Hallo,
irgendwie hab ich heute Angst vor dem Termin am Mittwoch bei meiner Rheumatologin. Die Diagnose undifferenzierte Kollagenose hab ich ja schon seit Dezember, selbst damit tu ich mich noch schwer. Auch deshalb, weil das erste Medikament Quensyl nicht wirkt und ich deshalb zur Zeit nicht unter 10 mg Cortison komme. Deshalb soll ich jetzt wahrscheinlich noch MTX dazubekommen.
zusätzlich hab ich ja seit mehreren Jahren so Probleme mit der LWS und ISG. War jetzt immer bei einem Sportarzt gewesen. Der hat das nie genau untersucht, sondern mich immer nur eingerenkt. Meine Symptome sind folgende. Ich hab Schmerzen im ISG, die bis in den Po und Oberschenkel ausstrahlen und LWSschmerzen. Ich werde nachts zwischen zwei und vier oft wach vor Schmerzen und es wird nur besser, wenn ich aufstehe und umherlaufe. In der Früh fühl ich mich im Rücken steif. Im Laufe des Tages wird es besser. Allerdings wenn ich da mal längere Zeit stehe, liege oder sitze wird es wieder schlimmer. Zudem hab ich Schmerzen in der BWS, die bis zum Brustbein ziehen. Ich atme hauptsächlich in den Bauch, denn wenn ich in den Brustkorb atme tut es mir weh. Ich hab immer so ein Gefühl als hätte ich ein Korsett um den Brustkorb.
Der Sportarzt meinte meine Symptome, kommen daher, dass ich da halt eine Schwachstelle hätte, falsche Haltung usw. Auf meine Frage, dass das doch nicht normal sein könne, dass man sooft Schmerzen habe, sagte er nur ist halt ihre Schwachstelle.
Naja ich habe das dann so akzeptiert und meiner internistischen Rheumatologin gar nix wegen dem Rücken erzählt, da ich ja dachte orthopädisch.
nun hat es vor ein paar Wochen wieder so schlimm angefangen, dass ich nunmal zu einem anderen Orthopäden, der auch Orth. Rheumatologe ist gegangen bin. Der hat aufgehorcht und sofort ein Röntgenbild gemacht und meinte auf dem Bild eine Sakroiliitis zu sehen. Da er aber meinte, dass beim Röntgenbild das auch durch Überlagerungen so aussehen kann hat er mich zum MRT geschickt.
Befund: ( trotz Cortisoneinnahme und Cortisoninjektionen zwei Wochen vorher)
Kl. Wirbelgelenke altersgemäß mit Akzentuierung der Ligamenta flava. Keine pathologisch wertbare KM Aufnahme der dargestellten WS im Sinne einer Spondylitis ( da find ich komisch denn er hat mich gleich nach dem HLA B27 gefragt, der allerdings bei mir negativ ist). Die ISG zeigen im caudalen Abschnitt zarte subchondrale Erosionen mit regionärer Fettakkumulation. Angedeutete Knospenbildung. Geringradiges bone bruise mit KM Aufnahme, Sakroiliitis beidseitig mit moderaten Aktivierungszeichen
daraufhin hat mich der Orth. Rheumatologe noch zur Szintigraphie geschickt. Die Radiologin sagte es wären keine anderen Gelenke auch nicht die BWS betroffen sondern nur das ISG. Sie redete was von Wirbelsäulenrheuma.
Im Dezember letzten Jahres war ich beim MRT BWS da war der Befund:
Torsionsskoliose zervikothorakal, relative Steilstellung der HWS, schmorlsche Grund/Deckplatteneinbrüche BWK 10-12
nun ja Blutwerte sind unauffällig, kein CRP, BSG nur einmal leicht erhöht, HLA B27 negativ
Nun bin ich nächsten Mittwoch bei meiner internistischen Rheumatologin, die nun die Befunde beurteilen wird und so ab heute Krieg ich Angst.
Einerseits davor, was ich nun noch für eine Diagnose erhalte und was das für mich bedeuten wird.
Andererseits davor, dass sie gar keine Diagnose stellt, bzw. die Ursache nicht zuordnen kann und mir dann nicht geholfen wird und ich weiter mit diesen Schmerzen leben muss .
Schlimmer als eine Diagnose zu bekommen ist nur keine zu bekommen und mit diesen Beschwerden weiter leben zu müssen.
Migräne ist auch zur Zeit schlimmer.
Komisch ist dass die oral eingenommen 10 mg Cortison sehr gut bei den Kollagenoseschmerzen helfen, beim Rücken nur minimal. Da hilft mir nur Cortisoninjektionen, Arcoxia und Novalgin.
Tut mir leid für den langen Text, aber ich hab heute richtig Angst. Liegt vielleicht auch daran, dass morgen mein Geburtstag ist und ich deshalb von Haus aus mir mehr Zukunftsgedanken mache.
hat auf jeden Fall gut getan das hier zu schreiben und ich danke jedem der sich die Mühe macht meinen Roman zu lesen.
