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Bleierne Müdigkeit und Antriebslosigkeit

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von rheumi42w, 18. März 2009.

  1. rheumi42w

    rheumi42w Neues Mitglied

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    Huhu!

    Ich geh bald kaputt vor Müdigkeit, Antriebslosigkeit und völligem Desinteresse an allem. Das wirkt sich auf jeden meiner Lebensbereiche aus. Die wenigsten Menschen in meinem Umfeld haben auf Dauer noch Verständnis dafür. Irgendwie haben wir ja, wie ich so lese, alle damit mehr oder weniger Probleme, aber man liest so gar nichts, was man wirklich dagegen tun kann...? Ich quäle mich oftmals wie besoffen durch den Tag, mein Kopf und mein Körper fühlen sich schwer an wie Blei, die Augenlider sind schwer, meine Konzentration und Merkfähigkeit auf dem Nullpunkt, ich erlebe meinen ganzen Tagesablauf wie eine einzige Last und mein einziges Bestreben ist, nach der Arbeit auf der Couch einschlafen zu können.... Freizeitwert gleich Null. Ich schlafe teilweise schon um 19 Uhr auf der Couch ein wie ein Kleinkind, gehe dann nahtlos über ins Bett, schlafe unendliche Stunden und erlebe den nächsten Tag trotzdem wie gerädert. Von meinen depressiven Phasen rede ich schon gar nicht...Kann man dem denn gar nicht entgegenwirken? Ich nehme ja MTX und Arava, aber ich kann schon nicht mehr behaupten, dass dieser Zustand nur nach der MTX-Spritze so ist. Meine Ärztin meinte schon vor Monaten das liegt nunmal an der eigentlichen Erkrankung, wegen der Entzündung im Körper. Das wär nunmal so. Aber ich kann mich nur schwer damit abfinden. Soll das jetzt mein Leben lang so weitergehen? Habt Ihr irgendwelche Tips?

    LG rheumi42w
     
  2. eviana

    eviana Mitglied

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    Hallo rheumi,

    ich kann Dich so gut verstehen. Dein Text könnte bis auf die Medikamente absolut von mir sein. Mir geht es jetzt schon mehrere Jahre so. Außerdem werde ich immer dicker. Klar, die Motivation, sich nach der Arbeit noch aktiv zu betätigen, ist gleich 0. Ich bin immer nur erschöpft, müde und lustlos. Im Moment versuch ich gerade irgendwas zu ändern, weil es so nicht weitergehen kann. Am Mittwoch komme ich in eine Rheumaklinik und hoffe, dass dann gleich eine Reha folgt (meine 1.). Vielleicht kann ich dort meine Akkus wieder ein bissl aufladen. Und außerdem muß ich sehen, dass ich nicht mehr soviel arbeite. Ist natürlich eine finanzielle Frage, aber ich mag so nicht mehr weitermachen. Das Leben soll nicht nur Quälerei sein. Bin seit Januar krankgeschrieben. Die Müdigkeit besteht zwar weiter, aber dieser ständige Druck ist weg. Ich kann Pausen machen, soviel und solange ich will. Langsam kommt mein Optimismus und meine Lebensfreude wieder durch. Mir wird von ärztlicher Seite auch immer gesagt, dass es ein Symptom unserer Krankheit ist und man liest es hier im Forum ja auch ständig. Jetzt muß ich Möglichkeiten finden nicht gegen die Krankheit zu kämpfen, sondern mit ihr zu leben. Das wird nach 8 Jahren auch langsam Zeit. Ich drück uns die Daumen, dass wir es schaffen, dass Leben wieder schön zu finden.

    Ganz liebe Grüße
    eviana:)
     
  3. Marina2286

    Marina2286 C´est la vie!

