gisipb
Neues Mitglied
Hallo zusammen
Mich würde mal interessieren, ob ausser mir sonst noch jemand Mabthera (mit dem Wirkstoff Rituximab) genommen hat oder ev. nehmen soll.
Wie habt ihr es vertragen?
Mabthera mit Rituximab hilft bei Lupus!
Zuschriften zu dem Medikament:
Inzwischen ist es schon fast 2 Monate her seit der letzten Infusion. Ich
habe Mabthera während der Infusion sehr gut vertragen und auch jetzt geht es
mir sehr gut. Meine Nierenwerte sind fast wieder im normalen guten Bereich,
das Medi zeigt also Wirkung (-:
Jetzt sieht man endlich definitiv, dass die neue Medi hilft. Gestern war ich
beim Doc und er hat mir die Blut- u. Urinergebnisse der letzten paar
Untersuchungen gezeigt. Obwohl mir all die werte überhaupt nichts aussagen,
sah ich dass es sicher mehr als nur verdoppelt hat die Verbesserung. Ein
Wert ist schon fast wieder im Normalbereich.
Nächste Woche gehe ich nochmal zu einer Blut-/Urinuntersuchung (gestern
musste ich nicht) und ein paar Tage danach kann ich den Doc anrufen und er
gibt mir die Ergebnisse durch.
Nun zu deinen Fragen:
Braucht ihr noch andere Medi. dazu?
Ja, ich nehme meine anderen Medis wie CellCept, Prednison, Acidum, eines
dass ich gerade nicht mehr weiss wie es heisst (irgendwas für die Nieren)
und Calcimagon immer noch und muss sie im Moment auch noch nehmen.
Wird das Kortison abgesetzt?
Ja, das Kortison wird langsam abgesetzt. Ende Nov oder Anfang Dez als ich
noch die Infusion hatte, hatte ich noch 50mg Cortison, heute bin ich bereits
bei 10mg und mir geht es tiptop. Wenn nächste Woche meine alle Ergebnisse OK
sind, kann ich weiter reduzieren. Das Ziel ist auf 0 zu kommen!
Wieviel muß davon genommen werden?
Vom Mabthera habe ich 1x 500mg und
1x 1000mg nehmen müssen als Infusion. Und während dem Mabthera muss dass
Cortison auf 50mg sein.
Wielange ist man Schubfrei?
Keine Ahnung, laut Doc soll es mehrere Monate wenn nicht sogar Jahre wirken.
Was sind die Nebenwirkungen?
Richtig krasse Nebenwirkungen gibt es nicht. Ich war bloss etwas müder als
sonst oder schneller kaputt. Aber sonst ging es mir immer sehr gut.
Inzwischen ist das auch schon lange wieder gut!
Wird es von der Krankenkasse übernommen?
Ja, bei mir schon. Es ist soviel es mir ist ein sehr teures Medikament. Aber
meine KK zahlt alles schön brav. Hatte auch noch nie Probleme mit denen,
dass die nicht zahlen wollen!
Also während dem man die Mabthera nehmen muss, muss man 50mg Cortison
nehmen. D.h. ich bekam total 2 Infusionen und nach einer war 2 Wochen Pause,
dann kam die nächste. Und unter diesen 2 Wochen muss man 50mg nehmen (jeden
Tag). Danach kann man dann wieder langsam absetzen.
Dass 1. Mal bekam ich 500mg oder ml Mabthera um zu schauen ob ich es
vertrage und beim 2. Mal bekam ich 1000 mg oder ml als Infusion. Ich fragte
den Dok auch, warum nicht beiden Malen gleich viel und er sagte, man müsste
erst schauen wie ich es vertrage.
Für die Mabthera Infusion musste ich jeweils ein Tag ins KH gehen, aber nur
ambulant. Ich war dann auf der Tagesklinik (am Morgen kommen, am Abend oder
einfach wenn die Infusion vorbei war gehen).
