Hallo, eigentlich wollte ich erst nur "stänkern" um meinen Frust loszuwerden, aber nun sind doch bei mir Fragen entstanden, die ich einfach mal an Euch weitergebe. Vielleicht - und hoffentlich - könnt Ihr mir und Anderen "Neuen" gute Ratschläge geben:
Also, innerhalb von 3 Wochen bin ich zweimal von 2 verschiedenen Ärzten "merkwürdig" behandelt worden.
Erst wurde meine Cholesterinwert bestimmt ohne dass ich davon wußte, konkret gesagt, ich war bei der Blutentnahme (war die übliche monatliche) nicht nüchtern. Ich erfuhr erst von der Cholesterinüberprüfung bei einem folgenden Arztgespräch. Und ich war so geschockt, der Wert war ziemlich hoch und mir wurde gleich ein Cholesterinsenker aufgedrückt - dass ich ersteinmal kein "Ja, aber" vorbringen konnte. Aber das hab ich dann einige Tage später nachgeholt und eine äußerst positive Resonanz gefunden, ersteinmal Betroffenheit beim Arzt, dann eine Entschuldigung und noch eine Entschuldigung und eine ausführliche Besprechung des weiteren Vorgehens (realitistisch gehe schon davon aus, dass meine cholesterinwerte nicht gerade beglückend waren und vielleicht auch noch sind).
Das "Mißverständnis" endete also relativ glimpflich und menschlich nett.
Heute aber wurde das Ganze nocheinmal getopt:
Ich wurde ambulant operiert (eingewachsener Nagel) und nach knapp 4 Wochen ist immer noch keine grundlegende Heilung da. Heute war ich nun zu einer Kontrolluntersuchung und hab ein wenig genörgelt und nocheinmal auf MTX hingewiesen. Daraufhin bekam ich zur Antwort, ganz betroffen, "Ja, aber das hätten Sie mir doch sagen müssen!!" Aber ich hatte es vor der OP beim ersten Termin gesagt, ich hab es kurz vor der OP gesagt und der Arzt hatte es sich auch in der Karte notiert. Darauf wies ich ihn nun in aller gebotenen Freundlichkeit hin, er schaute nach - und - da stand es ja auch. Und ihm war plötzlich völlig klar, warum es diese Wundheilungsstörung gab und ehe ich mich versah, hatte ich das Rezept für ein Antibiotikum. Aber - kein Wort der Entschuldigung, nichts!!!
Ergänzend muss ich dazu allerdings sagen, dass ich ja anfangs wirklich dachte, meine Selbstheilkräfte wären ausreichend genug, um diese Sache zu verkraften und deshalb auch dankbar war, dass er nicht sofort zum Antibiotikum griff. Nun, er griff deshalb nicht dazu, weil er meine MTX- und Cortisoneinnahme schlichtweg vergessen hatte.
Meine Fragen wären jetzt:
Muss ich wirklich in zukünftigen ähnlichen Situationen (z.B. Zahn ziehen) immer wieder gebetsmühlenartig vorsorglich darauf hinweisen, dass ich MTX einnehme und Cortison? Kann ich mich tatsächlich nicht darauf verlassen, dass es in der Patientenkarte steht?
Und - ist es sinnvoll, in ähnlichen Situationen gleich ein Antibiotikum zu nehmen?
Danke im voraus, dass Ihr Euch meine lange Epistel antut und Danke dafür, dass ich sie überhaupt hier schreiben kann - ein Lob auf Rheuma-online.
Nette Grüße
JMCL
PS.: Manch einer mag vielleicht über meine erste Frage lächeln, aber mich haben beide Vorfälle doch recht geärgert. Mensch, reicht es nicht aus, cP zu haben, muß dann auch noch solch überflüssiger Ärger hinzukommen? Ich möchte ja gern ein mündiger Patient sein, aber muß das so weit gehen, dass ich mit einem Schild auf der Brust beim Arzt auftauche, auf dem meine Medikamente stehen?
Also, innerhalb von 3 Wochen bin ich zweimal von 2 verschiedenen Ärzten "merkwürdig" behandelt worden.
