Azathioprin: Einstiegsdosierung und Erhaltungsdosierung/ Labor?

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Hallo Lilly 2 - danke für deine Links. Das sind aber auch wirklich sehr krasse Beispiele wie es diagnostisch ablaufen kann ... und ich hoffe es sind nur Ausnahmen.


Ich kann es immer sehr schwer nachvollziehen wie es möglich ist, dass man auf der einen Seite als Patient zahlreiche Beschwerden hat - und auf der anderen Seite die Mediziner pathologisch nichts davon am Blutbild oder bildmorphologisch nichts am MRT etc. erkennen ? Gerade in diesen genannten Beispielen müßte es doch irgendwann mal Anhalte diesbezüglich gegeben haben - und man hätte es doch dann weiter verfolgen müsssen. So Art Stufendiagnostik.


Ja ich bin auch gespannt auf meine entgültige Diagnose - ich bekomme alles immer nur häppchen / scheibchenweise gesagt. Also warte ich auf meinen nächsten Rheuma - Termin und hoffe dann aber auf die ganze Wahrheit.

Wünsche dir dass du es hinbekommst mit der richtigen Medikation. Und das sich die Nebenwirkungen in Grenzen halten. Vielleicht findest du ja doch noch einen guten (Privat) Arzt der dich unterstützt.

LG Majana
 
Ich kann es immer sehr schwer nachvollziehen wie es möglich ist, dass man auf der einen Seite als Patient zahlreiche Beschwerden hat - und auf der anderen Seite die Mediziner pathologisch nichts davon am Blutbild oder bildmorphologisch nichts am MRT etc. erkennen ? Gerade in diesen genannten Beispielen müßte es doch irgendwann mal Anhalte diesbezüglich gegeben haben - und man hätte es doch dann weiter verfolgen müsssen. So Art Stufendiagnostik.

Ja, da fehlt es mir auch sehr oft an Vorstellungskraft, wie es sein kann, daß es so oft so abläuft - ich frage mich schon seid Jahren, was da wohl hinter steckt und warum das so abläuft - es muß doch Gruende dafuer geben.........

Ja ich bin auch gespannt auf meine entgültige Diagnose - ich bekomme alles immer nur häppchen / scheibchenweise gesagt. Also warte ich auf meinen nächsten Rheuma - Termin und hoffe dann aber auf die ganze Wahrheit.

.......diese lauern und warten - es ist so schrecklich zermuerbend.....und derweil rinnt einem das Leben wie Sand durch die Finger - wuensche Dir so sehr, daß Deine Hoffnung, Dein Wunsch in Erfuellung geht und Du endlich die ganze Wahrheit erfährst, damit Du die Ungewissheit los wirst!!!

LG
Lilly2
 
Danke Lilly, aber ich fühle mich mit meiner "nur" 4-jährigen Ärzteodysse fast schon ein wenig gesegnet - im Gegensatz zu deiner 30-jährigen Ä.Odysse. Unvorstellbar für mich. Bei mir hat es sehr lange gedauert meinen Hausarzt zu überzeugen mir eine Überweisung zum Rheumatologen auszustellen.

Und wie du schon hier im Thread geschrieben hattest : Nur mit einer amtlichen Diagnose bekommt man die dementsprechende richtige Therapie. Davon hängt einfach alles ab - das ganze Leben - die Lebensqualität. Der Weg dahin kann nur so unendlich lang und schwer sein. Aber wen sag ich das.

LG Majana
 
Ich frage mich, was wohl dabei heraus käme, wenn es einen neuen "Faden" gäbe mit dem Thema:

"Diagnoseverschleppung, Fehldiagnosen
- wem ist es auch so ergangen
- welche Konsequenzen hatte das fuer Euch
- was habt ihr dagegen getan
- konntet ihr Euch wehren
- wer lebt trotzdem noch
und mit welchen Konsequenzen?"


Ich will gar nicht so genau wissen, was dabei herauskäme - aber eines ganz gewiss: die zweitletzte Frage ist irgendwie rhetorisch.......;)
 
Ich will gar nicht so genau wissen, was dabei herauskäme
warum nicht:)?
.......die zweitletzte Frage ist irgendwie rhetorisch.......;)
auch unbequem, was?


hier im Patientenratgeber von Dorothea Maxin
(klick doch mal - wie ich finde sehr strukturiert geschrieben)


4/1995 auf Empfehlung von Prof. Pfannenstiel Vorstellung beim internistischen Rheumatologen. Eine einzige klinische Untersuchung und einmal Blutabnehmen beim richtigen Facharzt reichten aus, um die Diagnose "Kollagenose" zu stellen, die wenig später als "systemischer Lupus erythematodes mit Sjögren-Syndrom" genauer spezifiziert wird.

"Die Diagnose war gleichzeitig ein Schock und eine Riesenerleichterung. Ich brauchte ungefähr ein Jahr, um die
vergangenen zehn Jahre seelisch durchzugehen und zu verarbeiten. Die Psychologie nennt das "kognitive
Umstrukturierung". Das Schlimmste während der zehn undiagnostizierten Krankheitsjahre war die Erfahrung,
ganz auf sich alleine gestellt zu sein und niemanden zu haben, der einem hilft."
[/QUOTE]

ich teile Deine Auffassung da nicht, denn........auch wenn es nicht so "nett" zu denken ist:

Diagnoseverschleppung kostet Leben - da ist dann doch Ende mit "Rhetorik" oder etwa nicht?
Das kann doch dann keine rein rhetorische Frage sein -

LG
von
Lilly2
 
Diagnoseverschleppung kostet Leben - da ist dann doch Ende mit "Rhetorik" oder etwa nicht?
Das kann doch dann keine rein rhetorische Frage sein -

In dem Fall doch ;)

Warum? Wer Dir diese vorletzte Frage beantwortet, hat schon überlebt - wer Dir Gegenteiliges mitzuteilen hätte, wird kaum dazu etwas sagen.....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
P. S. Ich kenne den Ratgeber von Frau Maxin; die Autorin selbst ist ebenfalls gut strukturiert :)

Mir ist das Phänomen der "langen" Krankheitsgeschichten nicht ganz fremd - das hat aber mit Deiner derzeitigen Geschichte ziemlich wenig zu tun.
Du bist ja Dein eigener Arzt ;)
 
Thema geschlossen, weil dies kein Forum für Selbsttherapieversuche mit starken Rheumamedikamenten ist und sein möchte.
 
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