Also ein Tag mit einer Mabthera Infusion verlief so:
Um ca. 8.30 Uhr traff ich ein und bezog das Zimmer. Ich konnte meine Kleider
anbehalten und hatte einfach ein Bett zum liegen oder ein Stuhl zum sitzen
darin. Dann kam mal die Krankenschwester und stach mir das Venflon und
entnahm mir auch etwas Bluet und ein Becher Urin musste ich abgeben. Das
Blut und URin kam ins Labor und sobald vom Dok das Ok kam (nachdem die
Blut/Urin KOntrolle gut war), kam die Krankenschwester und gab mir zuerst
ein Dafalgan, danach per Venflon eine Spritze mit irgendeinem Schmerzmittel
und etwas Kochsalzlösung und dann kam der Mabthera Beutel.
Irgendwann im Verlaufe des Tages kam dann noch der Dok vorbei.
Während dem das Mabthera reinfloss, mussten sie die 1. Std alle 15 min
danach alle 30 min den Blutdruck und den Puls messen kommen. (Wenn etwas von
dem nicht Ok gewesen wäre, hätte man abbrechen müssen).
Etwa um 17.00 Uhr war dann alles drin und danach wurde mir das Venflon
entzogen und ich konnte nach Hause gehen. Mir ging es sehr gut und ich fuhr
dann immer alleine mit meinem Auto etwas mehr als 30 km nach Hause.
Also das Mabthera ist flüssig und so in einem Infusions Beutel. Und es wird
so einem Kasten angeschlossen wo die Tropfen pro Minute programmiert werden
können. Am Anfang kommen wenige Tropfen, danach tröpfelt es relativ schnell
rein.
Eigentlich müsste man vor und danach ein ganzer Beutel Kochsalzlösung
reinlassen, aber ich hatte dafür keine Zeit und auch keine Lust. Und laut
Doc sollte ich auch die 1. Nacht dort bleiben, doch ich weigerte mich und
sagte dass ich am Abend heimgehe und sie mich nicht zwingen können zu
bleiben! Sie waren zwar nicht ganz meiner Meinung aber, sie waren dann doch
einverstanden (sie wussten wohl, dass ich ihnen sonst davon gelaufen wäre,
wäre nicht das 1. Mal gewesen) (-:
Soviel es mir ist, ist Mabthera auch ein Medi das man anstelle von Endoxan
gibt. Kriegt also nicht jeder einfach so. Mir wollten die Doc's ja auch erst
Endoxan geben, doch ich weigerte mich. Mir erging es wohl gleich wie Jane...
Niemehr Endoxan!
Ich weiss nicht ob jeder bei Mabthera 50mg Cortison nehmen muss. Aber bei
mir war das so und ich habs auch vorher schon ein paar Wochen so genommen
und die Ärzte meinten einfach bis die Ergebnisse da sind, soll ich mal so
bei 50ig bleiben. Danach konnte ich dann aber sehr schnell reduzieren.
Jenachdem wie meine Werte am Freitag sind, kann ich dann noch weiter
reduzieren, denn mir gehts ja blendend (-:
Oh wie viel Dafalgan ich bekam weiss ich nicht mehr. Aber es war eine
Brausetablette in einem Glas Wasser. Weiss nicht wie stark die war. Es war
einfach zur Vorbeugung. Das kriegte ich nur 1x direkt vor der Infusion.
http://www.foren.de/system/index.ph...5942&threadid=2569451&thread_page=0#go_120815
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Intressantes:
Mabthera mit dem Wirkstoff Rituximab hilft bei Lupus
Hallo Ihr Lieben,
es gibt eine Medi. Mabthera mit dem Wirkstoff Rituximab aus USA die helfen soll
und bei einigen Lupis schon ausprobiert wurde,
die kein Endoxan vertragen.
www.rheuma-online.de/news/artikel/r...t-beschleunigtes-zulassungsverfahren-vor.html
Braucht ihr noch andere Medi. dazu?
Wird das Kortison abgesetzt?
Wieviel muß davon genommen werden?
Wielange ist man Schubfrei?
Was sind die Nebenwirkungen?
Welche Beteitigung habt ihr um diese Medi. zunehmen?
Wird es von der Krankenkasse übernommen?
Es ist sehr schön das die Nierenwerte fast normal wieder sind bei euch.
