haben war und auch extrem lehrfähig war.)
wie auch immer ....wie schon geschrieben habe ich diesen kein besondere Bedeutung geschenkt und habe mein Alttag weitergelebt.
Nun, mitte des Jahres habe ich plötzlich starke Schmerzen in der rechten Schulter bekommen, so das ich den Arm nicht mehr bewegen konnte, das ganz dauerte 2 Tage und der Spuck war vorbei ( war an ein Wochenende) danach alles wieder normal.....nur 5 Tage später das selbe, also ging ich zum Arzt. Der verschrieb mir Schmerzmittel.
Nach 2 Tage war wieder alles gut.....Kurz später war das selbe, nur Diesmal auf der linken Seite.....
Ich bin also wieder zum Arzt...er vermutete ein "Impingement-Syndrom"
Daher wurde also mein Schulter geröntgt und von Orthopäden untersucht dazu eine Behandlung bei Physio-Therapeuten.
Der Befund war negative und ein Besserung ist auch nicht eingetreten.
Der wechsel der schmerzen war immer abwechselt links und recht. Aktive Bewegung nicht möglich Passive ( durch Arzt oder andere Person aber möglich und SCHMEZFREI !! ) Nun als das überstanden war hatte ich einige zeit Ruhe ( mit Ausnahme der Jahrelangen Lustlosigkeit etc. )..
Nun ging es richtig los.....
Damm hat es wieder begonnen, nun aber schlag auf schlag...... im bin von 4 Wochen hatte Ich scherzen in den unterschiedlichsten Gelenkbereichen ( Knie, Ellebogen, Schulter, Hüfte und auch im Leistenbereich, so wie in den Pobacken.....alle Attacken führten dazu das der betroffenen Bereich nicht nutzbar war. ( aber nicht alles gleichzeitig)
WICHTIG..... Mir ist aufgefallen, das es immer ohne Grund kommt….. in bin von ein Parr Stunden den Höhepunkt erreicht und ein Tag hält, am zweiten Tag kling es genau so schnell wieder ab und es ist als wenn nicht gewesen währe ( und das ich HEUTE immer noch so)
Daher hat mein Hausarzt nun ein Großes Blutbild gemacht.
Ergebnis = Rheuma...... Mein Werte waren stark erhöht der CCP <200 darauf hin hat er mich zu Rheumatologen überwiesen.
Hat mit Cortison aufgeschrieben + Acorxia 90mg
Ich sollte eine Woche 75mg Decortin und in der Folgewoche auf 20mg reduzieren +1x Acorxia nehmen.......und ein Termin beim Rheumatologen machen.
----
!!!Die Schönste Woche der letzen Jahre!!!
OK, das habe ich auch gemacht......doch was ist passiert.......ich habe mich nicht wieder erkannt......
Ich war nach 2 Tagen ein neuer Mensch.... Ich hatte keinerlei schmerzen, mehr.
Meine Laune ist So extrem gestiegen. Ich war nicht müde, war nicht nur Schmerzfrei sonder auch wieder " richtig gut drauf"
Ich hatte zu so vielen Sachen plötzlich Lust, an den ich vorher nicht gedacht habe und das sogar mit Freude !!
ja wie soll ich es sagen.....ich füllte mich wie ein 10000% zufriedenerer Mensch.......und ja das tat richtig gut.
( ich vermisse die Woche schon richtig....
Besuch bei Rheumatologen, und alles wurde wieder schlechter.....
Schon nach einer Woche habe ich ein Termin beim Rheumatologen bekommen. ( schön das es so schnell ging, aber es war schon fast zu schnell)
bei der Ersten Sitzung hat mit der Doc freundlich begrüßt und mir als ERSTES gesagt...Das Kortison und Arcoxia lassen wie aber mal weg, das
ist ja wohl übertrieben.....OK..dachte, wer weis warum er das sagt....
Nun lief alles schlag auf schlag, er hat Blut abgenommen, sich kurz die Gelenke angeschaut.
Die laborwerte von Hausarzt und sagte " Sie haben "rheumatoide Arthritis"....
