Hallo, ihr Lieben

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oh, da haben sich über die letzten Tage viele tolle Antworten von euch angesammelt! Ich danke euch allen ein weiteres Mal ganz herzlich für eure Zuwendung und Hilfe!
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes und erholsames Wochenende und einen guten Wochenstart!
Bevor ich auf eure Beiträge antworte, erst einmal folgende Neuigkeiten.
Ich war heute Nachmittag wegen einer Besprechung bei meinem Internisten (nicht der Rheuma-Doc, ein anderer). Dem hab' ich gleich mal ganz frech (und nicht zuletzt durch euren Zuspruch ermutigt) meine Fußbeule präsentiert.

Er hat rumgedrückt und direkt auf den Punkt getroffen, wo der Schmerz sitzt. Aber das wurde irgendwie beinahe gleich zur Nebensache. Erst empfahl er mir noch leichtes Schuhwerk, kennen wir ja schon. Aber ich Fuchs merkte währendessen schon, dass erst sein Auge, dann sein Finger unbewusst an der besagten schuppigen Hautstelle am Zeh "hängen blieb". Da hab' ich meinen Mut zusammengenommen und gefragt, was er übrigens dazu denn sagen würde. Er meinte stirnrunzelnd, ist bei Ihnen eine Schuppenflechte bekannt?
Bingo, dachte ich. Gleich erklärte ich ihm die Umstände. Er nickte feste und meinte, das solle ich auf jeden Fall hautärztlich abklären lassen, das käme ihm schon ganz stark wie eine Schuppenflechte vor; das wäre ein wichtiger Baustein bzgl. Rheuma usw. Er hat es sich sofort notiert, das fand ich toll. So, und dann werde ich mich morgen mal beim Hautarzt erkundigen, ob ich bald kommen kann. Hoffentlich ist dort nicht gerade Urlaub, so wie im Sommer ja durchaus üblich. :vb_eek:
Also, zumindest habe ich jetzt eine ärztliche Empfehlung "in der Tasche", die ich beim Hautarzt gleich mal loswerden kann. Angeblich arbeiten beide sehr eng zusammen. Mal gucken, ob da was rauskommt.
Gut, jetzt aber zu euren Beiträgen.
Katharina B schrieb:
Ich möchte noch hinzufügen, dass der Hautarzt beim 1. Mal nachgucken nichts gefunden hat. Nach einem halben Jahr hab ich ihn dann nochmal darum gebeten, da hat er die Schuppenflechte dann sehr schnell und ohne Lupe gesehen.
Okay, alles klar! Das mit der Haut ist oft total trügerisch, da "blühst" du oft regelrecht, und dann ist's grade beim Termin, wo's wichtig wäre, weg. Tja, noch müsste man nicht die Lupe zu Rate ziehen.
ixie schrieb:
ich bin ähnlich gestrickt und kann meinem Leidensdruck nicht richtig Raum geben. "Indianerherz kennt keinen Schmerz."
Ganz genau. Ich glaube, es geht ganz vielen von uns sehr ähnlich, liebe Ixie. Wir sind die Dissimulanten-Armee, sozusagen.

Das ist bei mir regelrecht pathologisch, das Dissimulieren; also, wenn man Schmerz und Symptom aus welchem Grund auch immer nicht zeigt/zeigen kann. Die ÄrztInnen können oft gar nichts dafür, dass sie den Krankheitswert falsch einschätzen, weil ich wirke wohl wie das pure Leben, ich lächle viel und bleibe freundlich, auch unter größten Beschwerden. Da können sie sich einfach nicht vorstellen, dass ich eigentlich Schmerzen habe. Aus dem Grund hat man bei mir u.a. als Kind mal einen Knochenbruch übersehen. Und ich denke wie gesagt, euch geht es oftmals wohl nicht viel anders ...
ixie schrieb:
Och nö, das auch noch..., ich drück die Daumen das es bald überstanden sei.
Oh, ich dank' dir, liebe Ixie!