Und man nicht unbedingt Endoxan einsetzten muß.
Es gibt ja einige die Endoxan nicht vertragen.
Langzeiterfolge in der Therapie der Rheumatoiden Arthritis durch Rituximab
Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen. Weltweit sind etwa 21 Millionen Menschen betroffen, davon 2 Mio in Europa. Patienten mit RA haben eine verkürzte Lebenserwartung. Die Erkrankung verläuft in Schüben und schreitet chronisch fort, bis sie sich im ganzen Körper in Form von Entzündungen der Gelenke niederschlägt. RA zeigt sich durch große Schmerzen, Schwellungen und Steifheit der betroffenen Gelenke. Die anhaltende Entzündung bewirkt Knorpel- und Knochenschäden und kann im weiteren Verlauf zur Versteifung, Fehlstellung und zum völligen Funktionsverlust führen.
Diese Schädigungen sind besonders schwerwiegend, weil bei RA häufig die Gelenke der Hände, Füße, Ellenbogen, Knie und des Nackens befallen sind. In schweren Fällen können auch die Augen, Lungen oder das Blutgefäßsystem von den chronischen Entzündungen betroffen sein. Neue Hoffnung bietet nun der gentechnisch hergestellte, chimäre, monoklonale Antikörper Rituximab, der bisher erfolgreich in der Onkologie zur Therapie von Non-Hodgkin-Lymphomen eingesetzt wird und selektiv auf B-Zellen wirkt. Sowohl in der Therapie von Lymphomen als auch in der Behandlung von RA spielen B-Zellen eine Schlüsselrolle. Der Wirkstoff Rituximab bindet an das CD20-Protein auf der Oberfläche von B-Zellen und nutzt dann die körpereigene Immunabwehr zur Abtötung der Zellen.
Die frühen Entwicklungsstufen der B-Zellen (Stammzellen) tragen kein CD20, so dass sich nach einigen Monaten die Anzahl der B-Zellen wieder im Normbereich befindet. Die ausgereiften B-Zellen (Plasmazellen), die für die Immunabwehr entscheidend sind, tragen ebenfalls kein CD20 und bleiben somit unbeeinflusst. „Daher ist CD20 ein unikates Ziel für Erkrankungen, bei denen CD20-positive B-Zellen eine Rolle spielen“, so Professor Thomas Dörner, Charité, Berlin. Um zu prüfen, ob Rituximab die chronische Entzündungskaskade bei RA durchbrechen könnte, haben Wissenschaftler eine „proof of concept“-Studie angelegt. Patienten, die unter schwerer RA litten, erhielten innerhalb von zwei Wochen zwei Rituximab-Infusionen von je 1g in Kombination mit Methotrexat. Die Auswertung zeigte, dass 13% der Studienteilnehmer besonders gut auf die Therapie ansprachen. Die Patienten zeigten eine Reduktion der Symptome um 70%.
Diese Wirkung hielt für eine Dauer von mindestens sechs Monaten ohne weitere Therapie an. Im Vergleich dazu zeigte keiner der Patienten in der Kontrollgruppe eine so hohe Ansprechrate. In einer weiteren open-label-Studie wurde die Wirksamkeit einer Wiederholungstherapie mit Rituximab bei Patienten, die tendenziell Anzeichen eines Rückfalls zeigten, untersucht. Die Ergebnisse belegen, dass die Wiederholungstherapie auch 48 Wochen nach der Applikation noch hochwirksam ist: Bei 38 Prozent der Studienteilnehmer führte ein zweiter Behandlungszyklus zu einer Reduktion der Symptome um 50 Prozent (ACR50). Bereits der erste Behandlungszyklus führte bei 43 Prozent der Betroffenen zu einem ACR50, wie die Studienergebnisse von Edwards et al., 2004 eindrucksvoll belegen.