Ach und das Kortison soll ich wie folg nun nehmen...
2 Tage 20mg, dann 2 Tage 10mg und ab dann 5mg ( Von 75mg )
Das Acorxia soll ich weglassen und nur bei Akuten bedarf nehmen.
Auch sollte ich die Omeparzohl ( Magenschutz) weglassen, da ich die nicht bräuchte.
Er hat mir dann ein Bröschürre gegeben über rheumatoide Arthritis und ich musste ein Zettel unterschreiben wegen einer Einwilligung wegen der Stammzellen (???)
naja habe ich gemacht..... nun solle ich in einer Woche wiederkommen.........
Ab nun geht es extrem bergab.........
Ich bin also nach hause gefahren und habe mich an den Anleitungen Des Rheumatologen gehalten.....
Doch nach 2 Tagen ging es mir richtig schlecht......
Ich wurde extrem müde ( ich hätte auch im Stehen auf der Autobahn schlafen können) ich war sowas von lustlos das ich nur noch auf den Sofa mein zeit verbrachte.
Dazu kam das ich sehr stark schwitzten angefangen habe ( es tropfte teilweise aus mein Gesicht obwohl ich nur gesessen habe)
dann kamen sehr starke Rückenscherzen hinzu, die bis in die Knie gestrahlt haben.....
nun kann noch ein Leichte Erkältung hinzu ...und ich war fertig mir der Welt....
Die Woche habe ich dann halbwegs überstanden mein zustand hat sich in den tagen nicht verändert.....
Nun war Wiedervorstellung bei Rheumatologen........
Er bestätige die Blutwerte und sagte da müssen wir Therapieren.
Ich habe ihn dann erzählt, das was ich Euch hier geschrieben habe......( auch das es mir so schlecht geht)
er hat mir zwar zugehört, irgendwas im PC getippt, aber mir kein Feedback gegeben.
Wie das Schicksal so spielt, hatte ich dann beim Doc ( im Sitzen plötzlich ein Heftigen Schweißausbruch)
Die Schweißperlen liefen mir nur so runter, das ich abwischen musste ( einfach nur so) der Doc schaute mich an
und frage ob ich Fieber hätte. Ich sagte ihn NEIN, das ist das was ich Ihnen gerade erklärt habe, das geht schon seit tagen so.
Darauf hin sagt er nur...ahh OK ( also kein Beachtung weiter geschenkt)
Nun soll die Therapie beginnen......
Er sagte „Wir müssen anfangen zu Therapieren“, er hat mir MTX Hexal 15mg aufgeschrieben ( Tabletten)
Diese soll ich ab sofort nehmen. ( als einziges Mittel)
Zuhause angekommen, ging es zusehnlich schlechter.....Ich bekam sehr sehr starken husten und schnupfen
Der husten wurde an Folgetag sogar schmerzhaft....
Ich habe daher den Doch angerufen um zu fragen ob ich nun wirklich schon MTX nehmen soll.
Nach langen überlegen sagte er dann, ne dann solle ich warten bis die Erkältung weg geht und bis dahin
wieder 5mg Cortison nehmen......
NICHTS GEHT MEHR......
So zu der Erkältung kamen nun wieder starke Schmerzen hinzu
zuerst im Zeigefinger um den Gelenkt hat sich auch ein Deutlich Schwellung gebildet die aber weis ist.
( der schmerz war mittelmäßig) am Folgetag kam noch die Schulter hinzu.
Die Schmerzen waren so extrem, das ich den Arm nicht mehr bewegen konnte.
Der Finger tat NICHT mehr weh, trotz das ein deutlich Schwellung vorhanden war, selbst ein Druck auf die Schwellung
war Schmerzfrei.....doch die Schulter war Grausam......Es war wie ein Heftiger Krampf in der Wade nur halt dauerhaft....
das war mit den andere Symptomen zusammen kaum aushaltbar ( und ich bin eigentlich recht schmerzfrei)
ich habe dann morgens 90mg Acorxia genommen, da dieses aber kein Wirkung zeigte habe ich gesündigt ( ja ich weis das war Falsch) und habe dann am Nachmittag noch mal 120mg Acorxia nachgelegt ( also gesamt 210mg an diesen Tag.......) abgesehen das es sicher falsch war, war es Sinnlos, es hat nicht geholfen.......die Scherzen wurden nicht besser......
