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Arcoxia 90 mg

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von queenkiss01, 19. Juli 2013.

  1. queenkiss01

    queenkiss01 Neues Mitglied

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    Kennt einer von Euch Arcoxia 90 mg? Ich vertrage die eigendlich ganz gut, nur das ich durch das Lymphödem an Flüssikeitsansammlungen leide und die bei Arcoxia verstärkt werden. Gibt es eine Alternative, die eben diese Nebenwirkung nicht hat. Ich hab durch das Rheuma in den Handgelenken eine starke Arthrose und das Arcoxia soll einmal die Schwellungen und die Schmerzen lindern. Hab auch schon als Schmerzmittel Novaminsulfon 500 und Tramal genommen, aber das is ja nich so schön.

    LG Chris
     
  2. Krümel82

    Krümel82 Neues Mitglied

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    Hallo Chris,

    Arcoxia ist ja ein Cox2-Hemmer. Es gibt noch einen weiteren Cox2-Hemmer, der sich Celebrex schimpft. Ich hatte Arcoxia eine zeitlang, aber mit Celebrex fahre ich besser. Höchstdosis ist 2 X 200 mg/Tag, es gibt die Kapseln in 100ern und 200ern. Vielleicht lohnt sich ein Test? Wahrscheinlich geht es Dir unter Arcoxia besser, weil dieses Mittel ein NSAR ist und entzündungshemmend wirkt, das ist weder bei Novalgin (reines Schmerzmittel) noch Tramal (Opiat) der Fall, die beiden wirken direkt zentral im Gehirn, die NSAR lokal wo die Entzündungen toben.

    Da man allerdings immer nur ein NSAR nehmen darf und ich die Höchstdosis vom Celebrex schon auf meinem täglichen Speiseplan habe, nehme ich im Notfall noch Novalgin dazu, um die Schmerzspitzen zu dämmen. Vielleicht ein Tip für dich an besonders schlechten Tagen!?

    Alles Liebe, ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen,

    Krümel
     
  3. queenkiss01

    queenkiss01 Neues Mitglied

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    Hallo Krümel,

    ja genau, es geht sich um Arcoxia auch um die Entzündungshemmung, die Schmerzlinderung wirkt bei mir nicht so gut damit. Ich hatte ja durch das Rheuma die Hand immer geschwollen, die dann durch Belastung richtig dick wurde. Nach der OP ist sie immer noch etwas geschwollen, hab noch an der Hand Lymphdrainage. Ob das wieder so richtig wird kann man noch nicht absehen, aber das Arcoxia soll helfen das die Entzündung abklingt. Meine Angst ist leider, das sich wieder Wasser ansammelt, denn das geht dann auf einmal und dann sehr viel.
     
  4. Soschn

    Soschn Dr. Hinkebein

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    Servas, ich werde mal wider etwas fachlich:

    Auch Arcoxia ist ein sog. "Cox-2-Hemmer", diese Medikamente - von denen die meisten wegen der NW auf herz-Kreislaufschäden und das Risiko für Schlaganfälle als zu hoch bewertet wurden. Diese Medikamente wurden herausgebracht, um eben dieses Cox2 besser anzugreifen und damit weniger Nebenwirkungen auf die Magen-Darmorgane haben soll. haben soll.
    Komischerweise sind auch heute noch jedes Jahr die Ziffern derjeniger Leute, die an Infarten oder Schlaganfällen, vor allem aber auch an inneren Blutungen/Magendurchbrücken auf der bahre zu liegen kommen, eben durch die klassischen NSAR prominent und gerade in den Schlagzeilen: Diclofenac - vorhanden.

    Komisch war es 2004, als VIOXX vom markt genommen wurde, kurz bevor das Patent ablaufen konnte.
    Von den klassischen NSAR haben etliche schon strenge Therapiebeschränkungen - wie zum Bespiel, dass man sie nur zur Therapieeinleitung spritzen sollte und so weiter. Ich hoffe, dass nicht hier noch weiter die Therapievielfalt eingeschränkt wird, bei den meisten klassischen NSAR sind wir ja drauf angewiesen, nun einmal dass es sie gibt.