Der Beobachtungszeitraum in dieser Studie war mit 24 Wochen deutlich kürzer. Die Ergebnisse der aktuellen Analyse bestätigen nun, dass der zweite Behandlungszyklus mit Rituximab genauso wirksam ist wie der erste. Dabei betrug die Zeit zwischen der Verabreichung der beiden Behandlungszyklen im Median 18 Monate. Dies verdeutlicht einen entscheidenden Vorteil der Antikörpertherapie: Im Gegensatz zu anderen Therapeutika sind die Therapieintervalle bedeutend länger. Die Ergebnisse einer groß angelegten Phase-III-Studie zur Zulassung werden im November diesen Jahres erwartet. Fazit: Sowohl der starke Rückgang der Symptome als auch der Langzeiterfolg der Behandlung über 18 Monate verdeutlichen, dass der zweite Behandlungszyklus mit Rituximab genauso wirksam ist wie der erste. Dies eröffnet sowohl für Ärzte als auch Patienten eine neue hochwirksame Option zur Behandlung der RA.
www.journalmed.de/aktuellview.php?id=637
Antikörper attackiert B-Zellen, die IgM-Rheumafaktor bilden
Anti-B-Zell-Therapie beeinflußt protektive Immunabwehr kaum / Therapierefraktäre rheumatoide Arthritis als Indikation für Rituximab beantragt
Mit dem Antikörper Rituximab steht in der Rheumatologie voraussichtlich bald ein komplett neues Therapieprinzip zur Verfügung. Bisherige Erfahrungen sprechen dafür, daß die gegen B-Zellen gerichtete Behandlung die protektive Immunabwehr weitgehend unbeeinflußt läßt......
uvm bitte weiterlesen:
www.aerztezeitung.de/docs/2005/12/07/221a1901.asp?cat=/medizin/krebs
MabThera – nachhaltiger Nutzen für Patienten mit rheumatoider Arthritis dank einzigartigem Ansatz
Umfassender und anhaltender klinischer Erfolg bei schwer behandelbaren Patienten nach nur zwei Verabreichungen im Abstand von zwei Wochen.
Bitte weiterlesen hier:
www.roche.com/de/med-cor-2005-11-16b
Liebe Grüße Gisi
http://www.foren.de/system/index.ph...5942&threadid=2569451&thread_page=0#go_120815
www.lupus-rheuma.de
info@lupus-rheuma.de
Mich würde mal interessieren, ob ausser mir sonst noch jemand Mabthera (mit dem Wirkstoff Rituximab) genommen hat oder ev. nehmen soll.
Wie habt ihr es vertragen?
Mabthera mit Rituximab hilft bei Lupus!
Zuschriften zu dem Medikament:
Inzwischen ist es schon fast 2 Monate her seit der letzten Infusion. Ich
habe Mabthera während der Infusion sehr gut vertragen und auch jetzt geht es
mir sehr gut. Meine Nierenwerte sind fast wieder im normalen guten Bereich,
das Medi zeigt also Wirkung (-:
Jetzt sieht man endlich definitiv, dass die neue Medi hilft. Gestern war ich
beim Doc und er hat mir die Blut- u. Urinergebnisse der letzten paar
Untersuchungen gezeigt. Obwohl mir all die werte überhaupt nichts aussagen,
sah ich dass es sicher mehr als nur verdoppelt hat die Verbesserung. Ein
Wert ist schon fast wieder im Normalbereich.
Nächste Woche gehe ich nochmal zu einer Blut-/Urinuntersuchung (gestern
musste ich nicht) und ein paar Tage danach kann ich den Doc anrufen und er
gibt mir die Ergebnisse durch.
Nun zu deinen Fragen:
Braucht ihr noch andere Medi. dazu?
Ja, ich nehme meine anderen Medis wie CellCept, Prednison, Acidum, eines
dass ich gerade nicht mehr weiss wie es heisst (irgendwas für die Nieren)
und Calcimagon immer noch und muss sie im Moment auch noch nehmen.
Wird das Kortison abgesetzt?
Ja, das Kortison wird langsam abgesetzt. Ende Nov oder Anfang Dez als ich
noch die Infusion hatte, hatte ich noch 50mg Cortison, heute bin ich bereits
bei 10mg und mir geht es tiptop. Wenn nächste Woche meine alle Ergebnisse OK
sind, kann ich weiter reduzieren. Das Ziel ist auf 0 zu kommen!
Wieviel muß davon genommen werden?