Selber eine Entscheidung getroffen.....
Da es die ganze Nacht nur geschmerzt hat ( so das ich mehrfach vor schmerzen wach geworden bin) und es heute morgen nicht besser war
habe ich eigenhändig, ohne Rücksprache mit dem DOC mein Corsison wieder auf 30mg angehoben.......
( Ja ich weis, ach das war falsch und absolute nicht richtig) sollte auch ein Ausnahme sein ( es war rein aus Verzweiflung)
Was soll ich sagen.....ich denke fast es war richtig.
7 Stunden nach der einnahme geht es mir schon DEUTLICH besser...die Schmerzen in der Schulter sind nur noch wenn ich versuche den Arm zu heben.( ansonsten Null)
Selbst nun beim verfassen dieses Textes nutze ich den Arm Schmerzfrei. Mein Gesamtzustand hat sich plötzlich deutlich gebessert, ( erkältungserscheinung sind sehr gering ( gefühlt) auch fühle ich nich schon wieder viel gesunder......alles nur Zufall??????????????????
Viele Fragen.......
Aufgrund das es bei mir noch alles so frisch ist, habe ich natürlich nun ein reihe an Fragen die mir unklar sind, oder allgemein noch Offen stehen.
Fange ich mit dem Wichtigsten an.............
1.)
ist es wirklich möglich das der Doch nach 2 Wochen Schon die Diagnose rheumatoide Arthritis geben kann ??
Ich habe sehr oft gelesen, das es sehr lange dauert bis man sicher sein kann.
2.)
Warum sind die Schmerzen immer nur für 2-3 Tage da, dazu immer wieder an anderen Gelenken im Wechsel mit 1-2 Tage pause dazwischen
( Ich habe gelesen, das andere Betroffene die Schmerzen nahezu dauerhaft über Wochen haben )
3.)
Alle reden davon das rheumatoide Arthritis eine Gelekendzündung ist, ich bin mir aber 10000% sicher das es mir NICHT die Gelenke sind !
sondern die Sehne und Muskeln die unmittelbar bei den Gelenken liegen, daher ist auch passive Bewegungen Schmerzfrei möglich)
Auch deutlich merkbar oft in Sehnscheiden vorhanden... bei rheumatoide Arthritis sollten ich den Scherz doc wirklich im Gelenk haben, oder?
4.)
MTX wirklich schon so früh ????
Soll ich wirklich schon MTX anfangen ?? ich finde es alles noch so schwamig....OK, ich muss zugeben, Cortison hat wirklich heftige Nebenwirkung, das ist mir bekannt
aber MTX ??? ich hätte lieber den Beipackzettel nicht lesen sollen, den ich habe nun mehr respeckt vor MTX wie vor Cortison.....zugegeben hat ich sogar ein wenig Angst es zu nehmen....
5.)
Wenn ich nun mit MTX anfange, dauert es ja Relative lange, bis die Wirkung sich entfaltet. Da ich aber auf andere Mittel verzichten soll, heist es doch für mich das ich fallen werde und gesundheitlich wochenlang schlecht dran bin. OK, der Doc würde sich ggf. auf 5mg Cortison einlassen als Übergang, aber wie ich erleben durfte hilft mir das nicht....
Wie habt ihr den Übergang überbrückt ???
6.)
Wie sehr ihr die Algemeinsituation, wen ihr nun einschätzen müsstet, währe laut Beschreibung ich ein Akuter Patient für RA ??
( Weil ich glaube da noch nicht dran, oder will es nicht wahr haben)
7.)
Ich bin nun schon seit 3 Wochen Krankgeschrieben.....
(Da halt die Betroffenen Glieder nicht beweglich sind)
Wenn das nun so weitergeht, dann komme ich ja frühesten in 2-3 Monaten wieder zur Arbeit
( wenn das MTX anschlägt) das würde mir aber sehr missfallen ( und mein Chef glaube ich auch)
unter Cortison, dagegen habe ich das Gefühl, es kann sofort losgehen ( was ich auch am Liebsten möchte.....