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    ..ja das kenne ich auch.. leider

    Mir geht es zur Zeit genausooo.... total schlimm.
    Ich bin morgens schon total kaputt wenn ich aufstehe, habe einfach keine Lust auf nichts....wenn mich jemand anspricht (Familie) hab ich einfach keine Lust zu reden, weil alles zur Zeit an mir vorbei geht... ich fühl mich als würd ich selber neben mirt stehen... Ich mag das auch nicht wie es zur Zeit so ist, nur ich weiß nicht wie ich das ändern soll...ne gute Freundin schleppt mich ja schon manchmal irgndwo mit hin:a_smil08:....dann ist es auch okay aber sobald ich wieder alleine bin....machen mich meine Gedanken, Müdigkeit,Schmerzen total runter..... Ich frag mich seit Tagen/Wochen was ich dagegen machen kann.:( Hab mir schon gedacht vielleicht sind es die ganzen Medis die ich über Jahre alle nehme (5-6 Jahre)
    Ich bin eigentlich ein fröhlicher Mensch, lache gerne...das tue ich auch in Gesellschaft aber naja ich hoffe einfach nur es ist nur eine Phase...
    Aber man freut sich dann doch ein bißchen dass man damit nicht alleine ist...Ich kann euch gut verstehen...
     
  4. ioani

    ioani Neues Mitglied

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    hi du,
    ich kenn das gehühl sehr gut. einfach kaputt. müde. erledigt.nehme auch mtx arava... nebenenbei kinder, mann, haushalt, job... einfachh zu viel...
    manchemal fühl ich mich total unverstanden - und leg mich einfach auf die liege :o - es ist einfach sch... ABER das leben kann doch so schön sein...:top:
    ich trau mich kaum, diese nn zu schicken
    lieben gruß ioani
     
  5. Nora_Luka

    Nora_Luka Neues Mitglied

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    Hallo ihr,

    hm, ich wiederhole mich hier, aber hat euer Arzt schon mal euren Ferritinwert getestet? Bei mir war er im Keller und in der Zeit war ich auch immer nur müde. Hängt mit den Entzündungen zusammen.

    Seit die Entzündungen eingedämmt werden und ich meinen Eisen- bzw. Ferritinspeicher mit Eisentabletten aufpäppele kann ich abens mal wieder was schönes machen :a_smil08: Hat aber so zwei drei Wochen gedauert, bis ich erste Anzeichen der Besserung gespürt hab....

    Gibt aber sicherlich auch noch andere Ursachen für Dauererschöpfung....



    Gute Nacht

    Nora
     
  6. rheumi42w

    rheumi42w Neues Mitglied

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    Tja, ich weiß auch nicht....Hab heute meine Blutergebnisse bekommen. Also, mein Eisenwert ist ok, auch in der Vergangenheit war er das. Daran kann der Erschöpfungszustand also auch nicht liegen. Wär ja auch zu schön gewesen, wenn ich einfach nur hätte ein paar Eisenpillen einwerfen brauchen...:(

    LG rheumi42w
     
  7. Siggy

    Siggy Siggy

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    Hallo,

    ich habe grade mit Interesse Eure Beiträge gelesen,
    ich bin auch so was von müde und antriebslos,ich bewundere
    diejenigen,die noch arbeiten gehen.Ich bin den ganzen Tag Zuhause
    und muss mir in den Hintern treten,um wenigstens das notwendigste
    zu machen.
    Am Mittwoch hab ich zum Rheuma noch die Diagnose Fibro bekommen,
    leide seit Monaten und starken Schmerzen der Sehnenansätze.
    Meine BW waren bin auf den Eisenwert o.k. Irgendwie schon komisch,
    ich hatte immer super Eisenwerte,während meiner SS hätte ich noch
    ne Schwangere mitversorgen können.Hab auch mein Essen nicht um-
    gestellt.
    Wird man von Eisenmangel so müde?Schmerzen und Eisenmangel - besteht
    da tatsächlich ein Zusammenhang?
    Mein Eisenwert war 9,aber leider weiss ich den Grenzwert nicht.
    Bekommt man Eisenpräperate so in der Apotheke zu kaufen,oder
    braucht man ein Rezept dafür? Wäre ja einfach,es mal auszuprobieren
    oder haben die Eisentabl. NW?

    lg Sieglinde
     
  8. eviana

    eviana Mitglied

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    Hallo zusammen,

    also ich kann nur sagen, dass mein Doc seit Jahren schaut, ob irgendwas anderes die Ursache für die Müdigkeit sein kann. Weder Eisenmangel noch Schilddrüsenprobleme, noch sonst irgendwas konnten festgestellt werden. Ich spritze Humira und laut seiner Erfahrung ist das nicht so ein bekannter Antriebshemmer. Aber erstens wirken Medikamente bei jedem Menschen ein wenig anders und zweitens sind Müdigkeit und Antriebslosigkeit typische Symptome der RA. Er findet das nicht außergewöhnlich. Wir versuchen halt mal wieder durch Medikamentenumstellung, dass Problem besser in den Griff zu kriegen. Ansonsten muß ich das akzeptieren und mein Leben den Gegebenheiten anpassen. Ist leichter gesagt, als getan - hilft aber nichts. Ich versuche positiv zu denken und glaube, dass ich eine Lösung finde.

