Hallo Amarillis,
ich bin mit 8 jahren an cP erkrankt, damals wurden mir nur injektionen unter die kniescheibe gegeben, diese waren sehr sehr schmerzhaft!
ich habe immer probleme mit sämtlichen gelenken gehabt, dann nach
meinem 16 geburtstag wurde mir wieder rutinemässig blut abgenommen,
und da hieß es: herzlichen glückwunsch du hast kein rheuma mehr! du hattest
glück es war nur das kindliche rheuma.
das ich aber mit 9 j. fast erblindet bin und mit 10j. fast an einer Herzmuskel - entzündung gestorben wäre, interessierte auf einmal nicht mehr.
die nierenprobleme die ich seit meinem 13lebensjahr habe wurden - zu wenigem - trinken untergeschoben.......................und und und
dann mit 34 J. schwoll mein rechter mittelfinger an, von jetzt auf gleich, er schmerzte sehr stark, mein hausarzt schickte mich zum orthopäden, ihm sagte ich das ich als kind rheuma hatte, doch im blut war nix, also hieß es : nö rheuma ist das nicht.
noch im gleichen jahr musste ich zur herzkatheter, dort stellte man bei einer weitern untersuchung = EPU fest, das ich an einem seltenen phänomen leide.
ein jahr später also 1999 im november, war es so schlimm das erneut eine herzkatheter untersuchung durchgeführt werden musste, da ich an einer blutgerinnungserkrankung leide, hat sie diesesmal der Prof. selbst gemacht, und während der untersuchung löscherte er mich mit fragen über erkrankungen in meiner familie und bei mri selbst, auf einmal kam seine frage: hat bei ihnen jemand rheuma? ich antwortete: ja meine ur-oma, oma, mutter und ich als kind
er schaute mich total verblüft an und sagte: das ist es!
er überwies mich in ein Akut-Krankenhaus, der dortige Prof. sah mich gerade ein paar minuten und ich sagte ihm nur das ich mit 8j. cP hatte, mit 9j. fast erblindete und er sprach dann weiter: ja und mit 10j. hatten sie eine herzmuskelentzündung und nach der pubertät waren keine rheumafaktoren mehr im blut nachweisbar und somit glaubten die kollegen es bestünde kein handlungsbedarf mehr.
ich schaute ihn an und fragte: sind sie jetzt meine arzt oder mein vater??
ich hatte ca. von meinem 16j. bis zum 34j, kaum beschwerden, zumindest keine die ich nicht mit der harten körperlichen arbeit hätte erklären können, etliche sehnenscheiden entzündungen, LWS schmerzen, hexenschüsse, ständige brustbein-rippenkörper entzündungen die mit corti infiltrationen gelindert wurden.
doch was in dieser zeit mit meinen Organen passierte, wurde NICHT beachtet, ab da hat sich das rheuma nämlich an mehreren organen ausgetobt und seit meinem 34 lebenjahr bombardiert es wieder zusätzlich meine gelenke.
seit 1999 bin ich Marcumar pflichtig, und seit jan. 2000 nehme ich unter anderem MTX, ich habe auch immer wieder mit Homöopathie MIT behandeln lassen, doch leider hat die Homöopathie noch NIE alleine geholfen (habe ich ein jahr lang probiert, in der zeit bekam ich keine Medis mehr von meinem damaligen rheumadoc) doch selbst in dieser Zeit sagte kein Homöopath/in zu mir, das man durch Homöopathie die cP, PSA, Fibro irgendwann LOS kriegen würde, im gegenteil, sie riet mir auf jeden fall auch die schulmedizin zu nehmen, sie könne bestenfalls diese unterstützen (das ich z.b. evtl. ma weniger schmerzmedis oder/und entzündungshemmer nehmen kann) selbst sie als Homöopathin erklärte mir das gerade diese form des Rheumas welche ich habe, eine Autoimmunerkranung ist, wo sich das eigene Immunsystem gegen körpereigene zellen stemmt, sie als feinde sieht und angreift, warum dies so ist, wisse man heute noch nicht und daher kann sie mich "nur" unterstützend behandeln.
nach allem was wir hier bei/von/durch rheuma-online und von unseren ärzten wissen, sind diese Rheumaformen leider NICHT heilbar!
weder mit der schulmedizin, noch mit der Homöopathie oder der TCM, doch ich durfte die erfahrung in einer Naturheilkundlichen klinik machen, das wenn man alle richtungen zu einem behandlungskonzept zusammen nimmt (vorraus gesetzt alle verstehen was von ihrem fach) das man gute erfolge erzielen kann.
Ich kann dir nur raten: sollte dir jemand, egal welcher medizinischen richtung er angehört, sagen: Ich kann Ihr rheuma heilen!
bitte allerhöchste vorsicht walten zu lassen, und genau nach dem preis zu fragen. schwarze schafe gibt es leider überall, drum aufpassen.
Leider habe ich noch NIE von eine Heilung bei rheuma gehört, wobei ich noch sagen möchte: ich kenne nicht alle formen, es sind über 400 und kann auch nicht sagen ob es darunter welche gibt die heilbar sind oder nicht, aber von denen die hier vertreten sind, gab es noch keine heilung, dafür aber schon mehrere Remisionen, doch leider auch wiederrum bei mehreren wo die Remision nach monaten oder jahren wieder vorrüber war/ist.
Amarillis, du bist noch am anfang deiner behandlung so wie du schreibst, ich gehe davon aus, das du die diagnose dann auch noch nicht all zu lange hast?!
Kannst du mit deinem rheumadoc gut reden?
wenn ja, dann frage ihn was du Homöopathisch noch unterstützend machen kannst/darfst!
was du bewegungstechnich noch machen kannst/sollst!
Ergotherapie, Krankgymnastik......
und gib den Medis noch etwas zeit, bei jedem ist es anders, bei dem einen schlägt es schnell an, der andere körper braucht bissel länger und dann gibt es auch noch die spätzünder.....
gib dir die chance, halte durch und versuche einen guten homöopathen zu finden der sich auch mit rheuma auskennt und evtl. sogar bereit ist sich mit deinem doc in verbindung zu setzen, damit beide optimal für dich und mit dir arbeiten können.
auf das dein rheuma dir dein leben noch lebenswert läst!!!!
also toi toi toi und alles gute!!!