"Druck" nach Knie TEP

Dieses Thema im Forum "OP/Chirurgie, Synoviorthese, Gelenkpunktion usw." wurde erstellt von roleane, 4. Mai 2019.

  1. roleane

    roleane Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    ich habe jetzt seit ca. 3,5 Monate eine Knie TEP. Heilung lief gut, kam relativ schnell auf 90-100 Grad Beugung. Aber immer noch ist das Knie (laut Arzt leicht) geschwollen und ich habe einen ständigen Druck beim Bewegen. Und mit der Beugung komme ich nicht weiter. Mache Physio, Übungen zu Hause und kühle regelmäßig bzw. mache Quarkumschläge. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Mich beunruhigt dieser ständige (nicht schmerzhafte, nur hinderliche) Druck.
     
  2. Katjes

    Katjes Registrierter Benutzer

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    hallo roleane,
    ich habe kein knie tep,aber ein oft entzündetes knie und dadurch ist es auch geschwollen.bei mir ist der druck durch die schwellung.........und dein arzt hat doch auch gesagt,das dein knie noch geschwollen ist.............ist der druck dann nicht normal ?
    ich erklär mir das so.
     
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  3. Sinela

    Sinela Registrierter Benutzer

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    Hallo!

    Ich würde Katjes da zustimmen, der Druck kommt bestimmt von der Schwellung. Aus dem Grund kannst du das Knie auch nicht weiter beugen. Bekommst du Lymphdrainage?
     
  4. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    hallo,
    da stellt sich eher die frage: wo ist das druckgefühl?
    aber, sicher kann das durch das angeschwollensein kommen.
    sauri
     
    #4 4. Mai 2019
    Zuletzt bearbeitet: 15. August 2019
  5. roleane

    roleane Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    danke für eure Antworten.
    Mein Arzt stellt es als nicht schlimm da, aber es geht halt seit Wochen nicht weiter. Lymphdrainage habe ich 2 Verordnungen bekommen, mehr gibt es nicht, aber weiter Physio. Ich wollte nur wissen, ob jemand das gleiche nach einer KnieTEP kennt und es nach - wenn auch länger - weniger wird oder weg geht, langsam mache ich mir doch Sorgen, dass sich jetzt so garnichts mehr tut.
     
  6. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Moin Roleane
    Nach 3,5 Monaten darf das Knie noch geschwollen sein. Da nützt leider keine MLD, da die Schwellung im Kniegelenk ist, deswegen wird auch nicht mehr verordnet.
    Auch Kühlen wird nicht viel bringen, kann evt. sogar nach hinten los gehen (Kälte - Gefäße ziehen sich zusammen - erwärmen - Gefäße werden weit - mehr Flüssigkeit lagert sich ein)
    Das Druckgefühl ist noch Normal. Eine Beugung von 100 grad ist auch gut.
    Heilung dauert immer ein Jahr. Somit befindest du dich noch am Anfang der Heilung
    Physio solltest du auf jedenfall weiter machen und dir Übungen für zu Hause zeigen lassen.
    Sorgen würde ich mir machen, wenn du Schmerzen hast und sich das Knie instabil anfühlt.

    Also.. noch etwas Geduld und so weiter machen.
    LG
    Tusch
     
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  7. roleane

    roleane Registrierter Benutzer

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    Hallo Tusch,

    danke, das beruhigt mich doch etwas.
    Ich habe nur nicht gedacht, dass die Heilung so lange dauert.
    Es war immer nur die Rede von 3 Monate AU, und das auch nur wegen "Laufberuf".
    Danach dachte ich, dass "die Sache" ausgestanden wäre.

    LG Roleane
     
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  8. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Liebe Roleane,
    Das wird auch immer im Vorgespräch kommuniziert. Aber es dauert länger.
    Mein Mann hat die Knie TEP am 10.12 bekommen und erst jetzt wird der Druck besser. Das Knie ist jetzt nur noch nach Belastung dick, Beugung bei 130.
    aber ich bin seine private und persönliche Physio :) - da ist er klar im Vorteil.
    Ich habe lange in der Reha gearbeitet. Dein Verlauf ist normal.
    :angel3:
     
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  9. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    @roleane,
    so gesehen habe ich nach 8 jahren der letzten TEP immer noch probleme mit beugung und streckung, anschwellen usw. nur, jedes knie ist anders!
    da spielt vieles eine rolle
    -wie kam es zum schaden am knie (abnutzung, unfall...)
    -vorbehandlungen (z.bsp.vor op)
    -tägliche belastung wie treppensteigen, schwer tragen...
    -wie mobil bist du über den tag
    -tägliche arbeiten zu hause oder im garten
    -andere wege
    -haustier was raus mus
    .....
    3 monate wird als "richtlinie genannt" aber es kann auch schneller gehen, was es tatsache gibt oder eben länger dauern.
    was die arbeit anbelangt, ist eine au davon abhängig wieviel belastung du dort täglich hast.
    wenn man die möglichkeit hat, dass der arbeit-geber dich vielleicht anders einsetzen kann, kann man auch eher arbeiten gehen. das muss von person zu person individuell entschieden werden wann derjenige wieder arbeiten kann.
    @Tusch
    da stimme ich dir zu, ein ständiges kühlen ist gerade bei knie tep mit schwellung kontraproduktiv. von daher sollte man max 3 x tägl.10 min.kühlen. so ist es mir auch bekannt.
    saurier
     
    #9 4. Mai 2019
    Zuletzt bearbeitet: 15. August 2019
  10. Ernestero

    Ernestero Neues Mitglied

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    Ich habe am 25.04.2019 eine TEP am linken Knie erhalten. Nach der OP hatte ich ein Hämatom im gesamten Oberschenkel Das gesamte Bein ist angeschwollen. Beugung ist bei 80 °, Streckung bei 5 ° möglich. Klammern werden am Donnerstag entfernt. Ist die ausgeprägte Schwellung normal?
     