Liebe Grüße,
Berghexe
irgendwie hab ich heute Angst vor dem Termin am Mittwoch bei meiner Rheumatologin. Die Diagnose undifferenzierte Kollagenose hab ich ja schon seit Dezember, selbst damit tu ich mich noch schwer. Auch deshalb, weil das erste Medikament Quensyl nicht wirkt und ich deshalb zur Zeit nicht unter 10 mg Cortison komme. Deshalb soll ich jetzt wahrscheinlich noch MTX dazubekommen.
zusätzlich hab ich ja seit mehreren Jahren so Probleme mit der LWS und ISG. War jetzt immer bei einem Sportarzt gewesen. Der hat das nie genau untersucht, sondern mich immer nur eingerenkt. Meine Symptome sind folgende. Ich hab Schmerzen im ISG, die bis in den Po und Oberschenkel ausstrahlen und LWSschmerzen. Ich werde nachts zwischen zwei und vier oft wach vor Schmerzen und es wird nur besser, wenn ich aufstehe und umherlaufe. In der Früh fühl ich mich im Rücken steif. Im Laufe des Tages wird es besser. Allerdings wenn ich da mal längere Zeit stehe, liege oder sitze wird es wieder schlimmer. Zudem hab ich Schmerzen in der BWS, die bis zum Brustbein ziehen. Ich atme hauptsächlich in den Bauch, denn wenn ich in den Brustkorb atme tut es mir weh. Ich hab immer so ein Gefühl als hätte ich ein Korsett um den Brustkorb.
Der Sportarzt meinte meine Symptome, kommen daher, dass ich da halt eine Schwachstelle hätte, falsche Haltung usw. Auf meine Frage, dass das doch nicht normal sein könne, dass man sooft Schmerzen habe, sagte er nur ist halt ihre Schwachstelle.
Naja ich habe das dann so akzeptiert und meiner internistischen Rheumatologin gar nix wegen dem Rücken erzählt, da ich ja dachte orthopädisch.
nun hat es vor ein paar Wochen wieder so schlimm angefangen, dass ich nunmal zu einem anderen Orthopäden, der auch Orth. Rheumatologe ist gegangen bin. Der hat aufgehorcht und sofort ein Röntgenbild gemacht und meinte auf dem Bild eine Sakroiliitis zu sehen. Da er aber meinte, dass beim Röntgenbild das auch durch Überlagerungen so aussehen kann hat er mich zum MRT geschickt.
Befund: ( trotz Cortisoneinnahme und Cortisoninjektionen zwei Wochen vorher)
Kl. Wirbelgelenke altersgemäß mit Akzentuierung der Ligamenta flava. Keine pathologisch wertbare KM Aufnahme der dargestellten WS im Sinne einer Spondylitis ( da find ich komisch denn er hat mich gleich nach dem HLA B27 gefragt, der allerdings bei mir negativ ist). Die ISG zeigen im caudalen Abschnitt zarte subchondrale Erosionen mit regionärer Fettakkumulation. Angedeutete Knospenbildung. Geringradiges bone bruise mit KM Aufnahme, Sakroiliitis beidseitig mit moderaten Aktivierungszeichen
daraufhin hat mich der Orth. Rheumatologe noch zur Szintigraphie geschickt. Die Radiologin sagte es wären keine anderen Gelenke auch nicht die BWS betroffen sondern nur das ISG. Sie redete was von Wirbelsäulenrheuma.
Im Dezember letzten Jahres war ich beim MRT BWS da war der Befund:
Torsionsskoliose zervikothorakal, relative Steilstellung der HWS, schmorlsche Grund/Deckplatteneinbrüche BWK 10-12
nun ja Blutwerte sind unauffällig, kein CRP, BSG nur einmal leicht erhöht, HLA B27 negativ
Nun bin ich nächsten Mittwoch bei meiner internistischen Rheumatologin, die nun die Befunde beurteilen wird und so ab heute Krieg ich Angst.
Einerseits davor, was ich nun noch für eine Diagnose erhalte und was das für mich bedeuten wird.
Andererseits davor, dass sie gar keine Diagnose stellt, bzw. die Ursache nicht zuordnen kann und mir dann nicht geholfen wird und ich weiter mit diesen Schmerzen leben muss .
Schlimmer als eine Diagnose zu bekommen ist nur keine zu bekommen und mit diesen Beschwerden weiter leben zu müssen.
Migräne ist auch zur Zeit schlimmer.
Komisch ist dass die oral eingenommen 10 mg Cortison sehr gut bei den Kollagenoseschmerzen helfen, beim Rücken nur minimal. Da hilft mir nur Cortisoninjektionen, Arcoxia und Novalgin.
Tut mir leid für den langen Text, aber ich hab heute richtig Angst. Liegt vielleicht auch daran, dass morgen mein Geburtstag ist und ich deshalb von Haus aus mir mehr Zukunftsgedanken mache.
hat auf jeden Fall gut getan das hier zu schreiben und ich danke jedem der sich die Mühe macht meinen Roman zu lesen.
Liebe Grüße,
Berghexe

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