Es geht wieder einigermaßen, Medikamenten sei Dank.
ixie schrieb:
Tjä, ich versuche mich gerade mit der Diagnose Polyarthrose anzufreunden. Auch nicht so der Hit. Bin jetzt seit ca. 9 Monaten nicht schmerzfrei, nur Hammerdosen Schmerzmedis wirken und ich will das auf Dauer nicht nehmen.
Oh weh - lass' dich mal feste drücken... Das versteh' ich ganz ganz gut: Einerseits geht's ohne Medis nicht, andererseits hat man beinahe jedes Mal ein ganz schlechtes Gefühl, wenn man sie nimmt - und wenn's dann auch noch so Hammerdosen sind, wie du beschreibst... Da geht's dir ohnehin schon mies, und dann hast du auch noch das schlechte Gewissen und die Angst, weil du so viel Zeug schluckst. Die Langzeitschäden und schlimmen Nebenwirkungen machen mir auch immer wieder Angst. Ich weiß auch von Fall zu Fall immer wieder nicht, was da wohl besser wäre; dieser Konflikt kann wohl bei manchen Dingen niemals eindeutig geklärt werden. Ich wünsche dir, dass du für dich einen Weg findest, wie du dir selbst am besten und nachhaltigsten helfen kannst. Und dass du deine Krankheit, deinen Körper soweit annehmen kannst, dass ihr miteinander leben könnt.
Ducky schrieb:
man kann auch PSA ohne sichtbare PS haben.
Hallo, Ducky, schön, dass du dich an dieser Unterhaltung beteiligst.

Und dann auch noch so einen interessanten Hinweis gibst. Darf ich dich fragen, wie man in diesem Fall die Diagnose stellt? Wäre das der Fall des bekannten Psoriasis-Familienmitglieds (siehe unten)? Kann man eine solche "Blinddiagnose" auch stellen, wenn ein Familienfall nicht bekannt ist?
An dich, Johanna-Beate: Ich danke dir dafür, dass du mir so viel Herzlichkeit entgegenbringst! Da schreibe ich euch umso lieber.
Doegi schrieb:
Es klingt für mich als Laien dann so, als könnte auch eine Psoriasisarthritis bei Dir vorliegen, die sich dann sog. "axial" manifestiert, d.h. insbesondere im Rücken. Bei der Diagnosestellung reicht es dann sogar als Kriterium, wenn in der Familie Psoriasis aufgetreten ist, das muss noch nicht einmal bei Dir selbst vorhanden sein. Dass HLA-B27 da positiv ist, ist bei dieser Form der PsoA auch häufig der Fall.
Auch ein liebes Hallo an dich, Alex.

Ach, das sind ja mal spannende Infos. Ich danke dir ganz herzlich, auch für deinen Rat und deinen Link! Ich denke, ich werde so bald als möglich einen Termin beim Hautarzt vereinbaren, sodass ich ggf. beim Vorliegen einer Psoriasis auch gleich die Diagnose in der Hand hätte, mit der ich dann zum Rheumadoc gehen könnte. Dort anrufen werde ich auf jeden Fall, weil das mit dem Psoriasis-Familienmitglied "ausreicht", wie du ja schon erklärt hast. Ich werd's nochmal mit ihm versuchen, denke ich. Vielleicht kann ich das erloschene Interesse ja ein bisschen anpusten, damit ein kleines feines Feuerchen draus werde ...
Puh, das war jetzt wieder sehr viel von mir. Auch heute danke ich euch ganz fest für euer Durchhaltevermögen und die viele Zeit, die ihr mir schenkt!
Alles Liebe und ganz viel Schmerzfreiheit inklusive Erholung von mir! Bis bald,
.Bärücke
Ahja, P.S.:
Maggy63 schrieb:
Die 'Bettgymnastik' kenn ich anders

Gniiihihihi, na klar - deshalb gab's ja auch die Gänsefüßchen dazu ... :vb_zunge:
P.P.S.: Eine sehr seltsame Frage, vielleicht. Aber weil ich ja hier bei euch üben darf, aus dem Schneckenhaus herauszugucken und die Selbstzensur hinter mir zu lassen :vb_zunge:: Seit Jahren, auch dieses Mal wieder, werden bei mir im Zuge von Routineuntersuchungen im Urin Entzündungszeichen festgestellt (bin diesbezüglich symptomarm bis -frei). Kann das auch nur in irgendeiner entferntesten Weise mit Rheuma zu tun haben? Hat wer von euch eine Idee dazu? Ich dank' euch!