Wie wart es bei euch ???
Nachwort:
Da ich ja nun viel von Cortison geschrieben habe ( nur Positives) möchte ich noch erwähnen, das ich nicht Süchtig bin etc,
sonder einfach mir das Cortison sehr sehr gut tut und alle auch die Beruflichen Probleme lösen kann.
Sicher nicht auf Ewigkeit, aber als Übergang bis das MTX wirk doch evtl. ein Möglichkeit, oder....danach kann es gerne wegbleiben...
(aber der Doc spiel halt nicht mit, und daher muss ich wohl weitere Wochen Schmerzen haben, und die Privaten Problem ( wegen Job etc. auch noch ertragen)
in der Hoffnung das der Job dadurch nicht gänzlich verloren geht.
So nun hab ich aber genug von Mir erzählt und hoffe auch ein Freundlich fröhlich Erfahrungsaustausch....
Gruß
Andreas.......
PS: Rechtschreibfehler bitte Ignorieren....sind keine Absicht.....
Hallo zusammen.
Ich möchte euch mal über meine Gedanken berichten und natürlich als Frisch betroffener eine Menge an Fragen loswerden.
( es wird auch etwas länger und ausführlicher, da es mein erster Beitrag ist ;-)
Gleich vorweg. Ich weis das alle Antworten und Tipps von euch nicht verbindlich sind, und ich Sie auch nur rein als Erfahrungsaustausch ansehen werde.
Auch über den Behandelnden Rheumatologen, möchte ich nicht absichtlich Schlecht reden ( Name des Arztes werde ich erst mal nicht nennen) aber es gibt halt viel Ungereimtheiten die ich (Noch?) nicht nachvollziehen kann.
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Die Vorgeschichte
Ich habe seit Jahren eigentlich schon immer das Gefühl der absoluten Lustlosigkeit, Schlappheit, Müdigkeit gelitten.....ich habe mich eigentlich nie ein Kopf darüber gemacht.
und es einfach so hingenommen....auch ist mir seit Jahren aufgefallen, das mein Konzentration, so wie meine Lernfähigkeit extrem den Bach runter gegangen ist.
Ich habe es immer auf Alltagsstress zunehmenden alter etc. geschoben. aber selbst bei längeren Urlaub (z.B.3 Wochen) habe ich kein Änderung festgestellt, selbst eine Unternehmung mit meiner Tochter ( 11 ) musste ich mich regelrecht aufraffen, habe es dann widerwillig mitgemacht. Selbst da waren
ich immer müde und lustlos.....teilweise wurde ich schon als Spaßbremse bezeichnet. ( man muss dazu sagen, das ich bis mitte 30 das nicht hatte und immer für jeden Spaß zu haben war und auch extrem lehrfähig war.)
wie auch immer ....wie schon geschrieben habe ich diesen kein besondere Bedeutung geschenkt und habe mein Alttag weitergelebt.
Nun, mitte des Jahres habe ich plötzlich starke Schmerzen in der rechten Schulter bekommen, so das ich den Arm nicht mehr bewegen konnte, das ganz dauerte 2 Tage und der Spuck war vorbei ( war an ein Wochenende) danach alles wieder normal.....nur 5 Tage später das selbe, also ging ich zum Arzt. Der verschrieb mir Schmerzmittel.
Nach 2 Tage war wieder alles gut.....Kurz später war das selbe, nur Diesmal auf der linken Seite.....
Ich bin also wieder zum Arzt...er vermutete ein "Impingement-Syndrom"
Daher wurde also mein Schulter geröntgt und von Orthopäden untersucht dazu eine Behandlung bei Physio-Therapeuten.
Der Befund war negative und ein Besserung ist auch nicht eingetreten.
Der wechsel der schmerzen war immer abwechselt links und recht. Aktive Bewegung nicht möglich Passive ( durch Arzt oder andere Person aber möglich und SCHMEZFREI !! ) Nun als das überstanden war hatte ich einige zeit Ruhe ( mit Ausnahme der Jahrelangen Lustlosigkeit etc. )..
