Muckel1986
Mitglied
Hallo zusammen,
hatte heute den Termin bei meinem Lungenfacharzt, da ich seit der letzten Infusion des RoActemra mehr Wassereinlagerungen habe und ich auch kurzatmig bin. Mein Rheumatologe hat mich auf Grund der Symtome zu diesem Facharzt überwiesen.
Als erstes wurde eine Aufnahme der Lunge / Brustkorb gemacht (Röntgen), dann folgte ein Lungenfunktionstest und schließlich wurde der Sauerstoffgehalt im Blut bestimmt. Heraus kam dabei, dass im Blut zu wenig Sauerstoff ankommt.
Morgen folgt noch ein Belastungstest und am Montag soll die Lunge gespiegelt werden. Der Arzt hofft, dass er dann "den Namen des Kindes" gefunden hat. So auf anhieb hat er zwei Vermutungen:
Im World-Wide-Web habe ich dazu folgendes Gefunden:
Und aus dem Jahr 2008 gibt es hier noch einen kleinen Faden dazu.
Würde mich freuen, wenn ihr noch weitere Informationen habt oder selbst etwas zu diesem Thema wisst.
Liebe Grüße
Muckel
hatte heute den Termin bei meinem Lungenfacharzt, da ich seit der letzten Infusion des RoActemra mehr Wassereinlagerungen habe und ich auch kurzatmig bin. Mein Rheumatologe hat mich auf Grund der Symtome zu diesem Facharzt überwiesen.
Als erstes wurde eine Aufnahme der Lunge / Brustkorb gemacht (Röntgen), dann folgte ein Lungenfunktionstest und schließlich wurde der Sauerstoffgehalt im Blut bestimmt. Heraus kam dabei, dass im Blut zu wenig Sauerstoff ankommt.
Morgen folgt noch ein Belastungstest und am Montag soll die Lunge gespiegelt werden. Der Arzt hofft, dass er dann "den Namen des Kindes" gefunden hat. So auf anhieb hat er zwei Vermutungen:
- Es könnte eine Reaktion auf die lange Einnahmezeit des MTX sein.
- Es könnte eine "Rheumalunge" sein.
Im World-Wide-Web habe ich dazu folgendes Gefunden:
"Rheumatoide Lungenfibrose, Thoraxübersicht und Ausschnittsvergrößerung. Im Unterfeld und Mittelfeld der Lunge stellen sich multiple kleine Knötchen dar. Rheumaknötchen aus zentraler Nekrose und umgebendem Epitheloidzellsaum ("nekrobiotische Knoten") wechseln ihre Größe mit der Krankheitsaktivität. Die Fibrose der Rheumalunge hat vermehrt lineare Narbenstrukturen. Die häufigste pulmonale Manifestation rheumatoider Krankheiten ist jedoch der persistierende Pleuraerguß."
[FONT=Georgia, serif]
[/FONT]Quelle: http://www.mevis-research.de/
"Es wird über den schweren Verlauf einer Lungenbeteiligung bei einer 41jährigen Patientin mit einer langjährigen primären Rezidivierenden Polychondritis berichtet. Die Patientin stellte sich mit einer akuten respiratorischen Insuffizienz vor, die eine endotracheale Intubation erforderlich machte. In der Bronchoskopie zeigt sich eine Trachealstenose mit drohendem Trachealkollaps sowie entzündliche Stenosen der großen und mittleren Atemwege mit dynamischem Atemwegskollaps. Wir beschreiben ein multimodales Therapiekonzept, bestehend aus einer immunsuppressiven Therapie, bronchoskopischer Implantation von endobronchialen Stents bei ausgedehnter entzündlicher Bronchusstenosierung und Bronchialkollaps sowie einer Tracheotomie. Zudem berichten wir erstmalig über die Effektivität einer oralen Cyclophosphamidtherapie bei einer pulmonalen Manifestation einer Rezidivierenden Polychondritis nach primärem oder sekundärem Versagen anderer Immunsuppressiva. Die Problematik schwerer respiratorischer Komplikationen bei Patienten mit Rezidivierender Polychondritis und die Notwendigkeit eines interdisziplinären Vorgehens wird diskutiert."
Quelle: http://www.springerlink.com/
Und aus dem Jahr 2008 gibt es hier noch einen kleinen Faden dazu.
Würde mich freuen, wenn ihr noch weitere Informationen habt oder selbst etwas zu diesem Thema wisst.
Liebe Grüße
Muckel