Blut spenden mit Rheuma

Laudi

Neues Mitglied
Liebe User,

ich wollte mal fragen ob es hier Leute gibt die trotz Erkrankung und Medikamenten Blut spenden ... ich selbst habe rheumatoide Athritis (derzeit jedoch in Remission) und nehme 2 mal täglich eine Tablette Sulfasalazin. Und ich würde gerne Blut spenden! Weiß allerdings nicht ob das geht??

Freue mich auf eure Erfahrungsberichte ....

Liebe Grüße Claudia
 
hallo laudi, schau mal hier....;) lg marie

Blutspenden?

Blutspende / Knochenmarkspende bei Rheuma? (
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hallo laudi,
solange man irgentwelche medikamente nimmt, wollen sie einen nicht haben, leider. bei uns steht regelmässig der wagen vom roten kreuz, da habe ich direkt mal nachgefragt. allerdings weiss ich nicht, wie es ist, wenn man soweit in remission ist, dass man womöglich ganz auf eine basis verzichten kann (was vermutlich recht selten ist).
lieben gruß
lexxus
 
Danke für eure Antworten und die Link - Weiterleitung!!!

Wircklich schade, dass man nicht spenden darf, da wird einem wieder mal die Außenseiter - Rolle bewusst :-( Hatte auch gerade in der Uniklinik angerufen, aber es geht nicht!

Liebe Grüße Claudia
 
Blutspende

Akupunktur: ohne Einmalnadeln und nicht von einem/r Arzt/Ärztin durchgeführt: 4 Monate aussetzen.

Allergien: Ausschluss während der Akutphase.

Alter: Blut spenden können alle gesunden Frauen und Männer ab dem Alter von 18 Jahren. Wer noch nie Blut gespendet hat, sollte nicht älter als 60 Jahre sein.

Antibiotika: 4 Wochen nach Ende der Einnahme.

Auslandsaufenthalt: siehe Übersicht Tropen- bzw. Malariagebiete. Malaria: zeitlich begrenzter Ausschluss mit oder ohne Malariaprophylaxe für 6 Monate. Aufenthalt in anderen Endemiegebieten (Cholera, Typhus, Pest ...): Ausschluss für 6 Monate nach dem Heimkehren.

Großbritannien: Personen, die sich zwischen 1980 und 1996 insgesamt mehr als 6 Monate in Großbritannien aufgehalten haben bzw. sich dort einer Operation oder Transfusion unterzogehen haben, unterliegen einem permanenten Ausschluss.

Blutkomponenten oder -transfusion: 4 Monate nach Erhalt.

Cholesterin und/oder Triglyceride > 300 mg: Ausschluss.

Diabetes:

Typ 1: insulinpflichtig oder mit Tabletten eingestellt: Ausschluss.

Typ 2: nur mit Diät und regelmäßiger Kontrolle: spendetauglich.

Durchfall: nach Ereignis 4 Wochen.

Endoskopie: nach dem Ereignis 4 Monate.

Epilepsie: permanenter Ausschluss.

Fieberblase: ab dem Zeitpunkt des Auftretens der Fieberblase 10 Tage aussetzen.

Frakturen: bei unkomplizierten Frakturen Ausschluss, solange ein Gips getragen wird und eine Woche nach der Abnahme.

Häufigkeit: Frauen und Männer können alle acht Wochen, Frauen vier- bis fünfmal jährlich, Männer sechsmal jährlich Blut spenden.

HIV-Infektion: permanenter Ausschluss.

Einmaliges HIV-Risiko-Verhalten: nach dem Ereignis 4 Monate.

Hepatitis: Personen, die Hepatitis-B- oder Hepatitis-C-positiv sind oder waren, bzw. Personen mit infektiöser Hepatitis unklarer Genese (bei Verdacht) unterliegen einem permanenten Ausschluss.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: z. B. Koronare Herzkrankheit, nach Infarkt: Ausschluss.

Hypertonie (Bluthochdruck):
gut eingestellt, trotz Medikamentation: spendetauglich
trotz Therapie oder unbehandelt bei Werten > 180/100: Ausschluss

Impfungen: siehe Übersicht Wartezeiten nach Impfungen.

Malaria: Personen, die an Malaria erkrankt waren oder sind oder in einem Malariagebiet geboren oder aufgewachsen sind, unterliegen einem permanenten Ausschluss (siehe auch Auslandsaufenthalte)

Kontakt zu sonstigen Infektionskrankheiten: (z. B. Kinderkrankheiten, Lungenentzündung, Grippe): entweder für die Dauer der Inkubationszeit oder bei Unbekanntheit der Krankheit 4 Wochen nach Exposition.

Krebsleiden im Anfangsstadium (carcinoma in situ, z. B. PAP IV): spendetauglich (bitte Befund mitbringen!).

Krebsleiden (maligne Erkrankungen): permanenter Ausschluss.

