Hallo Veronika, herzlich willkommen!
Bei mir ist die OP 2016 auch sehr gut verlaufen, nur relativ kurze Zeit in der Klinik, dort war es dem Operateur sehr wichtig, dass man relativ schnell möglichst 90 Grad beugen konnte, was mir auch gelang und danach ab in die AHB. Das erste mal auf dem Fahrrad habe ich zwar nicht vergessen, habe gedacht als gebürtige Holländerin, da radelst du mal eben im Schongang ein bisschen los. Pustekuchen, hat ein Paar Tränen gekostet, weil ich mich wie ein Kleinkind gefühlt habe, aber zum Ende der Reha hat es auf dem Therapierad geklappt und einige Zeit später auch auf meinem Rad, nur geht das jetzt leider nicht mehr. Das ist hart, da wir ja praktisch als Holländer auf dem Viets geboren werden.
Nach einiger Zeit wurde festgestellt, das meine Lymphe im Knie bei der OP stark gelitten haben und der Verbrecher namens Arthritis meint, die noch eigenen Knochen mit Entzündungen weiter zu zerstören zu müssen. Neues Knie heißt leider nicht, dass Ruhe ist bekomme ich von Rheumatologen und Orthopäden zu hören. Es kann aber auch etwas einfaches sein, aber wichtig ist, dass du es abklären lässt. Egal ob Schleimbeutelentzündung oder sonst etwas, dass Knie ist aus Erfahrung sehr undankbar, wenn man wegen eines Ergusses oder etc. das Knie nicht mehr so bewegen kann und die Muskeln sind auch schnell beleidigt und man muss viel tun um wieder in den alten Zustand zu kommen. Physiotherapeuten sagen, Knie ist echt undankbar, nur die Schulter ich noch beleidigter, wenn sie wegen Erkrankung nicht bewegt wird.
Also möchte ich dir empfehlen, es so schnell wie möglich abklären zu lassen, bevor noch mehr einrostet durch eine krankheitsbedingte Schonhaltung.