Vom Mabthera habe ich 1x 500mg und
1x 1000mg nehmen müssen als Infusion. Und während dem Mabthera muss dass
Cortison auf 50mg sein.
Wielange ist man Schubfrei?
Keine Ahnung, laut Doc soll es mehrere Monate wenn nicht sogar Jahre wirken.
Was sind die Nebenwirkungen?
Richtig krasse Nebenwirkungen gibt es nicht. Ich war bloss etwas müder als
sonst oder schneller kaputt. Aber sonst ging es mir immer sehr gut.
Inzwischen ist das auch schon lange wieder gut!
Wird es von der Krankenkasse übernommen?
Ja, bei mir schon. Es ist soviel es mir ist ein sehr teures Medikament. Aber
meine KK zahlt alles schön brav. Hatte auch noch nie Probleme mit denen,
dass die nicht zahlen wollen!
Also während dem man die Mabthera nehmen muss, muss man 50mg Cortison
nehmen. D.h. ich bekam total 2 Infusionen und nach einer war 2 Wochen Pause,
dann kam die nächste. Und unter diesen 2 Wochen muss man 50mg nehmen (jeden
Tag). Danach kann man dann wieder langsam absetzen.
Dass 1. Mal bekam ich 500mg oder ml Mabthera um zu schauen ob ich es
vertrage und beim 2. Mal bekam ich 1000 mg oder ml als Infusion. Ich fragte
den Dok auch, warum nicht beiden Malen gleich viel und er sagte, man müsste
erst schauen wie ich es vertrage.
Für die Mabthera Infusion musste ich jeweils ein Tag ins KH gehen, aber nur
ambulant. Ich war dann auf der Tagesklinik (am Morgen kommen, am Abend oder
einfach wenn die Infusion vorbei war gehen).
Also ein Tag mit einer Mabthera Infusion verlief so:
Um ca. 8.30 Uhr traff ich ein und bezog das Zimmer. Ich konnte meine Kleider
anbehalten und hatte einfach ein Bett zum liegen oder ein Stuhl zum sitzen
darin. Dann kam mal die Krankenschwester und stach mir das Venflon und
entnahm mir auch etwas Bluet und ein Becher Urin musste ich abgeben. Das
Blut und URin kam ins Labor und sobald vom Dok das Ok kam (nachdem die
Blut/Urin KOntrolle gut war), kam die Krankenschwester und gab mir zuerst
ein Dafalgan, danach per Venflon eine Spritze mit irgendeinem Schmerzmittel
und etwas Kochsalzlösung und dann kam der Mabthera Beutel.
Irgendwann im Verlaufe des Tages kam dann noch der Dok vorbei.
Während dem das Mabthera reinfloss, mussten sie die 1. Std alle 15 min
danach alle 30 min den Blutdruck und den Puls messen kommen. (Wenn etwas von
dem nicht Ok gewesen wäre, hätte man abbrechen müssen).
Etwa um 17.00 Uhr war dann alles drin und danach wurde mir das Venflon
entzogen und ich konnte nach Hause gehen. Mir ging es sehr gut und ich fuhr
dann immer alleine mit meinem Auto etwas mehr als 30 km nach Hause.
Also das Mabthera ist flüssig und so in einem Infusions Beutel. Und es wird
so einem Kasten angeschlossen wo die Tropfen pro Minute programmiert werden
können. Am Anfang kommen wenige Tropfen, danach tröpfelt es relativ schnell
rein.
Eigentlich müsste man vor und danach ein ganzer Beutel Kochsalzlösung
reinlassen, aber ich hatte dafür keine Zeit und auch keine Lust. Und laut
Doc sollte ich auch die 1. Nacht dort bleiben, doch ich weigerte mich und
sagte dass ich am Abend heimgehe und sie mich nicht zwingen können zu
bleiben! Sie waren zwar nicht ganz meiner Meinung aber, sie waren dann doch
einverstanden (sie wussten wohl, dass ich ihnen sonst davon gelaufen wäre,
wäre nicht das 1. Mal gewesen) (-:
Soviel es mir ist, ist Mabthera auch ein Medi das man anstelle von Endoxan
gibt. Kriegt also nicht jeder einfach so. Mir wollten die Doc's ja auch erst
Endoxan geben, doch ich weigerte mich. Mir erging es wohl gleich wie Jane...