Medikamente: siehe Übersicht Medikamentenausschluss. Ausschlaggebend für den Ausschluss ist der Grund der Medikamenteneinnahme. Er kann einen permanenten oder zeitlich begrenzten Ausschluss bedeuten.

Neurodermitis: permanenter Ausschluss bei schwerer Form, hohem IGE-Spiegel.

Operationen:
Große Operationen: Im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs oder einer schweren Verletzung (große Operation, Verbrennungen, lange Heilungsdauer, Vollnarkose allein ist kein Hinweis auf einen großen Eingriff) mit großem Blutverlust oder wenn die Person Blut- bzw. Blutkomponenten erhalten hat: 4 Monate aussetzen.

Kleine Operationen (kein Blutverlust, Spitalsaufenthalt weniger als eine Woche, keine Sepsis, komplikationslos) bzw. zahnärztliche Eingriffe: 1 Woche aussetzen.

Piercing, Ohrlochstechen: wenn außerhalb medizinischer Einrichtungen erfolgt: 4 Monate aussetzen.

Stillzeit: Auschluss während der Stillperiode.

Schwangerschaft: während und nach Beendigung der Schwangerschaft: 6 Monate aussetzen.

Suchtgiftmissbrauch: permanenter Ausschluss.

Tätowierung: 4 Monate aussetzen.

Verkühlung:
leichter Infekt (Temperatur < 38 °C, keine starke Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes, keine Medikamente oder maximal schwach wirksame Analgetika oder Homöopatika, Dauer < 1 Woche): 2 Wochen.

hoch fieberhafter Infekt (Temperatur > 38 °C, stark beeinträchtigter Allgemeinzustand, Bedarf an stark wirksamen Analgetika oder Antibiotika): 4 Wochen.


Zahnbehandlung: je nach Schwere des Eingriffs 48 Stunden bis 4 Wochen aussetzen.

Zeckenbiss: Abklärung durch den/die Arzt/Ärztin.

http://www.roteskreuz.at/blutspende/informationen-zur-blutspende/wer-darf-blutspenden/


Ich wollte es auch weiter machen, geht nicht mehr habe eine SD OP und nehme Medi. mache jetzt Aderlas, beim Haus Doc.

http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/b/Blutbild_gross.htm

Das ist der Bogen den man ausfüllen muß:
http://www.roteskreuz.at/blutspende...spendekarte/medizinische-fragen-und-klaerung/

LG Gisi
 
@koschka
frag doch einfach mal nach---

wobei hast du kein rheuma ??
meines wissens nach, dürfen leute mit autoimmunerkrankungen..gar nicht spenden egal ob mit oder ohne medis

ansonsten
ich weiß nur, das auch vitamine überprüft werden--zumindest wenn wohl n verdacht aufgrund von ner blutuntersuchung auf mangelernährung oder so schließen lässt, weil ne bekannte dadurch angeschrieben wurde, bitte sofort zu ha zu gehen und die werte mitzunehmen
denke mal sämtliche infektionskrankheiten wie z.b. hepatits
kannst auch googlen--viell wirft der auch was aus oder wiki

ich habe bisher einmal in meinem leben blutgespendet mit 18 oder 19--voll von neurodermitis und es gab überhaupt keinen ausschluss--aber mag sich auch geändert haben


was ich nicht verstehe

Kleine Operationen (kein Blutverlust, Spitalsaufenthalt weniger als eine Woche, keine Sepsis, komplikationslos) bzw. zahnärztliche Eingriffe: 1 Woche aussetzen

Zahnbehandlung: je nach Schwere des Eingriffs 48 Stunden bis 4 Wochen aussetzen

die beiden sind irgendwie nicht wirklich deckungsgleich
 
Hallo,

wer an einer Autoimmunerkrankung erkrankt ist darf nicht Blut spenden, auch wenn man gerade keine Medikamente nimmt darf man mit einer Autoimmunerkrankung nicht Blut spenden.

Gruß Maike
 
Hallo Maike,
ist es auch so, wenn man noch keine entsprechende Diagnose hat, sondern nur selbst eine Autoimmunerkrankung vermutet?
 
Blutspende

Hi, ich war - (trotz rheumat. Beschwerden) Blutspender, doch nach Dg.- Stellung bin ich dafür gesperrt - Das oberste Prinzip bei der Blutspende- und wenn sie noch so nötig ist!!! muss sein, dass es dem Spender nicht schaden darf. Da Rheuma u. a. eine immmunologische Erkrankung ist, könnte durch den (künstlich zugeführten) Volumenmangel ein Rheumaschub ausgelöst werden, auch wenn man schon lange beschwerdefrei war.. Also: Finger weg! Wenn wir schon nicht Blutspender sein dürfen, so könnten wir doch dafür wenigstens Werbung machen und/oder uns z. B. beim DRK aktiv nützlich machen. So bin ich z. B. seit einigen Jahren der "Guru" vom DRK bei uns in der Gemeinde und mein Steckenpferd ist: die Blutspende!!

Liebe Grüße Sim :top:
 
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