Kitkat
Neues Mitglied
Danke für Eure wirklich lieben Worte!
Heute ist wieder mal son Heultag...
@ Milina
Erstmal schnelle Besserung, damit Du wieder mobil wirst!
Wir ziehen am 1.4. um. Juhu!
Ich hab mir so einen Bewegungsstall auch angeschaut, nicht ganz so Hightech mit Automaten und Co. aber auch sehr schön. Leider stimmten ein paar andere Sachen nicht für mich, außerdem soll Rosi mal nicht die alte Leitstute sein wie sonst immer in ihrem Leben. Sie erholt sich deutlich, seit ich sie aus der Pflicht genommen habe und sie offiziell Rentnerin sein darf. Sonst passt sie immer auf alles und jeden auf und ist schwer zu führen. Seitdem sie nur Pferd sein darf, lehnt sie sich sachte an und wird ganz fein und sanft. Mein Mann macht Bodenarbeit mit ihr, da dackelt sie ihm hinterher und ist samtzart im Umgang, was ihm gut tut, denn er ist absoluter Anfänger. Mir geht immer das Herz auf, wenn die 2 durch die Halle dackeln, um Pylone rum, von links und rechts geführt, vor, zurück usw. Und dann dreht sie den Kopf zu ihm ( Na? Wie machen wir uns? )... Zum Heulen schön.
Und Baron ist ein kleiner Arsch mit anderen Pferden, er durfte nie Pferd sein, nur Dressursportgerät, Sozialverhalten 6 -. Rosi betet er an. Die hat ihm zur Begrüßung eine geknallt, seitdem verteidigt er Futter, lässt sie aber ansonsten in Ruhe und hält Abstand. In einer LAG Herde wäre er ein Stinktier.
Im neuen Stall haben die 2 einen großen Paddock mit insgesamt 3 Boxen. Heunetze hänge ich überall auf, für die Krippenfütterung werden sie in ihre Boxen gesperrt. Wenn Madame rossig ( und megazickig ) wird, können wir den Paddock teilen. Es gibt einen Reitplatz, einen Roundpen, keine Halle. Die werde ich sicher vermissen, aber ganz sicher nicht den eisigen Zug, der durch die offenen Seiten bläst und auch nicht die sinnfreien Diskussionen um die Nutzung ( bäääh, ich will aber in die Halle, egal, ob Du grad Trainerstunde oder Seminar hast und das seit 3 Wochen an der Tafel steht, bäääh ). Der Stall ist hier um die Ecke, da kann ich mal aus dem Fenster sehen und beschließen, dass es aufklart und spontan losfahren. Bislang muss ich 20 min fahren. Auch das werde ich nicht vermissen.
Meine Trainerin kommt von weiter weg, deswegen haben wir nur alle 2-3 Wochen Training. Dafür ist das dann aber megaintensiv. Und sie trifft genau auf den Punkt. Egal, ob es um Reitweisen geht, Barons kleine Macken, Rosis Probleme, meine Ängste, meine Probleme. Ich habe den meisten gängigen Umgehensweisen und Trainingsmethoden abgeschworen. Wir arbeiten mit sehr präzise dosiertem Druck durch Körpersprache, passive leading, Parelli Spielen, Branderup Übungen, Philippe Carl usw. Das hilft mir mit meinem miesen Körpergefühl und meinen Ängsten. Und beide Pferde blühen richtig auf.
