Bei mir ist es hauptsächlich die Fatigue, die mich ausbremst. Und nachdem ich in den letzten Jahren ein paar heftige Einbrüche habe, sehe ich zu, dass ich möglichst nicht mehr über meine Grenzen gehe. Und wenn das heißt, dass ich tage-, wochen-, monatelang nichts machen kann, dann ist das eben so.
Ich wüsste auch wirklich nicht, wer davon profitieren würde, wenn ich mich über meine Maßen verausgaben würde... Ich denke, das hat auch was mit Akzeptanz zu tun - wenn mein Zustand nicht mehr zulässt, als grad geht, dann muss ich das irgendwann akzeptieren, es hat ja doch überhaupt keinen Sinn, seine Einschränkungen zu ignorieren. Die sind eben da, ob wir wollen oder nicht.
Zu meinen persönlichen Einschränkungen gehört z.b. auch, dass ich meinen Schlaf brauche, bis ich von selbst wach werde. Egal, wie spät es gerade ist und ob es in dieser Gesellschaft üblich ist oder nicht.
Und da komm ich jetzt zu meinem persönlichen Negativpunkt für den Moment - warum klingelt man an einer Haustür, wenn die Jalousien zugezogen sind? Das sollte doch eigentlich schon signalisieren, dass die Leute entweder noch schlafen oder nicht da sind, oder? Und warum muss man dann so lange und so oft klingeln, bis endlich Einer aufmacht, wenn es doch um überhaupt nichts Wichtiges geht?!?
Muss ich in Zukunft ein Schild an die Tür hängen, von wegen Jalousie ist zu, Bewohner braucht Ruhe, bitte nicht klingeln, weil Bewohner sonst den ganzen Tag Kopfschmerzen, Übelkeit und Gummibeine hat....?
Ich finde das jedenfalls rücksichtslos. Könnte ja auch sein, dass man vielleicht Nachtdienst hatte und gerade erst ins Bett gekommen ist.... Aber nein, ich bin wach, dann kannst du das gefälligst auch sein!
Schön, wenn der Tag gleich mit schlechter Laune losgeht...