  11. Gaby0604

    Gaby0604 Neues Mitglied

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    Hallo Ernestero
    Die Schwellung ist normal. Ich habe am 11.2. Eine KnieTEP rechts bekommen. Auch jetzt reagiert mein Knie auf das Rheuma. D.h. wenn ich Beschwerden an den anderen Gelenken habe, wird mein operierte Knie auch wieder dick.
    Nach der Op am wichtigsten: gute Schmerztherapie und viel bewegen.
    Alles Gute
    Gaby
     
  12. Tusch

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    Moin Ernestero,
    25.4 - Klammern noch drin?
    Da ist eine Schwellung normal. Besonders wenn ein Hämatom vorhanden ist.
    Hier hilft auch Lymphdrainage gut (Orthopäde oder HA kann das verordnen) angepasster Wechsel zwischen Ruhe (Bein etwas erhöht lagern) und Bewegung (bitte noch die Stützen benutzen), sowie Krankengymnastik damit die Beugung und Streckung kontinuierlich verbessert wird.
    Gabi schreibt es schon, die verordneten Schmerzmittel nehmen und nicht dran sparen.

    LG
    Tusch
     
  13. Ernestero

    Ernestero Neues Mitglied

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    Klammern wurden am Donnerstag entfernt. Ich hatte eine massive Einblutung. Das Hämatom hat sich im ganzen linken Bein verteilt. Der Oberschenkel ist deshalb auch sehr verhärtet. Deshalb komme ich in der Beugung auch nicht weiter. Das wechselt zwischen 70° und 85°. Die Streckung funktioniert gut. Was mich sehr stört sind immer wieder Krämpfe im linken OS.
     
  14. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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    Moin Ernestero
    Die Krämpfe kommen vom Hämatom und von der fehlenden Bewegung/Belastung

    Hast du eigentlich eine Bewegungsschiene zu Hause.
    Die hat mein Mann gleich nach der Klinik bekommen und konnte sie nutzen, bis 100 grad locker möglich waren.
    Das bringt sehr viel, aber man muss mindestens 4 mal täglich für 10-15 darauf.
    Die Bewegungsschiene verordnet der Arzt, muss von der KK genehmigt werden und wird dann ins Haus gebracht und wieder abgeholt. Kosten die normale Zuzahlung.
    LG
     
  15. Ernestero

    Ernestero Neues Mitglied

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    Ich habe eine Bewegungsschiene. Wie schon beschrieben ist die Beugung von 70 - 85 ° und die Streckung bis - 5° möglich. Dies alles natürlich unter Spannung durch das Hämatom. Ich würde gerne die Resorption durch Bromelain beschleunigen. Das ist jedoch nicht empfehlenswert, da ich Xarelto als Antithromboseprophylaxe nehme.
     
  16. Tusch

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    Okay
    Das ist schon mal super
    Das Hämatom lass mal ganz in Ruhe von allein ausheilen.
     
  17. Ernestero

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    ..... und noch ein Problem. Ich habe immer noch Schmerzattacken. Als Medikation nehme ich Ibuprofen 4 x 400 mg pro Tag und zusätzlich bei Bedarf Novalgin 500 mg oder Paracetamol 1000 mg. Wirklich schmerzfrei war ich nie [OP war am 25.04., Klammern wurden am 08.05. entfernt]. Wie sind Eure Erfahrungen bzgl. der Schmerzen und der Schmerztherapie?
     
  18. Tusch

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    Moin
    Also ich bin kein Arzt und darf zur Medikation nichts sagen, aber ich kann sagen, wie es bei meinem Mann war und ich es aus der Reha von meinen Patienten weiß.
    Mein Mann hat bis März (OP Dez.18) morgens/abends IBU 600 plus abends Novaminsulfon 1000 und morgens Tilidin.
    Damit war er relativ schmerzfrei. Die Medikamente hat er dann schrittweise runter gefahren.
    Er nimmt jedoch IBU 600 und Novaminsulfon 1000 (2 Tabletten) morgens, aber nicht wegen dem OP Knie, sondern wegen der hochgradig Arthrose im anderen Knie.
    Das OP Knie ist schmerzfrei, ungefähr seit April.

    Dein Knie darf noch weh tun, besonders mit dem ausgedehnten Hämatom.
    Frage bei deinem Arzt nach, ob du die Medikamente erhöhen darfst und vielleicht verordnet er für kurze Zeit mal Tilidin oder Tramal, damit bekommst du dann Ruhe und das ist für den Heilungsprozess echt besser.
    Aber auf jedenfall mit dem Doc. sprechen. Vielleicht macht auch ein Labor Sinn um Entzündungwerte zu checken. Ich weiß gerade nicht, was für eine rheumatische Erkrankung du hast, aber das kann auch eine Rolle spielen. OP kann einen Schub triggern.

    Einen schönen Sonntag
    LG
    Tusch
     
  19. Ernestero

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    Habe keine rheumatische Erkrankung. Die Arthrose kam von einer Kreuz- und Innenband-Schädigung, welche 1986 operiert wurde. Ich werde morgen mal den Arzt anrufen. Danke.
     
  20. Tusch

    Tusch Registrierter Benutzer

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