Nun ging es richtig los.....
Damm hat es wieder begonnen, nun aber schlag auf schlag...... im bin von 4 Wochen hatte Ich scherzen in den unterschiedlichsten Gelenkbereichen ( Knie, Ellebogen, Schulter, Hüfte und auch im Leistenbereich, so wie in den Pobacken.....alle Attacken führten dazu das der betroffenen Bereich nicht nutzbar war. ( aber nicht alles gleichzeitig)
WICHTIG..... Mir ist aufgefallen, das es immer ohne Grund kommt….. in bin von ein Parr Stunden den Höhepunkt erreicht und ein Tag hält, am zweiten Tag kling es genau so schnell wieder ab und es ist als wenn nicht gewesen währe ( und das ich HEUTE immer noch so)
Daher hat mein Hausarzt nun ein Großes Blutbild gemacht.
Ergebnis = Rheuma...... Mein Werte waren stark erhöht der CCP <200 darauf hin hat er mich zu Rheumatologen überwiesen.
Hat mit Cortison aufgeschrieben + Acorxia 90mg
Ich sollte eine Woche 75mg Decortin und in der Folgewoche auf 20mg reduzieren +1x Acorxia nehmen.......und ein Termin beim Rheumatologen machen.
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!!!Die Schönste Woche der letzen Jahre!!!
OK, das habe ich auch gemacht......doch was ist passiert.......ich habe mich nicht wieder erkannt......
Ich war nach 2 Tagen ein neuer Mensch.... Ich hatte keinerlei schmerzen, mehr.
Meine Laune ist So extrem gestiegen. Ich war nicht müde, war nicht nur Schmerzfrei sonder auch wieder " richtig gut drauf"
Ich hatte zu so vielen Sachen plötzlich Lust, an den ich vorher nicht gedacht habe und das sogar mit Freude !!
ja wie soll ich es sagen.....ich füllte mich wie ein 10000% zufriedenerer Mensch.......und ja das tat richtig gut.
( ich vermisse die Woche schon richtig....
Besuch bei Rheumatologen, und alles wurde wieder schlechter.....
Schon nach einer Woche habe ich ein Termin beim Rheumatologen bekommen. ( schön das es so schnell ging, aber es war schon fast zu schnell)
bei der Ersten Sitzung hat mit der Doc freundlich begrüßt und mir als ERSTES gesagt...Das Kortison und Arcoxia lassen wie aber mal weg, das
ist ja wohl übertrieben.....OK..dachte, wer weis warum er das sagt....
Nun lief alles schlag auf schlag, er hat Blut abgenommen, sich kurz die Gelenke angeschaut.
Die laborwerte von Hausarzt und sagte " Sie haben "rheumatoide Arthritis"....
Ach und das Kortison soll ich wie folg nun nehmen...
2 Tage 20mg, dann 2 Tage 10mg und ab dann 5mg ( Von 75mg )
Das Acorxia soll ich weglassen und nur bei Akuten bedarf nehmen.
Auch sollte ich die Omeparzohl ( Magenschutz) weglassen, da ich die nicht bräuchte.
Er hat mir dann ein Bröschürre gegeben über rheumatoide Arthritis und ich musste ein Zettel unterschreiben wegen einer Einwilligung wegen der Stammzellen (???)
naja habe ich gemacht..... nun solle ich in einer Woche wiederkommen.........
Ab nun geht es extrem bergab.........
Ich bin also nach hause gefahren und habe mich an den Anleitungen Des Rheumatologen gehalten.....
Doch nach 2 Tagen ging es mir richtig schlecht......
Ich wurde extrem müde ( ich hätte auch im Stehen auf der Autobahn schlafen können) ich war sowas von lustlos das ich nur noch auf den Sofa mein zeit verbrachte.