    Manchmal betrachte ich die EU-Gleichschaltung mit ziemlichen Argwohn und>Beschränkungen in der Therapiefreiheit von welchen
    Nun, man mache das beste heraus.


    grüße SOSCH
     
  5. queenkiss01

    queenkiss01 Neues Mitglied

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    Moin Moin,

    das ist ja heftig! Mir ist schon öfter aufgefallen, wenn ich die genommen habe, das ich an Gewicht zunehme (Wasser ansammel) - lasse ich Arcoxia weg, geht auch das Gewicht wieder runter.
    Im August werde meine Ärztin mal auf das Thema ansprechen. Ich hatte vor einigen Jahren einen leichten Schlaganfall, der zu Glück durch rechtzeitige Medizinische Hilfe keinen Schaden angerichtet hat. Das kam damals durch zu hohen Blutdruck. Dann bekam ich längere Zeit einen Betablocker und hatte auch Notfallmedis. Nun nehme ich "nur" noch einen Blutdrucksenker (Lisinopril).
    Herzinfarkt und Schlaganfall - das mit meiner Vorgeschichte. Und komisch, in den USA sind die nicht zugelassen, das macht mich mal wieder stutzig. Danke für Deinen Beitrag.

    LG Chris
     
  6. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Ich bin froh, dass ich Arcoxia 90 hatte, ich hab sie jahrelang ohne Nebenwirkungen (außer Magenprobleme) eingenommen. Vor 1 1/2 Jahren wurde es gegen Celebrex 100 eingetauscht, das mit genauso gut und ohne Nebenwirkungen hilft. Die beiden helfen bei Arthritis und Arthrose.
    Gegen die Wassereinlagerungen, die ich seit dem Humira habe, hab ich einen guten Tipp bekommen, nämlich das Schüßler-Salz Nr. 10 "Natrium sulfuricum D6", das hat sofort geholfen.

    Was die Wirkung auf das Herz betrifft, sagte damals mein Hausarzt, dass genau genommen alle Rheumamittel das Herz schädigen können. Wir haben eine tückische Erkrankung und brauchen deshalb gut wirksame Medikamente, die natürlich dann auch ihre Nebenwirkungen haben. Spaßeshalber sage ich oft, wir können nur zwischen Pest und Cholera wählen. Aber im Ernst, so schlimm es klingt, uns bleibt nichts anderes übrig als von allem das kleinere Übel zu wählen, und dann müssen halt noch andere Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel her, um die Nebenwirkungen wieder auszugleichen.
     
  7. Jelka

    Jelka Mitglied

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    Arcoxia

    Hallo Nachtigall!
    Nimmst Du Celebrex zwei 100mg am Tag?Meine Haende sind so schlimm,dass eine Kps.nicht reicht.Liebe Gruesse von Jelka.
     
  8. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @Jelka:
    Anfangs hab ich immer nur 1 morgens genommen, seit einem Schub nehme ich 1 morgens und 1 abends. Nebenbei hab ich aber noch Humira und MTX und Cortison. Da ich das Cortison weiter reduzieren bzw. ganz wegbekommen will, werde ich beim nächsten Mal die Rheumatologin fragen, ob ich vom Celebrex auch mal 2 statt 1 nehmen kann.

    Hast du sonst noch Medikamente?
     
  9. Krümel82

    Krümel82 Neues Mitglied

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    Hallo Chris,

    ich hatte dich glaub ich im ersten Beitrag falsch verstanden...wenn dir Arcoxia nicht gut gegen die Schmerzen hilft und auch noch NW....dann lohnt es sich sicher allemal, zu wechseln. Die Diskussionen bzgl. erhöhtes Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko kenne ich, aber ich muss Nachtigall zustimmen: was nützt es. Wenn uns das Zeug gegen die Schmerzen hilft, kann ich dann auch mit dem erhöhten Risiko leben, denn ich will leben und nicht in der Ecke sitzen und mit Schmerzen vor mich hinvegetieren. Ich kämpfe momentan um einen rel. normalen Alltag, ich möchte meinen Vollzeitjob wieder ausüben. Dafür lasse ich die Ärzte machen und nehme damit auch die empfohlenen Basistherapien in Kauf. Momentan ist es MTX + Humira. Das in den Spritzen kein Brausepulver ist, das weiss ich, und da Humira letztens gerade 10 geworden ist, sind die Spätfolgen auch nicht wirklich bekannt. Bei Diclo & Co. werden die Folgen ja auch jetzt erst bekannt. Aber wenn mir das Zeug hilft, jetzt ein passables und zufriedenstellenderes Leben zu führen, mach ich mir um die Spätfolgen keine Gedanken.