Mein Sattel ist wie für mich ( und mein Pferd ) gemacht. Ich habe ewig gesucht, wollte mir sogar einen anfertigen lassen, war schon beim Rieser, dem Gott der maßgefertigten ( meist Western- ) Sättel. Und dann hing er da einfach in meinem LieblingsLaden. Wintec, superleicht, total bequem, nicht teuer. Und durch die Backen hab ich immer lange Beine, weil ich gar nicht wie ein Eichhörnchen zusammenzucken kann. In jedem anderen Sattel bekam ich sofort Rückenschmerzen. Meine Probleme sind eindeutig im Kopf angesiedelt. Ich bin am Boden die Ruhe selbst, im Sattel erschrecke ich mich schon beim kleinsten Anlass und würde sofort zum Embryo zusammenklappen, wenn da nicht mein Sattel wäre. So erschrecke ich dann wenigstens nicht noch sinnlos mein Pferd, sondern bewahre halbwegs Haltung, was ihn etwas beruhigt. Denn er weiß natürlich, dass mit mir dann etwas nicht stimmt...
Ställe haben wir übrigens meistens bei stall-frei.de gesucht. Der neue Stall ist wie gesagt hier um die Ecke, über den bin ich quasi gestolpert. Hier gibt es allerdings Reitställe wie Sand am Meer. Westerwald ist Pferdeland, meistens Westernreiter. Nicht so meins und gar nix für unsere Hottis.
Hier in der Pampa muss ich immer fahren, deswegen geize ich bis zum Nachmittag mit Schmerzmitteln und versuche bis dahin alles erledigt zu haben. Das klappt nicht immer. Dann geht eben manchmal gar nix. So wie heute. Da schaffe ich es so gerade eben, meine drei Wauzen ein paar Mal auszuführen. Der Rest des Tages gehört dem Sofa. Ich habe Glück, ich bin voll verrentet, hab Hilfe im Alltag und kann im Prinzip noch viel von dem machen, was mir wichtig ist. Was bleibt, ist Angst, das zu verlieren. An Tagen wie diesem kann es schlimm werden. Aber dann lese ich die freundlichem Worte von Euch, dann geht's auch wieder. Danke :vb_smile:
@ annie ich drück heftig die Daumen!
Heute ist wieder mal son Heultag...
@ Milina
Erstmal schnelle Besserung, damit Du wieder mobil wirst!
Wir ziehen am 1.4. um. Juhu!
Ich hab mir so einen Bewegungsstall auch angeschaut, nicht ganz so Hightech mit Automaten und Co. aber auch sehr schön. Leider stimmten ein paar andere Sachen nicht für mich, außerdem soll Rosi mal nicht die alte Leitstute sein wie sonst immer in ihrem Leben. Sie erholt sich deutlich, seit ich sie aus der Pflicht genommen habe und sie offiziell Rentnerin sein darf. Sonst passt sie immer auf alles und jeden auf und ist schwer zu führen. Seitdem sie nur Pferd sein darf, lehnt sie sich sachte an und wird ganz fein und sanft. Mein Mann macht Bodenarbeit mit ihr, da dackelt sie ihm hinterher und ist samtzart im Umgang, was ihm gut tut, denn er ist absoluter Anfänger. Mir geht immer das Herz auf, wenn die 2 durch die Halle dackeln, um Pylone rum, von links und rechts geführt, vor, zurück usw. Und dann dreht sie den Kopf zu ihm ( Na? Wie machen wir uns? )... Zum Heulen schön.
Und Baron ist ein kleiner Arsch mit anderen Pferden, er durfte nie Pferd sein, nur Dressursportgerät, Sozialverhalten 6 -. Rosi betet er an. Die hat ihm zur Begrüßung eine geknallt, seitdem verteidigt er Futter, lässt sie aber ansonsten in Ruhe und hält Abstand. In einer LAG Herde wäre er ein Stinktier.
Im neuen Stall haben die 2 einen großen Paddock mit insgesamt 3 Boxen. Heunetze hänge ich überall auf, für die Krippenfütterung werden sie in ihre Boxen gesperrt. Wenn Madame rossig ( und megazickig ) wird, können wir den Paddock teilen. Es gibt einen Reitplatz, einen Roundpen, keine Halle. Die werde ich sicher vermissen, aber ganz sicher nicht den eisigen Zug, der durch die offenen Seiten bläst und auch nicht die sinnfreien Diskussionen um die Nutzung ( bäääh, ich will aber in die Halle, egal, ob Du grad Trainerstunde oder Seminar hast und das seit 3 Wochen an der Tafel steht, bäääh ). Der Stall ist hier um die Ecke, da kann ich mal aus dem Fenster sehen und beschließen, dass es aufklart und spontan losfahren. Bislang muss ich 20 min fahren. Auch das werde ich nicht vermissen.