Dazu kam das ich sehr stark schwitzten angefangen habe ( es tropfte teilweise aus mein Gesicht obwohl ich nur gesessen habe)
dann kamen sehr starke Rückenscherzen hinzu, die bis in die Knie gestrahlt haben.....
nun kann noch ein Leichte Erkältung hinzu ...und ich war fertig mir der Welt....
Die Woche habe ich dann halbwegs überstanden mein zustand hat sich in den tagen nicht verändert.....
Nun war Wiedervorstellung bei Rheumatologen........
Er bestätige die Blutwerte und sagte da müssen wir Therapieren.
Ich habe ihn dann erzählt, das was ich Euch hier geschrieben habe......( auch das es mir so schlecht geht)
er hat mir zwar zugehört, irgendwas im PC getippt, aber mir kein Feedback gegeben.
Wie das Schicksal so spielt, hatte ich dann beim Doc ( im Sitzen plötzlich ein Heftigen Schweißausbruch)
Die Schweißperlen liefen mir nur so runter, das ich abwischen musste ( einfach nur so) der Doc schaute mich an
und frage ob ich Fieber hätte. Ich sagte ihn NEIN, das ist das was ich Ihnen gerade erklärt habe, das geht schon seit tagen so.
Darauf hin sagt er nur...ahh OK ( also kein Beachtung weiter geschenkt)
Nun soll die Therapie beginnen......
Er sagte „Wir müssen anfangen zu Therapieren“, er hat mir MTX Hexal 15mg aufgeschrieben ( Tabletten)
Diese soll ich ab sofort nehmen. ( als einziges Mittel)
Zuhause angekommen, ging es zusehnlich schlechter.....Ich bekam sehr sehr starken husten und schnupfen
Der husten wurde an Folgetag sogar schmerzhaft....
Ich habe daher den Doch angerufen um zu fragen ob ich nun wirklich schon MTX nehmen soll.
Nach langen überlegen sagte er dann, ne dann solle ich warten bis die Erkältung weg geht und bis dahin
wieder 5mg Cortison nehmen......
NICHTS GEHT MEHR......
So zu der Erkältung kamen nun wieder starke Schmerzen hinzu
zuerst im Zeigefinger um den Gelenkt hat sich auch ein Deutlich Schwellung gebildet die aber weis ist.
( der schmerz war mittelmäßig) am Folgetag kam noch die Schulter hinzu.
Die Schmerzen waren so extrem, das ich den Arm nicht mehr bewegen konnte.
Der Finger tat NICHT mehr weh, trotz das ein deutlich Schwellung vorhanden war, selbst ein Druck auf die Schwellung
war Schmerzfrei.....doch die Schulter war Grausam......Es war wie ein Heftiger Krampf in der Wade nur halt dauerhaft....
das war mit den andere Symptomen zusammen kaum aushaltbar ( und ich bin eigentlich recht schmerzfrei)
ich habe dann morgens 90mg Acorxia genommen, da dieses aber kein Wirkung zeigte habe ich gesündigt ( ja ich weis das war Falsch) und habe dann am Nachmittag noch mal 120mg Acorxia nachgelegt ( also gesamt 210mg an diesen Tag.......) abgesehen das es sicher falsch war, war es Sinnlos, es hat nicht geholfen.......die Scherzen wurden nicht besser......
Selber eine Entscheidung getroffen.....
Da es die ganze Nacht nur geschmerzt hat ( so das ich mehrfach vor schmerzen wach geworden bin) und es heute morgen nicht besser war
habe ich eigenhändig, ohne Rücksprache mit dem DOC mein Corsison wieder auf 30mg angehoben.......
( Ja ich weis, ach das war falsch und absolute nicht richtig) sollte auch ein Ausnahme sein ( es war rein aus Verzweiflung)
Was soll ich sagen.....ich denke fast es war richtig.
7 Stunden nach der einnahme geht es mir schon DEUTLICH besser...die Schmerzen in der Schulter sind nur noch wenn ich versuche den Arm zu heben.( ansonsten Null)
Selbst nun beim verfassen dieses Textes nutze ich den Arm Schmerzfrei. Mein Gesamtzustand hat sich plötzlich deutlich gebessert, ( erkältungserscheinung sind sehr gering ( gefühlt) auch fühle ich nich schon wieder viel gesunder......alles nur Zufall??????????????????