Niemehr Endoxan!
Ich weiss nicht ob jeder bei Mabthera 50mg Cortison nehmen muss. Aber bei
mir war das so und ich habs auch vorher schon ein paar Wochen so genommen
und die Ärzte meinten einfach bis die Ergebnisse da sind, soll ich mal so
bei 50ig bleiben. Danach konnte ich dann aber sehr schnell reduzieren.
Jenachdem wie meine Werte am Freitag sind, kann ich dann noch weiter
reduzieren, denn mir gehts ja blendend (-:
Oh wie viel Dafalgan ich bekam weiss ich nicht mehr. Aber es war eine
Brausetablette in einem Glas Wasser. Weiss nicht wie stark die war. Es war
einfach zur Vorbeugung. Das kriegte ich nur 1x direkt vor der Infusion.
http://www.foren.de/system/index.ph...5942&threadid=2569451&thread_page=0#go_120815
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Intressantes:
Mabthera mit dem Wirkstoff Rituximab hilft bei Lupus
Hallo Ihr Lieben,
es gibt eine Medi. Mabthera mit dem Wirkstoff Rituximab aus USA die helfen soll
und bei einigen Lupis schon ausprobiert wurde,
die kein Endoxan vertragen.
www.rheuma-online.de/news/artikel/r...t-beschleunigtes-zulassungsverfahren-vor.html
Braucht ihr noch andere Medi. dazu?
Wird das Kortison abgesetzt?
Wieviel muß davon genommen werden?
Wielange ist man Schubfrei?
Was sind die Nebenwirkungen?
Welche Beteitigung habt ihr um diese Medi. zunehmen?
Wird es von der Krankenkasse übernommen?
Es ist sehr schön das die Nierenwerte fast normal wieder sind bei euch.
Und man nicht unbedingt Endoxan einsetzten muß.
Es gibt ja einige die Endoxan nicht vertragen.
Langzeiterfolge in der Therapie der Rheumatoiden Arthritis durch Rituximab
Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine der häufigsten Autoimmunerkrankungen. Weltweit sind etwa 21 Millionen Menschen betroffen, davon 2 Mio in Europa. Patienten mit RA haben eine verkürzte Lebenserwartung. Die Erkrankung verläuft in Schüben und schreitet chronisch fort, bis sie sich im ganzen Körper in Form von Entzündungen der Gelenke niederschlägt. RA zeigt sich durch große Schmerzen, Schwellungen und Steifheit der betroffenen Gelenke. Die anhaltende Entzündung bewirkt Knorpel- und Knochenschäden und kann im weiteren Verlauf zur Versteifung, Fehlstellung und zum völligen Funktionsverlust führen.
Diese Schädigungen sind besonders schwerwiegend, weil bei RA häufig die Gelenke der Hände, Füße, Ellenbogen, Knie und des Nackens befallen sind. In schweren Fällen können auch die Augen, Lungen oder das Blutgefäßsystem von den chronischen Entzündungen betroffen sein. Neue Hoffnung bietet nun der gentechnisch hergestellte, chimäre, monoklonale Antikörper Rituximab, der bisher erfolgreich in der Onkologie zur Therapie von Non-Hodgkin-Lymphomen eingesetzt wird und selektiv auf B-Zellen wirkt. Sowohl in der Therapie von Lymphomen als auch in der Behandlung von RA spielen B-Zellen eine Schlüsselrolle. Der Wirkstoff Rituximab bindet an das CD20-Protein auf der Oberfläche von B-Zellen und nutzt dann die körpereigene Immunabwehr zur Abtötung der Zellen.
