blackduffy
Morgenmuffel
Hallo miteinander!
Jaja, lang ist’s her…! Ich hab’ recht lange nichts von mir hören lassen, Scheidung, AA und Schwerbehindertenverfahren haben mich ziemlich schreibfaul gemacht.
Seit letzter Woche bin ich endlich geschieden, hab’ einen Schwerbehindertenausweis in meinem Geldbeutel (50%) und gestern hatte ich das Vergnügen mit dem Herrn Amtsarzt, seineszeichens
Sozialmediziner bei der LVA. Der sollte ein med. Gutachten über mich und meine Arbeitsfähigkeit erstellen.
Ums kurz zu machen: Ich bin mir vorgekommen wie ein armes Schwein im Schlachthof.
Erzählt der mir nicht, so eine Gehirnoperation wäre doch nix weiter, ich hätte genausogut sagen können, dass ich meine Mandeln losgeworden bin. "Sie reden, als wären Sie kurz vorm Ableben gewesen" - das war der O-Ton. Ja, äh, das haben mir zumindest drei Neurochirurgen gesagt. Naja, der Hirntumor war doch nicht bösartig, also DAS kann ja wohl kein Thema mehr sein.
Meinen Hausarzt hält er für unfähig, das hat er "durch die Blume" durchblicken lassen. Warum? Ja, weil der mich nicht mit Psychopharmaka vollpumpt.
Weil ich überhaupt keinen Alkohol trinke, hat er natürlich gleich angenommen, ich wäre Ex-Alkoholikerin. Haha…
Außerdem hat er mir Ess-Störungen unterstellt weil seine Waage (mit mir drauf) nur 47 Kilo angezeigt hat. Ich war zwar schon immer ein schlechter Futterverwerter und nehme schneller ab als zu... aber ob der mir das geglaubt hat? Eher nicht.
Fibro kann ich doch auch nicht haben, das muss ja wohl was anderes sein. Außerdem solle ich mich in psychiatrische Behandlung begeben.
Lange Rede - kurzer Sinn: Der hatte sein Urteil schon gefällt, noch bevor er mich überhaupt gesehen hat. Ich bin mir vorgekommen wie das letzte A...loch (sorry, aber es ist so). Morgen werde ich mal die Tante vom AA und meinen "unfähigen" Hausarzt anrufen. Ich könnt' kotzen, hab' so die Schnauze voll. Ich habe ja schon viele Idioten im weißen Kittel gesehen, aber DER war wirklich der Gipfel.
Die Ärzte vom Versorgungsamt müssen eigentlich auch komplette Schwachköpfe sein, geben mir doch glatt für "nichts" 50%...!
Nach dieser hochqualifizierten „Untersuchung“ kam er zu dem Schluss, ich wäre zu 100% einsatzfähig, kann also in jeden x-beliebigen Vollzeitjob vermittelt werden. Ohne Einschränkung.
Toll, was soll das noch werden??? Seit ich auf dem „Bachblüten-Trip“ bin, geht’s mir zwar seelisch/moralisch echt gut…aber DAS war zu viel.
So, mein Amtsarzt-Erlebnis habe ich hiermit zum Besten gegeben, habe aber keine Ahnung, was ich jetzt machen soll.
Vorerst grüße ich alle mal ganz lieb - Biene
P.S. Wer evtl. mit meiner Vorgeschichte (wie Gehirn-OP, etc.) nichts anfangen kann, möge sich bittebitte in meinen alten Threads schlaumachen. Ein bissi schreibfaul bin ich nämlich immer noch.
Jaja, lang ist’s her…! Ich hab’ recht lange nichts von mir hören lassen, Scheidung, AA und Schwerbehindertenverfahren haben mich ziemlich schreibfaul gemacht.
Seit letzter Woche bin ich endlich geschieden, hab’ einen Schwerbehindertenausweis in meinem Geldbeutel (50%) und gestern hatte ich das Vergnügen mit dem Herrn Amtsarzt, seineszeichens
Sozialmediziner bei der LVA. Der sollte ein med. Gutachten über mich und meine Arbeitsfähigkeit erstellen.
Ums kurz zu machen: Ich bin mir vorgekommen wie ein armes Schwein im Schlachthof.
Erzählt der mir nicht, so eine Gehirnoperation wäre doch nix weiter, ich hätte genausogut sagen können, dass ich meine Mandeln losgeworden bin. "Sie reden, als wären Sie kurz vorm Ableben gewesen" - das war der O-Ton. Ja, äh, das haben mir zumindest drei Neurochirurgen gesagt. Naja, der Hirntumor war doch nicht bösartig, also DAS kann ja wohl kein Thema mehr sein.
Meinen Hausarzt hält er für unfähig, das hat er "durch die Blume" durchblicken lassen. Warum? Ja, weil der mich nicht mit Psychopharmaka vollpumpt.
Weil ich überhaupt keinen Alkohol trinke, hat er natürlich gleich angenommen, ich wäre Ex-Alkoholikerin. Haha…
Außerdem hat er mir Ess-Störungen unterstellt weil seine Waage (mit mir drauf) nur 47 Kilo angezeigt hat. Ich war zwar schon immer ein schlechter Futterverwerter und nehme schneller ab als zu... aber ob der mir das geglaubt hat? Eher nicht.
Fibro kann ich doch auch nicht haben, das muss ja wohl was anderes sein. Außerdem solle ich mich in psychiatrische Behandlung begeben.
Lange Rede - kurzer Sinn: Der hatte sein Urteil schon gefällt, noch bevor er mich überhaupt gesehen hat. Ich bin mir vorgekommen wie das letzte A...loch (sorry, aber es ist so). Morgen werde ich mal die Tante vom AA und meinen "unfähigen" Hausarzt anrufen. Ich könnt' kotzen, hab' so die Schnauze voll. Ich habe ja schon viele Idioten im weißen Kittel gesehen, aber DER war wirklich der Gipfel.
Die Ärzte vom Versorgungsamt müssen eigentlich auch komplette Schwachköpfe sein, geben mir doch glatt für "nichts" 50%...!
Nach dieser hochqualifizierten „Untersuchung“ kam er zu dem Schluss, ich wäre zu 100% einsatzfähig, kann also in jeden x-beliebigen Vollzeitjob vermittelt werden. Ohne Einschränkung.
Toll, was soll das noch werden??? Seit ich auf dem „Bachblüten-Trip“ bin, geht’s mir zwar seelisch/moralisch echt gut…aber DAS war zu viel.
So, mein Amtsarzt-Erlebnis habe ich hiermit zum Besten gegeben, habe aber keine Ahnung, was ich jetzt machen soll.
Vorerst grüße ich alle mal ganz lieb - Biene
P.S. Wer evtl. mit meiner Vorgeschichte (wie Gehirn-OP, etc.) nichts anfangen kann, möge sich bittebitte in meinen alten Threads schlaumachen. Ein bissi schreibfaul bin ich nämlich immer noch.

Ist bei uns in Österreich nicht anders. Das Problem an diesen "Ärzten" ist, dass man ihnen wirklich ausgeliefert ist.
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