Viele Fragen.......
Aufgrund das es bei mir noch alles so frisch ist, habe ich natürlich nun ein reihe an Fragen die mir unklar sind, oder allgemein noch Offen stehen.
Fange ich mit dem Wichtigsten an.............
1.)
ist es wirklich möglich das der Doch nach 2 Wochen Schon die Diagnose rheumatoide Arthritis geben kann ??
Ich habe sehr oft gelesen, das es sehr lange dauert bis man sicher sein kann.
2.)
Warum sind die Schmerzen immer nur für 2-3 Tage da, dazu immer wieder an anderen Gelenken im Wechsel mit 1-2 Tage pause dazwischen
( Ich habe gelesen, das andere Betroffene die Schmerzen nahezu dauerhaft über Wochen haben )
3.)
Alle reden davon das rheumatoide Arthritis eine Gelekendzündung ist, ich bin mir aber 10000% sicher das es mir NICHT die Gelenke sind !
sondern die Sehne und Muskeln die unmittelbar bei den Gelenken liegen, daher ist auch passive Bewegungen Schmerzfrei möglich)
Auch deutlich merkbar oft in Sehnscheiden vorhanden... bei rheumatoide Arthritis sollten ich den Scherz doc wirklich im Gelenk haben, oder?
4.)
MTX wirklich schon so früh ????
Soll ich wirklich schon MTX anfangen ?? ich finde es alles noch so schwamig....OK, ich muss zugeben, Cortison hat wirklich heftige Nebenwirkung, das ist mir bekannt
aber MTX ??? ich hätte lieber den Beipackzettel nicht lesen sollen, den ich habe nun mehr respeckt vor MTX wie vor Cortison.....zugegeben hat ich sogar ein wenig Angst es zu nehmen....
5.)
Wenn ich nun mit MTX anfange, dauert es ja Relative lange, bis die Wirkung sich entfaltet. Da ich aber auf andere Mittel verzichten soll, heist es doch für mich das ich fallen werde und gesundheitlich wochenlang schlecht dran bin. OK, der Doc würde sich ggf. auf 5mg Cortison einlassen als Übergang, aber wie ich erleben durfte hilft mir das nicht....
Wie habt ihr den Übergang überbrückt ???
6.)
Wie sehr ihr die Algemeinsituation, wen ihr nun einschätzen müsstet, währe laut Beschreibung ich ein Akuter Patient für RA ??
( Weil ich glaube da noch nicht dran, oder will es nicht wahr haben)
7.)
Ich bin nun schon seit 3 Wochen Krankgeschrieben.....
(Da halt die Betroffenen Glieder nicht beweglich sind)
Wenn das nun so weitergeht, dann komme ich ja frühesten in 2-3 Monaten wieder zur Arbeit
( wenn das MTX anschlägt) das würde mir aber sehr missfallen ( und mein Chef glaube ich auch)
unter Cortison, dagegen habe ich das Gefühl, es kann sofort losgehen ( was ich auch am Liebsten möchte.....
Wie wart es bei euch ???
Nachwort:
Da ich ja nun viel von Cortison geschrieben habe ( nur Positives) möchte ich noch erwähnen, das ich nicht Süchtig bin etc,
sonder einfach mir das Cortison sehr sehr gut tut und alle auch die Beruflichen Probleme lösen kann.
Sicher nicht auf Ewigkeit, aber als Übergang bis das MTX wirk doch evtl. ein Möglichkeit, oder....danach kann es gerne wegbleiben...
(aber der Doc spiel halt nicht mit, und daher muss ich wohl weitere Wochen Schmerzen haben, und die Privaten Problem ( wegen Job etc. auch noch ertragen)
in der Hoffnung das der Job dadurch nicht gänzlich verloren geht.
So nun hab ich aber genug von Mir erzählt und hoffe auch ein Freundlich fröhlich Erfahrungsaustausch....
Gruß
Andreas.......
PS: Rechtschreibfehler bitte Ignorieren....sind keine Absicht.....
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