Meine Trainerin kommt von weiter weg, deswegen haben wir nur alle 2-3 Wochen Training. Dafür ist das dann aber megaintensiv. Und sie trifft genau auf den Punkt. Egal, ob es um Reitweisen geht, Barons kleine Macken, Rosis Probleme, meine Ängste, meine Probleme. Ich habe den meisten gängigen Umgehensweisen und Trainingsmethoden abgeschworen. Wir arbeiten mit sehr präzise dosiertem Druck durch Körpersprache, passive leading, Parelli Spielen, Branderup Übungen, Philippe Carl usw. Das hilft mir mit meinem miesen Körpergefühl und meinen Ängsten. Und beide Pferde blühen richtig auf.
Mein Sattel ist wie für mich ( und mein Pferd ) gemacht. Ich habe ewig gesucht, wollte mir sogar einen anfertigen lassen, war schon beim Rieser, dem Gott der maßgefertigten ( meist Western- ) Sättel. Und dann hing er da einfach in meinem LieblingsLaden. Wintec, superleicht, total bequem, nicht teuer. Und durch die Backen hab ich immer lange Beine, weil ich gar nicht wie ein Eichhörnchen zusammenzucken kann. In jedem anderen Sattel bekam ich sofort Rückenschmerzen. Meine Probleme sind eindeutig im Kopf angesiedelt. Ich bin am Boden die Ruhe selbst, im Sattel erschrecke ich mich schon beim kleinsten Anlass und würde sofort zum Embryo zusammenklappen, wenn da nicht mein Sattel wäre. So erschrecke ich dann wenigstens nicht noch sinnlos mein Pferd, sondern bewahre halbwegs Haltung, was ihn etwas beruhigt. Denn er weiß natürlich, dass mit mir dann etwas nicht stimmt...
Ställe haben wir übrigens meistens bei stall-frei.de gesucht. Der neue Stall ist wie gesagt hier um die Ecke, über den bin ich quasi gestolpert. Hier gibt es allerdings Reitställe wie Sand am Meer. Westerwald ist Pferdeland, meistens Westernreiter. Nicht so meins und gar nix für unsere Hottis.
Hier in der Pampa muss ich immer fahren, deswegen geize ich bis zum Nachmittag mit Schmerzmitteln und versuche bis dahin alles erledigt zu haben. Das klappt nicht immer. Dann geht eben manchmal gar nix. So wie heute. Da schaffe ich es so gerade eben, meine drei Wauzen ein paar Mal auszuführen. Der Rest des Tages gehört dem Sofa. Ich habe Glück, ich bin voll verrentet, hab Hilfe im Alltag und kann im Prinzip noch viel von dem machen, was mir wichtig ist. Was bleibt, ist Angst, das zu verlieren. An Tagen wie diesem kann es schlimm werden. Aber dann lese ich die freundlichem Worte von Euch, dann geht's auch wieder. Danke :vb_smile:
@ annie ich drück heftig die Daumen!


Klingt doof. Aber uns z.B. wurde jetzt erst bewusst, dass es im alten Stall gar nicht soo gut war. Dabei dachten wir das immer... Aber Heu und Stroh waren doch nicht so gut und wenn ALLE Pferde im Stall Hustenprobleme haben, wo kein Tierarzt was feststellen konnte ist das schon komisch. Vor allem, weil die jetzt wie in Luft aufgelöst sind. Wir haben uns nen Keks gefreut, weil das Stroh jetzt GOLDfarben ist

