Hallo, ihr Lieben!
Ich muss mir ein wenig "meine Seele" von der Leber schreiben. Nicht, dass es mir sekbst immer noch nicht so toll geht (das MTX braucht wohl auch zum Anschlagen), ne, jetzt hat es auch noch meinen Mann erwischt.
Hat seit Febr. erhöhten PSA-Wert gehabt, sein Urologe ging immer von einer Entzündung aus und ließ auch nicht mit sich reden. Eine Gewebeentnahme war negativ. Der PSA-Wert stieg, mein Mann bekam Medikamente (meistens Antibiotica) gegen eine angebliche Entzündung, es änderte sich nichts. Einwände von mir, dass es in seiner Familie etliche Krebsfälle gegeben hätte wurden vom Arzt verlacht, ich hätte keine Ahnung und sollte ihn arbeiten lassen.
Da keine Besserung eintrat wollte besagter Arzt vor einer Woche noch einmal Gewebe entnehmen, was von meinem Mann und in Übereinkunft auch von mir abgelehnt wurde. Beleidigte Reaktion war dann: dann müssen sie eben mal ins KKH damit die das abklären und sie sehen, dass da nichts ist.
Hermann ist nun seit Montag im KKH, Dienstag war Gewebeentnahme, dabei wurde die Prostata in Narkose durchstochen, damit man auch von der hinteren Seite Gewebe entnehmen konnte. Gestern nun abends das Ergebnis: Prostatakrebs!
Heute schon OP derselben, es musste nun offensichtlich schnell gehen. Die Operation hat er körperlich gut überstanden, liegt intensiv. Aber was kommt nun? War das noch früh genug? Da Wochenende ist bin ich mal gespannt, ob mir morgen jemand was sagen kann.
Ehrlich - ich habe Angst. Zeigen darf ich sie meinem Mann nicht, das würde ihn wohl noch mehr runterziehen, da er sich natürlich auch noch Sorgen um mich macht.
Und traurig bin ich auch - reicht es denn nicht, dass ich PsorA habe? Warum?
Ich weiß, diese Frage kann niemand beantworten, aber stellt man diese nicht manchmal?
Dazu kommt ein unheimlicher Frust über diesen aroganten und überheblichen Urologen. Da weiß ich noch nicht, wie ich reagieren werde, wenn der Krebs schon gestreut haben sollte. Unternehmen werde ich auf jeden Fall was, wenn es wahrscheinlich auch nichts bringt.
Musste das mal loswerden, bin hier alleine im Haus und muss jetzt auch noch alleine meine Mutter pflegen, ist 82 und lebt seit einem Jahr bei uns. Ist alles ein wenig viel im Moment, und weinen kann ich schon nicht mehr.
Sabine
Ich muss mir ein wenig "meine Seele" von der Leber schreiben. Nicht, dass es mir sekbst immer noch nicht so toll geht (das MTX braucht wohl auch zum Anschlagen), ne, jetzt hat es auch noch meinen Mann erwischt.
Hat seit Febr. erhöhten PSA-Wert gehabt, sein Urologe ging immer von einer Entzündung aus und ließ auch nicht mit sich reden. Eine Gewebeentnahme war negativ. Der PSA-Wert stieg, mein Mann bekam Medikamente (meistens Antibiotica) gegen eine angebliche Entzündung, es änderte sich nichts. Einwände von mir, dass es in seiner Familie etliche Krebsfälle gegeben hätte wurden vom Arzt verlacht, ich hätte keine Ahnung und sollte ihn arbeiten lassen.
Da keine Besserung eintrat wollte besagter Arzt vor einer Woche noch einmal Gewebe entnehmen, was von meinem Mann und in Übereinkunft auch von mir abgelehnt wurde. Beleidigte Reaktion war dann: dann müssen sie eben mal ins KKH damit die das abklären und sie sehen, dass da nichts ist.
Hermann ist nun seit Montag im KKH, Dienstag war Gewebeentnahme, dabei wurde die Prostata in Narkose durchstochen, damit man auch von der hinteren Seite Gewebe entnehmen konnte. Gestern nun abends das Ergebnis: Prostatakrebs!
Heute schon OP derselben, es musste nun offensichtlich schnell gehen. Die Operation hat er körperlich gut überstanden, liegt intensiv. Aber was kommt nun? War das noch früh genug? Da Wochenende ist bin ich mal gespannt, ob mir morgen jemand was sagen kann.
Ehrlich - ich habe Angst. Zeigen darf ich sie meinem Mann nicht, das würde ihn wohl noch mehr runterziehen, da er sich natürlich auch noch Sorgen um mich macht.
Und traurig bin ich auch - reicht es denn nicht, dass ich PsorA habe? Warum?
Ich weiß, diese Frage kann niemand beantworten, aber stellt man diese nicht manchmal?
Dazu kommt ein unheimlicher Frust über diesen aroganten und überheblichen Urologen. Da weiß ich noch nicht, wie ich reagieren werde, wenn der Krebs schon gestreut haben sollte. Unternehmen werde ich auf jeden Fall was, wenn es wahrscheinlich auch nichts bringt.
Musste das mal loswerden, bin hier alleine im Haus und muss jetzt auch noch alleine meine Mutter pflegen, ist 82 und lebt seit einem Jahr bei uns. Ist alles ein wenig viel im Moment, und weinen kann ich schon nicht mehr.
Sabine