saurier
Bekanntes Mitglied
Arcoxia 90mg
@hallo alterkumpel68
mal was zu deiner bemerkung
@arcoxia ist eines der Cox2 hemmer, was aus gutem grund nicht dauerhaft in hoher dosis über
einen längeren zeitraum eingenommen werden. sollte.
ich weiss, dass einige dieses oft jahrelang einnehmen. dann muss man auf nw besonders acht geben
und ggf. durch die gabe, z.bsp. von protonenpumpen hemmern zum schutz des magen dringen. denn
dieses medikament hat zum teil heftige raktionen. magenschmerzen, entzündungen der
magenschleimhaut, probleme im darmbereich, als auch verstärkte blutungsneigung sind keine
erkankungen, wenn sie dann da sind, die einfach mal so zu behandeln sind.
die gabe von medikamenten in D erfolgt immer unter der maßgabe des genauen abwägens, des s.g.
verhältnisses zwischen Nutzen und Risiko.
Paracelsus hat schon damals erkannt "alles ist gift, es kommt nur auf seine dosierung an".
was soviel heisst wie: nehme ich zuviel von einem medikament, kann dies zu schweren
risikoreichen nw führen. noch dazu, wenn die möglichkeit besteht, dass andere
erkrankungen vorliegen, sich dieses risiko noch weiter verschärfen kann.
insofern trägt jeder arzt hier in D eine wahnsinnig grosse verantwortung bei der vo von
medikamenten. trotzdem ist es ihnen nicht immer möglich, alle eventualitäten der wirkung
eines medikamentes unter welchen bedingungen auch immer, auszuschliessen.
bitte bei den medikamenten einiges zu bedenken.
in D muss, ein medikament , bevor es überhaupt auf den markt kommen kann, x verschiedene
unabhängige studien durchlaufen. schon aus versicherungsrechtlichen gründen, müssen alle,
auch wenn nur 1x bis vor der zulassung vorgekommenen zusäzlichen nw genannt werden.
studien fangen oft mit einer grossen gruppe von von normal gesunden probanden an und
werden dann je nach prüffrage durchgeführt. daraus entstehen letztenendes aussagen
über das vorkommen von nw unter dem medikament x.
d.h. eine anzahl von probanden stellen sich zur verfügung und man schaut, welche nw
auftreten. wobei die s.g. doppelblindstudien hier sehr aufschlussreich sind. diese zeigen,
dass z.bsp. unter gabe des medikamentes x sich bestimmte nw zeigen, die aber auch unter
der parallelen gabe eines s.g. placebo (scheinmedikament) auftreten.
alle nw, die nur unter gabe des medikamentes X auftreten, werden erfasst und ausgewertet.
diese kann man dann im beipackzettel ersehen.z.bsp. als angabe:
eher selten, ganz selten, selten.....etc.... dazu folgt immer die angabe, was darunter zu
verstehen ist.
z.bsp. bei "eher selten" eine erkrankung y unter 100.000 patienten 1 x auftreten kann.
(eine ausssage, die hier nur als bsp. angenommenen wurde und bei jedem medikament in
seinem auftreten der nw ganz anders sein können)
selbst nw, die erst nach zulassung unter der gabe des medikamentes x beim patienten y
auftreten, weil dieser noch 3 andere erkrankungen hat, müssen gemeldet und erfasst
werden.
daraus resultiert u.a. die möglichkeit, wenn diese nw dann gehäuft, also bei einer
patienteanzahl y mit selber diagnosestellung, x mal auftreten, das medikament von der arzneimittelzulassungskommission in D wieder gesperrt wird.
auch wir als patienten tragen hierbei ein stückweit grosse verantwortung. jeder patient,
sollte, wenn er ein neues medikament verordnet bekommt, durchaus den arzt oder aber
den apotheker befragen, ob dieses in seiner wirkung unbedenklich gegenüber seinen
erkrankungen ist.
dafür gibt es gesonderte arzneimittelprogramme, die sofort anzeigen, ob man das medikament
ohne probleme nehmen kann oder nicht und ob sich dieses medikament mit den bereits zu
nehmenden anderen medikamenten veträgt.
oftmals, gehen patienten zum arzt a, bekommen ein medikament x. sie haben noch einen
weiteren termin. sagen aber nicht an, dass sie vom arzt a bereits das medikament x bekommen.
der arzt b verordnet ein weiteres medikament y. was sich bei der einnahme aber mit dem
medikament x nicht verträgt und schon ist das dilemma da!
es ist verdammt wichtig, dass beide ärzte unbedingt von einander wissen. jeder patient sollte
seinem arzt immer eine aktuelle medikamentenliste vorlegen, damit solche probleme gar nicht
erst auftreten können.