    Liebe Grüße
    eviana
     
  9. Gemma

    Gemma Neues Mitglied

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    EInige Eisenpräperate kann man so in der Apotheke kaufen und einige gibt es nur auf Rezept. Natürlich haben auch diese Präperate Nebenwirkungen, jeder reagiert da ja Unterschiedlich. Wenn du aber kein EIsenmangel hast, solltest du auch kein EIsen nehmen, zu viel Eisen ist nämlich auch schädlich.

    Tja, und zu Müdigkeit kann ich mich allen Vorschreiberinnen anschliessen. :(
     
  10. Nora_Luka

    Nora_Luka Neues Mitglied

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    #10 20. März 2009
    Zuletzt bearbeitet: 20. März 2009
  11. chiara1993

    chiara1993 Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    mit großem Interesse habe ich eure Beiträge gelesen. Meiner 13-jährigen Tochter geht es wie euch! Sie hat Morbus Still und juvenile idiopatische Polyarthitis und bekommt 2 x in der Woche Enbrel, 1 x MTX, tägl. Kortison und alle 6 Wochen 3 Tage lang stationär Kortisonstöße.
    Seit Jan. geht es ihr richtig mies. Sie hat überhaupt keine Power, keine Lebensfreude mehr. Sie hat keinerlei Antrieb mehr, ihre Leistungen in der Schule werden immer schlechter. Sie kann ihren Alltag kaum noch bewältigen.
    Die Ärzte in der Klinik sagen, dass es von den Medis nicht kommen könnte, sondern das es psychisch sei. Wir sollten einen Kinderpsychologen aufsuchen. Allerdings bleibt uns dafür kaum auch noch Zeit.

    Von den Ferritinwerten wußte ich nichts. Sind die bei Kindern wohl auch ausschlaggebend.
    Wenn ich nur wüßte, wie ich ihr helfen könnte???:sniff:
    Liebe Grüße und viel Kraft
    Claudia
     
  12. eviana

    eviana Mitglied

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    an christrose1963

    Hallo Claudia,

    es ist traurig, dass es Deiner Tochter mit 13 Jahren schon so geht. Das finde ich richtig schlimm. Sicherlich wäre ein guter psychologischer Beistand nicht schlecht, aber ich verstehe auch, dass sie keinen Bock auf weitere Termine hat, wenn ihr der "normale" Alltag schon so schwer fällt. Das sie an Eisenmangel leidet, glaube ich nicht, denn solche Sachen werden eigentlich routinemäßig mit untersucht. (Allerdings habe ich hier auch gelesen, dass dies nicht in jedem Fall so ist.) Wenn die Medikamente nicht umgestellt werden können, dann wird es ihr evtl. nicht besser gehen und dann mußt Du ganz doll aufpassen, dass sie nicht aufgibt. Man kann kaum beschreiben, in welcher Ausweglosigkeit sie sich befinden muß. Deshalb wäre es wirklich gut, wenn ihr einen Psychologen findet, der ihr hilft, damit fertig zu werden. Dich kann er auch stützen und stark machen, denn ich stell mir vor, dass Du als Mutter leidest, weil Du ihr nicht helfen kannst. Ich wünsche Dir und Deiner Tochter ganz viel Kraft. Irgendwann weiß man, wie man mit der Krankheit leben kann. Dann wird sie auch erträglicher.