    @Nachtigall: Ich drück dir die Daumen, dass du weiter vom Cortison runter kommst. Wie lange spritzt du Humira? Ich hatte Anfang des Jahres ne ganz blöde Phase und bin mit Enbrel+MTX+30 mg Cortison aus dem KKH gekommen. Enbrel brauchte 4 Wochen und dann konnte ich zumindest das Cortison total super ausschleichen, ganz unproblematisch. Das gleiche wünsche ich dir auch. Leider haben sich die Wirkzeiten immer weiter verkürzt, erst habe ich 5-tägig gespritzt, dann hatte ich nur noch 3 Tage was davon. Und die Verlaufskontrolle im Juli, nachdem ich innerhalb von 3 Wochen 2 heftige Schübe hatte, hat dann leider ergeben, dass der Verlauf nicht gestoppt werden konnte, leider. Daher spritze ich jetzt Humira, hab mir Do die 2. gesetzt. Von der 1. hatte ich rund 10 Tage was. Wie ist das bei Dir?

    VG Krümel
     
  10. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @ Krümel:
    Es geht ja nicht nur um die Schmerzen, sondern dass die Entzündung langsam, aber sicher Gelenke und Weichteile usw. zerstört.

    Humira spritze ich erst seit 3 1/2 Monaten alle 2 Wochen. Ich hab anfangs eigentlich keine verbessernde Wirkung gespürt, aber die Dame von der Humira-Beratung von AbbotCare sagte mir, es könne bis zu 6 Monaten dauern, bis sich die Wirkung voll entfaltet hat. Vor einigen Wochen wagte ich dann die sehr langsame Reduzierung von 10 mg (2 Tabl.) auf 5 mg Cortison, ging sehr gut. Nun bin ich auf einer 3/4 Tablette, also 3,75 mg, spüre aber wieder gewisse Schmerzen, die ich vorher nicht hatte. Also bleibe ich noch eine Zeitlang drauf und versuche dann, auf eine halbe Tablette zu kommen oder ganz auszuschleichen. Ich hoffe, dass bis dahin Humira voll wirksam ist, denn in 4 Wochen ist der Sommer wieder um, und wenn das Wetter umschlägt, bekomme ich leicht wieder einen Schub und muss wieder ein Medi erhöhen. MTX kann ich nicht mehr erhöhen, obwohl das gut wirkt, sonst laufe ich bald ohne Haare rum, und vom Cortison will ich ja ganz weg, weil ich auch bei geringer Erhaltungsdosis ziemlich zugenommen habe.
    Danke für die guten Wünsche!
     
  11. Krümel82

    Krümel82 Neues Mitglied

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    Hallo Nachtigall,

    das hört sich doch schon mal ganz gut an bzgl. deiner Cortisonreduzierung. Ich bin total froh, dass ich wieder Cortisonfrei bin, denn für mich soll das ein Joker im Notfall bleiben, daher halte ich momentan auch nix von Erhaltungsdosis, aber wer weiss, was noch so kommt.

    Sicher hast du Recht, dass ein NSAR bzw. eine Basistherapie durch die Reduzierung der Entzündungen auch den weiteren Verlauf der Erkrankung eindämmen soll, auf der anderen Seite gibt es leider auch Studien, die besagen, dass Biologicals z. B. nicht die weitere knöcherne Versteifung z. B. der WS verhindert. Ich bekomme seit Okt. 12 MTX, zu dem Zeitpunkt sah meine WS noch ganz ok aus, im Januar war dann trotz MTX der erste Syndesmophyt da, also gabs Enbrel dazu, worunter es mir zumindest besser ging, dann aber immer mehr Wirkverlust und dann waren im Juli trotz Enbrel 2 weitere Syndesmophyten zu sehen....daher bin ich im Moment nicht wirklich davon überzeugt, dass ein aktiver Verlauf wirklich durch Biologicals gestoppt werden kann. Die Docs machen tapfer weiter...und ich bin einfach dankbar über jeden Tag mit weniger aua, ich glaub mehr kann ich kaum erwarten im Moment :vb_confused:.