sauri
@hallo alterkumpel68
mal was zu deiner bemerkung
Herzinfarkt und Schlaganfall - das mit meiner Vorgeschichte. Und komisch, in den USA sind
die nicht zugelassen, das macht mich mal wieder stutzig
@arcoxia ist eines der Cox2 hemmer, was aus gutem grund nicht dauerhaft in hoher dosis über
einen längeren zeitraum eingenommen werden. sollte.
ich weiss, dass einige dieses oft jahrelang einnehmen. dann muss man auf nw besonders acht geben
und ggf. durch die gabe, z.bsp. von protonenpumpen hemmern zum schutz des magen dringen. denn
dieses medikament hat zum teil heftige raktionen. magenschmerzen, entzündungen der
magenschleimhaut, probleme im darmbereich, als auch verstärkte blutungsneigung sind keine
erkankungen, wenn sie dann da sind, die einfach mal so zu behandeln sind.
die gabe von medikamenten in D erfolgt immer unter der maßgabe des genauen abwägens, des s.g.
verhältnisses zwischen Nutzen und Risiko.
Paracelsus hat schon damals erkannt "alles ist gift, es kommt nur auf seine dosierung an".
was soviel heisst wie: nehme ich zuviel von einem medikament, kann dies zu schweren
risikoreichen nw führen. noch dazu, wenn die möglichkeit besteht, dass andere
erkrankungen vorliegen, sich dieses risiko noch weiter verschärfen kann.
insofern trägt jeder arzt hier in D eine wahnsinnig grosse verantwortung bei der vo von
medikamenten. trotzdem ist es ihnen nicht immer möglich, alle eventualitäten der wirkung
eines medikamentes unter welchen bedingungen auch immer, auszuschliessen.
bitte bei den medikamenten einiges zu bedenken.
in D muss, ein medikament , bevor es überhaupt auf den markt kommen kann, x verschiedene
unabhängige studien durchlaufen. schon aus versicherungsrechtlichen gründen, müssen alle,
auch wenn nur 1x bis vor der zulassung vorgekommenen zusäzlichen nw genannt werden.
studien fangen oft mit einer grossen gruppe von von normal gesunden probanden an und
werden dann je nach prüffrage durchgeführt. daraus entstehen letztenendes aussagen
über das vorkommen von nw unter dem medikament x.
d.h. eine anzahl von probanden stellen sich zur verfügung und man schaut, welche nw
auftreten. wobei die s.g. doppelblindstudien hier sehr aufschlussreich sind. diese zeigen,
dass z.bsp. unter gabe des medikamentes x sich bestimmte nw zeigen, die aber auch unter
der parallelen gabe eines s.g. placebo (scheinmedikament) auftreten.
alle nw, die nur unter gabe des medikamentes X auftreten, werden erfasst und ausgewertet.
diese kann man dann im beipackzettel ersehen.z.bsp. als angabe:
eher selten, ganz selten, selten.....etc.... dazu folgt immer die angabe, was darunter zu
verstehen ist.
z.bsp. bei "eher selten" eine erkrankung y unter 100.000 patienten 1 x auftreten kann.
(eine ausssage, die hier nur als bsp. angenommenen wurde und bei jedem medikament in
seinem auftreten der nw ganz anders sein können)
selbst nw, die erst nach zulassung unter der gabe des medikamentes x beim patienten y
auftreten, weil dieser noch 3 andere erkrankungen hat, müssen gemeldet und erfasst
werden.
daraus resultiert u.a. die möglichkeit, wenn diese nw dann gehäuft, also bei einer
patienteanzahl y mit selber diagnosestellung, x mal auftreten, das medikament von der arzneimittelzulassungskommission in D wieder gesperrt wird.
auch wir als patienten tragen hierbei ein stückweit grosse verantwortung. jeder patient,
sollte, wenn er ein neues medikament verordnet bekommt, durchaus den arzt oder aber
den apotheker befragen, ob dieses in seiner wirkung unbedenklich gegenüber seinen
erkrankungen ist.
dafür gibt es gesonderte arzneimittelprogramme, die sofort anzeigen, ob man das medikament
ohne probleme nehmen kann oder nicht und ob sich dieses medikament mit den bereits zu
nehmenden anderen medikamenten veträgt.
oftmals, gehen patienten zum arzt a, bekommen ein medikament x. sie haben noch einen
weiteren termin. sagen aber nicht an, dass sie vom arzt a bereits das medikament x bekommen.
der arzt b verordnet ein weiteres medikament y. was sich bei der einnahme aber mit dem
medikament x nicht verträgt und schon ist das dilemma da!
es ist verdammt wichtig, dass beide ärzte unbedingt von einander wissen. jeder patient sollte
seinem arzt immer eine aktuelle medikamentenliste vorlegen, damit solche probleme gar nicht
erst auftreten können.
sauri
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