    Herzlichst
    eviana:)
     
  13. Siggy

    Siggy Siggy

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    Hallo,

    @ Nora, danke Dir. Ich frag mich nur gerade,warum ich jetzt plötzlich,
    da ich seit Monaten solche Schmerzen an den Sehnenansätzen habe (ich
    wusste gar nicht,da ich so viele Sehnenansätze an meinem Körper habe)
    so einen Eisenmangel entwickle.Ich weiss nicht,ob der Arzt den Ferritinwert
    oder nur den Eisenwert bestimmt hat,er meinte nur,ich sei noch nicht blut-
    arm und bräuchte deshalb nichts nehmen.
    Aber wenn Entzündungen dazu führen,dass dieser Wert so stark bei mir ge-
    sunken ist (ich hatte die letzten 20 Jahre immer erhöhte Eisenwerte) und
    die Schmerzen an den Sehnenansätzen von einer Fibro kommen sollen - heisst ja einer nichtentzündliche Rheumaform - dann stell ich für mich die Diagnose Fibro in Frage - oder verstehe ich da was falsch?Sorry,weiss das mit der Fibro erst seit Mittwoch und bin da noch nicht so durch!

    Claudia,es tut mir sehr leid zu lesen,was Deine Tochter in so jungen Jahren
    schon mitmachen muss!Das mit dem Kinderpsychologen find ich auch nicht schlecht,schon wegen des Alters Deiner Tochter,die Erkrankung und dazu noch die Pubertät,da kann schon so einiges zu psychischen Problemen führen,die auf den ersten Blick nicht zu sehen sind.Ich würds an Eurer Stelle auf jeden Fall mal versuchen,viel Kraft und ich drücke die Daumen,dass es bald aufwärts geht.

    lg Sieglinde
     
  14. Schlappi

    Schlappi Neues Mitglied

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    Ferritin

    Hallo alle zusammen,
    kurze Information zum Ferritn= Speicherkapazität vom Eisen im Körper
    (Werte werden nach Kind, Frau und Mann und Alter unterteilt: ich setze jetzt mal den Wert für Frauen im Alter von16-64 Jahre ein:22-112 Mikrogramm/dl, Kind bis 15 Jahre:7-142Mikrogramm/dl, ). Wenn Ferritin zu niedrig ist, dann sollte auch noch Transferrin kontrolliert werden. Der Eisenwert ist Bestandteil des roten Blutfarbstoffes(Hämoglobin), wird vom Darm aufgenommen und im Blut an das Transporteiweiß=Transferrin gebunden transportiert. Eisen wird in vielen Organen hauptsächlich in Form von Ferritin gespeichert.
    Eisenwert bei Frauen =23-134Mikrogramm/dl. Es gibt noch dazu unterschiedliche Maßeinheiten, was von den Laboren abhängt.
    Eisenpräparate sollten vom Arzt rezeptiert werden(Eryfer-Kapseln-ist so das gängigste Medikament). Frei käufliche Präparate kosten ein Haufen Geld und sind meistens unterdosiert.
    Liebe Grüße an alle und gute Besserung von Schlappi
    Ein Eisenspeichermangel sollte auf jeden Fall behandelt werden.
     
  15. Nora_Luka

    Nora_Luka Neues Mitglied

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    Hallo Sieglinde,

    also mit Fibro kenn ich mich auch nicht aus. Ist das auch eine Autoimmunkrankheit?

    Ich weiß nur, dass Eisenmangel typisch für AI-Krankheiten ist und für Entzündungen. Mein Doc meinte auch, der niedrige Ferritinwert gehört mit zur Diagnosefindung, ob es Rheuma ist.

    Bei mir muss der Wert auch ganz schnell abgesunken sein. Im März letzten Jahres hat mein HA noch ein kleines Blutbild gemacht (wegen Hashi), alles Top. Ende Mai fingen die Schmerzen an, im Juni waren die Erythocyten, Hämoglobin und das Hämtokrit schon unter dem Grenzwert und mein Ferritin bei 2 µg/l. Mein Rheumadoc meinte, das ist faktisch schon nicht mehr vorhanden und bei dem Wert wär er auch immer nur müde. Ich hab den ganzen letzten Sommer praktisch verschlafen....

    Ruf doch deinen Arzt an und frag noch mal, ob es Ferritin oder der Eisenwert war, nur wenn ich mir die Grenzwerte anschaue (danke Schlappi) liegst du in jedem Fall unter der Grenze, ob nun Eisen oder Ferritin.

    Da bei mir schon ne Anämie zu erkennen war, hab ich auch gleich Eisentabs verordnet bekommen, aber ich mußte sie glaub ich selber bezahlen. Jetzt kauf ich die einfach in der Apotheke nach. Ich nehme ne niedrigere Dosierung, um die Nebenwirkungen gering zu halten, aber das muss jeder selbst austesten (Ferrosanol duodenal mite-vertrag ich sehr gut).