    ABER immer schön das Köpfchen oben behalten und weiter machen, soweit es geht.

    VG Krümel
     
  12. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Soweit ich weiß, wirkt MTX so gut wie gar nicht auf die Wirbelsäule. Wundert mich also nicht, dass es sich bei dir damit verschlechtert hat. Biologika helfen eigentlich schon, aber ob sie die Krankheit aufhalten, hängt wohl vom individuellen Krankheitsverlauf ab. So lange ich schon Antirheumatika einnehme, hat noch kein Mittel es fertiggebracht, meinen Krankheitsverlauf zu stoppen, sondern nur zu bremsen. Von Jahr zu Jahr wird es schlechter und ich muss immer noch mehr einnehmen bzw. spritzen.

    Nachtrag, da ich soeben noch was herausgefunden habe:

    MTX wirkt NICHT auf die Wirbelsäule.
    Biologica können die Syndesmophytenbildung nicht verhindern, das besagen Studien; die NSAR wie Diclo & Co. können das. Biologica bedingen aber durch die antientzündliche und schmerzmodulierende Wirkung eine deutlich bessere Lebensqualität inkl. Bewegung und sorgen somit für ein "aufrechtes" Einsteifen statt der bechterewmäßigen Buckelbildung und somit für eine deutliche Reduktion der Einschränkungen.

    Ich hab MTX eigentlich auch nur wegen meiner geschädigten Finger bekommen, damit es nicht noch schlimmer wird. Es kommt wohl sehr auf den richtigen "Cocktail" an. ;)
     
    #12 20. Juli 2013
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2013
  13. Krümel82

    Krümel82 Neues Mitglied

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    Huhu Nachtigall,

    vielen lieben Dank für die Infos. Echt interessant, dass man durch die Biologicals eher gerade versteift, das hört sich sehr sinnig an und motiviert mich noch mehr, fleißig weiter zu spritzen, denn wer will schon den Bechti-Buckel. Gebe auch mit massenhaft Bewegung + Auqagym. usw. alles, um mich möglichst gerade zu halten....mein Physiot. unterstützt das, indem er mich 2 Mal pro Woche "gerade rückt" - mir ist gerade in der letzten Woche, als sich Humira "viel zu früh" nach 10 Tagen verabschiedet hat, total aufgefallen, dass es jeden Tag schwieriger geworden ist, mich gerade zu halten, bin dann aber nach der Behandlung gefühlte 2 cm größer aus der Praxis raus, echt geil!!! Das ist der praktische Beweis für die Infos, die du gefunden hast.

    Tja...NSAR...kann auch trotz Biological keinen Tag ohne, nehme diese so ziemlich seit Beginn der nicht enden wollenden Akutphase durchgehend...daher muss ich leider in dem Punkt sagen: mein Bechti bzw. meine Syndesmophyten lassen sich auch nicht durch NSAR aufhalten, Schweinepuckels :eek:!!!

    Ich glaube wenn der Bechti so richtig loslegt, kann man ihn kaum bändigen, sondern lindern steht an der Tagesordnung - und wenn schon dann bitte gerade versteifen!!!

    Echt irre, meine Brötchen, die ich backe, werden immer kleiner, am Anfang bin ich den Ärzten auf den Sack gegangen, dass sie mich am besten gestern wieder heile machen und heute bin ich dankbar für jeden Tag, der mal ein bissel weniger Aua mit sich bringt und mir das Arbeiten (bin noch immer in der Wiedereingliederung) leichter von der Hand geht. Wie bescheiden man doch wird :D

    Ich muss sagen, der Bechti hat mir auch was beigebracht: nämlich Geduld! Am Anfang wollte ich einfach nur SOFORT wieder alltagstauglich usw. sein, kann ja nicht angehen, mit 31 zu Hause zu hocken...tja, und heute!? Da sagte mir doch der Doc bei Entlassung, dass ich nach der 3. Humira-Spritze wieder im KKH antanzen solle, wenns nicht angeschlagen hätte... - Waaaas, schon!? Das sind doch "nur" 6 Wochen....also ehrlich, wenns so bleibt wie jetzt und keine Katastrophen kommen, gebe ich Humira länger Zeit, gibt doch nur noch 2 Alternativen :( - tja so ändert man seine Einstellung und die Brötchen werden immer kleiner ;)