Erst wurde meine Cholesterinwert bestimmt ohne dass ich davon wußte, konkret gesagt, ich war bei der Blutentnahme (war die übliche monatliche) nicht nüchtern. Ich erfuhr erst von der Cholesterinüberprüfung bei einem folgenden Arztgespräch. Und ich war so geschockt, der Wert war ziemlich hoch und mir wurde gleich ein Cholesterinsenker aufgedrückt - dass ich ersteinmal kein "Ja, aber" vorbringen konnte. Aber das hab ich dann einige Tage später nachgeholt und eine äußerst positive Resonanz gefunden, ersteinmal Betroffenheit beim Arzt, dann eine Entschuldigung und noch eine Entschuldigung und eine ausführliche Besprechung des weiteren Vorgehens (realitistisch gehe schon davon aus, dass meine cholesterinwerte nicht gerade beglückend waren und vielleicht auch noch sind).
Das "Mißverständnis" endete also relativ glimpflich und menschlich nett.
Heute aber wurde das Ganze nocheinmal getopt:
Ich wurde ambulant operiert (eingewachsener Nagel) und nach knapp 4 Wochen ist immer noch keine grundlegende Heilung da. Heute war ich nun zu einer Kontrolluntersuchung und hab ein wenig genörgelt und nocheinmal auf MTX hingewiesen. Daraufhin bekam ich zur Antwort, ganz betroffen, "Ja, aber das hätten Sie mir doch sagen müssen!!" Aber ich hatte es vor der OP beim ersten Termin gesagt, ich hab es kurz vor der OP gesagt und der Arzt hatte es sich auch in der Karte notiert. Darauf wies ich ihn nun in aller gebotenen Freundlichkeit hin, er schaute nach - und - da stand es ja auch. Und ihm war plötzlich völlig klar, warum es diese Wundheilungsstörung gab und ehe ich mich versah, hatte ich das Rezept für ein Antibiotikum. Aber - kein Wort der Entschuldigung, nichts!!!
Ergänzend muss ich dazu allerdings sagen, dass ich ja anfangs wirklich dachte, meine Selbstheilkräfte wären ausreichend genug, um diese Sache zu verkraften und deshalb auch dankbar war, dass er nicht sofort zum Antibiotikum griff. Nun, er griff deshalb nicht dazu, weil er meine MTX- und Cortisoneinnahme schlichtweg vergessen hatte.
Meine Fragen wären jetzt:
Muss ich wirklich in zukünftigen ähnlichen Situationen (z.B. Zahn ziehen) immer wieder gebetsmühlenartig vorsorglich darauf hinweisen, dass ich MTX einnehme und Cortison? Kann ich mich tatsächlich nicht darauf verlassen, dass es in der Patientenkarte steht?
Und - ist es sinnvoll, in ähnlichen Situationen gleich ein Antibiotikum zu nehmen?
Danke im voraus, dass Ihr Euch meine lange Epistel antut und Danke dafür, dass ich sie überhaupt hier schreiben kann - ein Lob auf Rheuma-online.
Nette Grüße
JMCL
PS.: Manch einer mag vielleicht über meine erste Frage lächeln, aber mich haben beide Vorfälle doch recht geärgert. Mensch, reicht es nicht aus, cP zu haben, muß dann auch noch solch überflüssiger Ärger hinzukommen? Ich möchte ja gern ein mündiger Patient sein, aber muß das so weit gehen, dass ich mit einem Schild auf der Brust beim Arzt auftauche, auf dem meine Medikamente stehen?
..nix tun dürfen.. ich konnte wieder aufstehen, der termin war umsonst, genauso wie die aufregung, warterei, fahrerei ...und überhaupt. ich war megastinkig, stellte mir vor, nichts gesagt zu haben, dann hätte ich dort geblutet wie ein schw... ups, sorry.... und hätte letztendlich noch die schuld bekommen. denn sie hätte gesagt, das ich ihr das hätte sagen müssen. es kommt einfach in der heutigen hektischen welt zu viel zu vielen missverständnissen, und vergesslichkeiten. meiner meinung nach wäre für patienten, wie wir es sind, die lesbare versicherungskarte ideal. dort müßten all diese wichtigen daten aufgelistet und für jeden arzt sofort sichtbar sein.