Die frühen Entwicklungsstufen der B-Zellen (Stammzellen) tragen kein CD20, so dass sich nach einigen Monaten die Anzahl der B-Zellen wieder im Normbereich befindet. Die ausgereiften B-Zellen (Plasmazellen), die für die Immunabwehr entscheidend sind, tragen ebenfalls kein CD20 und bleiben somit unbeeinflusst. „Daher ist CD20 ein unikates Ziel für Erkrankungen, bei denen CD20-positive B-Zellen eine Rolle spielen“, so Professor Thomas Dörner, Charité, Berlin. Um zu prüfen, ob Rituximab die chronische Entzündungskaskade bei RA durchbrechen könnte, haben Wissenschaftler eine „proof of concept“-Studie angelegt. Patienten, die unter schwerer RA litten, erhielten innerhalb von zwei Wochen zwei Rituximab-Infusionen von je 1g in Kombination mit Methotrexat. Die Auswertung zeigte, dass 13% der Studienteilnehmer besonders gut auf die Therapie ansprachen. Die Patienten zeigten eine Reduktion der Symptome um 70%.
Diese Wirkung hielt für eine Dauer von mindestens sechs Monaten ohne weitere Therapie an. Im Vergleich dazu zeigte keiner der Patienten in der Kontrollgruppe eine so hohe Ansprechrate. In einer weiteren open-label-Studie wurde die Wirksamkeit einer Wiederholungstherapie mit Rituximab bei Patienten, die tendenziell Anzeichen eines Rückfalls zeigten, untersucht. Die Ergebnisse belegen, dass die Wiederholungstherapie auch 48 Wochen nach der Applikation noch hochwirksam ist: Bei 38 Prozent der Studienteilnehmer führte ein zweiter Behandlungszyklus zu einer Reduktion der Symptome um 50 Prozent (ACR50). Bereits der erste Behandlungszyklus führte bei 43 Prozent der Betroffenen zu einem ACR50, wie die Studienergebnisse von Edwards et al., 2004 eindrucksvoll belegen.
Der Beobachtungszeitraum in dieser Studie war mit 24 Wochen deutlich kürzer. Die Ergebnisse der aktuellen Analyse bestätigen nun, dass der zweite Behandlungszyklus mit Rituximab genauso wirksam ist wie der erste. Dabei betrug die Zeit zwischen der Verabreichung der beiden Behandlungszyklen im Median 18 Monate. Dies verdeutlicht einen entscheidenden Vorteil der Antikörpertherapie: Im Gegensatz zu anderen Therapeutika sind die Therapieintervalle bedeutend länger. Die Ergebnisse einer groß angelegten Phase-III-Studie zur Zulassung werden im November diesen Jahres erwartet. Fazit: Sowohl der starke Rückgang der Symptome als auch der Langzeiterfolg der Behandlung über 18 Monate verdeutlichen, dass der zweite Behandlungszyklus mit Rituximab genauso wirksam ist wie der erste. Dies eröffnet sowohl für Ärzte als auch Patienten eine neue hochwirksame Option zur Behandlung der RA.
www.journalmed.de/aktuellview.php?id=637
Antikörper attackiert B-Zellen, die IgM-Rheumafaktor bilden
Anti-B-Zell-Therapie beeinflußt protektive Immunabwehr kaum / Therapierefraktäre rheumatoide Arthritis als Indikation für Rituximab beantragt
Mit dem Antikörper Rituximab steht in der Rheumatologie voraussichtlich bald ein komplett neues Therapieprinzip zur Verfügung. Bisherige Erfahrungen sprechen dafür, daß die gegen B-Zellen gerichtete Behandlung die protektive Immunabwehr weitgehend unbeeinflußt läßt......
uvm bitte weiterlesen:
www.aerztezeitung.de/docs/2005/12/07/221a1901.asp?cat=/medizin/krebs
MabThera – nachhaltiger Nutzen für Patienten mit rheumatoider Arthritis dank einzigartigem Ansatz
Umfassender und anhaltender klinischer Erfolg bei schwer behandelbaren Patienten nach nur zwei Verabreichungen im Abstand von zwei Wochen.
Bitte weiterlesen hier:
www.roche.com/de/med-cor-2005-11-16b
Liebe Grüße Gisi
http://www.foren.de/system/index.ph...5942&threadid=2569451&thread_page=0#go_120815
www.lupus-rheuma.de
info@lupus-rheuma.de