@Arielle
Schon krass, dass der Arzt dir nicht geglaubt hat. Grad bei so einer Verbreitung in der Familie! Ja, wenn die lieben Experten ihren Senf dazu geben... Die schauen ja nur irgend einen Laborwert an und Punkt Schluss. Kennen den Patienten nicht, haben keine Zeit, das Dossier richtig zu lesen (mein Oberexperte hat mein Dossier zum ersten Mal aufgemacht, als ich vor ihm sass; damit hat sich die Zeit für mich wesentlich verkürzt).
Auf Borreliose wurde ich untersucht. Ich hab darauf bestanden, weil ich eine Freundin hab mit ähnlichen Symptomen, und sie hat Borreliose.
Gerade in den letzten Tagen hab ich mir überlegt, mich in einem TCM anzumelden. Ich lese nämlich grad über Feng Shui - für die Wohnung - und erfahre dadurch auch vieles über die 5 Elemente, die auch in der chinesischen Medizin die Grundpfeiler sind.
Das Hausarztmodell hab ich erst, seitdem wir - wegen einer uralten Schuld von meinem Mann im Ausland - in die Schulden geraten sind. Verschlimmert hat sich unsere finanzielle Situation, weil ich im gleichen Jahr entlassen wurde - wegen zuvieler Arztbesuche. Da mussten wir dann alle unseren Fixkosten runterschrauben (es sind immer noch über 5'000 CHF pro Monat).
Ich habe einen Sohn.

Ich glaube nicht, dass ich ein Burnout habe. Ich kenne Leute, denen das passiert ist, und das ist dann schon sehr krass. Auch hab ich vor kurzem eine gute Sendung darüber gesehen, mit Beispielen. Ein richtiges Burnout ist extrem. Da geht gar nichts mehr.
Ja, man muss einfach annehmen, was ist. Aber wenn man nicht mal eine Diagnose hat, ist das schwierig. Da ist es auch für mich selber schwierig zu akzeptieren, dass ich müde bin. Ich hab dann keine Ausrede einer Krankheit. Deshalb habe ich auch jeden Tag ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Sohn. Er ist so energiegeladen und spielt am liebsten Fussball, Verstecken usw. Und ich mag einfach nicht.