    Hier wurde vor kurzem auch schon mal was dazu geschrieben:

    http://www.rheuma-online.de/phorum/showthread.php?p=377729#post377729

    Wie gesagt, Müdigkeit kann sicher auch noch viele andere Ursachen haben, bei mir wars ziemlich sicher der Eisenmangel, wodurch auch immer ausgelöst. Lohnt sich einfach abzuklären.

    Liebe Grüße und eine sonniges Wochenende euch allen

    Nora
     
  16. blumensonnen

    blumensonnen Neues Mitglied

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    bin auch immer müde und antriebslos....

    und das schon seit 9 Jahren, bin auch in Frührente. Im Haushalt mache ich nur das Nötigste, ansonsten liege ich schon seit Wochen auf der Couch. Habe seit 29 Jahren chronisches Gelenkrheuma und 1994 wurde ein Sharp-Syndrom diagnostiziert. Hinzu kommt eine Depression. Mein Rheumatologe meinte auch, daß die Antriebslosigkeit zur Erkrankung leider dazugehört.

    Ich nehme nur 5mg Cortison täglich. Habe 10 Jahre lang Imurek genommen, dadurch wurde ich weitestgehend schmerzfrei.


     
  17. Schlappi

    Schlappi Neues Mitglied

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    Kassenrezept...

    Hallo noch mal,
    wenn eine Eisenmangeanämie nachgewiesen wurde, werden die Eisenpräparate über Kassenrezept verordnet. Das wird von der Kase getragen. Bei bestimmten Medies muß nur die oben genannte Diagnose dazu geschrieben werden. Bitte nicht zu viel aus eigener Tasche zahlen, wenn es nicht notwendig ist!!!! Das machen wir alle schon genug und die Kassenbeiträge zahlen wir doch auch.
    Allen ein schönes und schmerzarmes Wochenende von Schlappi.
     
  18. Elisabeth68

    Elisabeth68 Neues Mitglied

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    Ich kann mich rheumi grad anschliessen. In letzter Zeit ist es wieder ganz schlimm. Ich vergesse auch viel, habe Konzentrationsprobleme und ja, vor allem möchte ich einfach nur liegen, liegen, liegen!

    Da meine Aerzte behaupten, ich habe gar keine Rheuma und mich nicht zum Rheumatologen überweisen, leide ich alleine vor mich hin.

    Ich hoffe, diejenigen, die mich in diesem Forum schon mal scharf angegriffen haben, werden's nicht mehr tun. Wenn mein Hausarzt und der Immunologe vom Unispital sagen, ich habe nichts, dann habe ich eben nichts... Und die Türen für weitere Behandlungen sind geschlossen.

    Also schleppe ich mich müde durch den Alltag. Es ist obermühsam, es ist zum verrückt werden. Abgesehen davon, dass mich gegenüber meinem vierjährigen Sohn das schlechte Gewissen plagt, weil ich so gar nicht fit bin.
     
  19. Daria

    Daria Gesperrter Benutzer

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    München
    @elisabeth68:

    und wieder fehlen mir die worte...
     
  20. Elisabeth68

    Elisabeth68 Neues Mitglied

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    @ronja
    Ich hab ja vor ein paar Wochen nochmals alles versucht, um einen Termin bei einem Rheumatologen zu bekommen, aber die nehmen nur überwiesene Patienten an. Und überwiesen werde ich nicht, weil mich der Expertenbericht blockiert. Ich hab also irgend eine Immunkrankheit, für die es keinen Namen gibt. Und da es nicht der gefährliche Lupus zu sein scheint, wie anfänglich vermutet, ist es wohl was ungefährliches und nicht die Mühe (und das Geld) wert, weiterzusuchen.
    Hingegen hab ich beim genauen Lesen (ist alles auf französisch und nicht leicht verständlich) entdeckt, dass der Experte meinem HA damals empfohlen hat, mir Plaquenil zu verschreiben, das könnte - egal, woher meine Symptome kommen mögen - gut sein gegen die "polyarthralgies". Mein HA hat mir damals aber nichts verschrieben. Wohl auch, weil der ganze 2,5 seitige Bericht im Grunde genommen aussagt, dass ich mich zwar über Symptome beklage, aber dass ich gar nichts hab.