    VG Krümel
     
  14. Krümel82

    Krümel82 Neues Mitglied

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    Ach, kleiner Nachtrag zum MTX:

    also ich habe auch ne periphere Gelenkbeteiligung. Zu dem wird MTX beibehalten, weil es dafür bekannt ist, dass es die Wirkung von Humira verstärkt. Hinzu kommt, dass es die Bildung von Antikörpern gegen Humira verhindern soll.

    VG Krümel
     
  15. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Das höre nun ich zum 1. Mal. :rolleyes:
    Na, dann muss ich auch schauen, bei MTX zu bleiben, denn der Haarausfall ist die einzige Nebenwirkung, sonst geht's mir gut damit.
     
  16. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @ Krümel:
    Wenn ich meine Infos so weiter verfolge, muss ich noch anmerken:

    Man steift nicht gerade ein, weil man Biologica nimmt, sondern weil hierunter die Beweglichkeit viel länger und besser erhalten bleibt als zu der Zeit, als es noch nichts gegen den Bechterew gab außer Gymnastik. Das ermöglicht dann einen anderen Aktionsradius und günstigenfalls ein nahezu "normales" Leben ;)
    Da die Syndesmophytenbildung nicht wesentlich gehemmt wird, kommt es in vielen Fällen trotzdem zur Einsteifung (irgendwann) - nur eben aufgrund des deutlich geringeren "Leidens" auf dem Weg dorthin mit viel besser erhaltener Bewegung. Für die Organprognose (Lungendehnbarkeit, also die Atembreite hängt vom Heben der Rippen ab - das geht nicht mit extremem Rundrücken) und weitere Lebensführung ist der Unterschied zwischen extremem Rundrücken und aufrechter Wirbelsäule ein ganz wesentlicher.
     
  17. Krümel82

    Krümel82 Neues Mitglied

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    @ Nachtigall: jaaaa, so hab ich Dich auch verstanden, Biological = mehr Beweglichkeit = gerade einsteifen!!!

    Das mit der Lunge ist natürlich auch noch ein ausschlaggebendes Argument für Biologicals...soweit hab ich noch gar nicht gedacht (auch wenn im Schub in der BWS das Durchatmen echt erschwert).

    Schön, dass ich Dir bzgl. des MTX nen Rat geben konnte. Also ich hatte auch Haarausfall, die ersten 4 Monate, da wars weg. Mein Körper braucht immer erst ne Eingewöhnungsphase, da hab ich mich schon dran gewöhnt!!!!

    VG Krümel
     
  18. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Also mein Haarausfall hörte nicht auf und er wird nicht aufhören, solange ich MTX nehme. Ich nehme deshalb zweierlei Nahrungsergänzungsmittel, so dass ich ihn wenigstens stoppen konnte, aber nachgewachsen ist nichts. Neuerdings hab ich schon wieder das Gefühl, es fallen wieder mehr Haare aus. :(
     
  19. Krümel82

    Krümel82 Neues Mitglied

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    @Nachtigal: da fällt mir nur noch eines zu ein: Mistmistmist! Echt tapfer, dass du trotzdem mit MTX weitermachst, manch einer hätte das Handtuch geschmissen. Allerdings geht bei mir auch ne Schmerzreduzierung ganz klar vor...hab aber auch leicht reden, da meine "restlichen" Haar zum Glück bleiben!!!

    VG KRümel
     
  20. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Nun, ist halt auch eine Frage der Eitelkeit.:D Aber vielleicht täusche ich mich und überschätze die Anzahl der neuerdings ausgefallenen Haare. Da dies aber die einzige Nebenwirkung ist, steht es für mich außer Frage, deswegen mit dem MTX aufzuhören. Und es gibt ja noch die Vitamine und Mineralstoffe, die man zuführen. Schließlich muss der Apotheker auch von etwas leben. :rolleyes: