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Ärzte, Medikamente - Frust

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von JMCL, 6. Oktober 2005.

  1. JMCL

    JMCL Neues Mitglied

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    Hallo, eigentlich wollte ich erst nur "stänkern" um meinen Frust loszuwerden, aber nun sind doch bei mir Fragen entstanden, die ich einfach mal an Euch weitergebe. Vielleicht - und hoffentlich - könnt Ihr mir und Anderen "Neuen" gute Ratschläge geben:
    Also, innerhalb von 3 Wochen bin ich zweimal von 2 verschiedenen Ärzten "merkwürdig" behandelt worden.
    Erst wurde meine Cholesterinwert bestimmt ohne dass ich davon wußte, konkret gesagt, ich war bei der Blutentnahme (war die übliche monatliche) nicht nüchtern. Ich erfuhr erst von der Cholesterinüberprüfung bei einem folgenden Arztgespräch. Und ich war so geschockt, der Wert war ziemlich hoch und mir wurde gleich ein Cholesterinsenker aufgedrückt - dass ich ersteinmal kein "Ja, aber" vorbringen konnte. Aber das hab ich dann einige Tage später nachgeholt und eine äußerst positive Resonanz gefunden, ersteinmal Betroffenheit beim Arzt, dann eine Entschuldigung und noch eine Entschuldigung und eine ausführliche Besprechung des weiteren Vorgehens (realitistisch gehe schon davon aus, dass meine cholesterinwerte nicht gerade beglückend waren und vielleicht auch noch sind).
    Das "Mißverständnis" endete also relativ glimpflich und menschlich nett.
    Heute aber wurde das Ganze nocheinmal getopt:
    Ich wurde ambulant operiert (eingewachsener Nagel) und nach knapp 4 Wochen ist immer noch keine grundlegende Heilung da. Heute war ich nun zu einer Kontrolluntersuchung und hab ein wenig genörgelt und nocheinmal auf MTX hingewiesen. Daraufhin bekam ich zur Antwort, ganz betroffen, "Ja, aber das hätten Sie mir doch sagen müssen!!" Aber ich hatte es vor der OP beim ersten Termin gesagt, ich hab es kurz vor der OP gesagt und der Arzt hatte es sich auch in der Karte notiert. Darauf wies ich ihn nun in aller gebotenen Freundlichkeit hin, er schaute nach - und - da stand es ja auch. Und ihm war plötzlich völlig klar, warum es diese Wundheilungsstörung gab und ehe ich mich versah, hatte ich das Rezept für ein Antibiotikum. Aber - kein Wort der Entschuldigung, nichts!!!
    Ergänzend muss ich dazu allerdings sagen, dass ich ja anfangs wirklich dachte, meine Selbstheilkräfte wären ausreichend genug, um diese Sache zu verkraften und deshalb auch dankbar war, dass er nicht sofort zum Antibiotikum griff. Nun, er griff deshalb nicht dazu, weil er meine MTX- und Cortisoneinnahme schlichtweg vergessen hatte.
    Meine Fragen wären jetzt:
    Muss ich wirklich in zukünftigen ähnlichen Situationen (z.B. Zahn ziehen) immer wieder gebetsmühlenartig vorsorglich darauf hinweisen, dass ich MTX einnehme und Cortison? Kann ich mich tatsächlich nicht darauf verlassen, dass es in der Patientenkarte steht?
    Und - ist es sinnvoll, in ähnlichen Situationen gleich ein Antibiotikum zu nehmen?
    Danke im voraus, dass Ihr Euch meine lange Epistel antut und Danke dafür, dass ich sie überhaupt hier schreiben kann - ein Lob auf Rheuma-online.
    Nette Grüße
    JMCL

    PS.: Manch einer mag vielleicht über meine erste Frage lächeln, aber mich haben beide Vorfälle doch recht geärgert. Mensch, reicht es nicht aus, cP zu haben, muß dann auch noch solch überflüssiger Ärger hinzukommen? Ich möchte ja gern ein mündiger Patient sein, aber muß das so weit gehen, dass ich mit einem Schild auf der Brust beim Arzt auftauche, auf dem meine Medikamente stehen?
     
  2. berlinchen

    berlinchen Aktives Mitglied

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    hallo jcm,

    ich kenne das problem zu gut. ich vertrage etliche wirkstoffe in medikamenten nicht und habe eine latexallergie.
    so manches rezept habe ich dann doch nicht einlösen können und stand dann
    wieder ohne medikamente da...inzwischen lasse ich die inhaltsstoffe und ob es sich mit meinen anderen medikamenten verträgt in der apotheke noch mal kontrollieren.
    mit den latexhandschuhen habe ich bis jetzt immer glück gehabt und frage die ärzte und arzthelferinnen wenn sie sich die handschuhe anziehen zum mind 3.mal ob sie wirkl. latexfrei am anziehen sind...hoffe nur nie in die situation zu kommen, wo es der jenige trotz 100 vorher sagen nicht vergisst....

    also einen guten tip kann ich dir leider nicht geben...ich versuche wenn es mir irgendwie möglich ist, mich auf keinen arzt alleine zu verlassen.....

    liebe grüße
    sabine
     
  3. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    Hallo JMCL,

    ich habe in den letzten 2 Jahren festgestellt, das meine Ärzte teilweise 20 und mehr Patienten an einem Vormittag behandeln. Ich kann verstehen, das die sich nicht mehr meine Historie durchlesen, wenn ich die Praxis betrete. Also mache ich das gleiche wie Du. Ich informiere mich im Vorfeld vor bestimmten Eingriffen (Zahn ziehen, Synovektomie) und spiele dann beim behandelnden Arzt die Gebetsmühle. ;) Das entschuldigt keinesfalls das Verschludern des Arztes, der sich vor solchen Eingriffen ebenfalls zu vergewissern hat, ob die Medikamente nimmst die die Blutgerinnung beeinflussen oder die Wundheilung stören.

    Ich würde jetzt für die Zukunft 2 Sachen tun:

    -dem operierenden Arzt nochmal freundlich drauf hinweisen, das er sich nicht korrekt verhalten hat.
    -In Zukunft weiterhin selbst drauf achten, das Du nicht unter die Räder der Ärzteschafft gerätst.

    Lieben Gruß
    Katharina
     
  4. campinosallo

    campinosallo wissbegierig

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    Hallo JMCL,

    also ich habe eher schlechte Erfahrungen mit dem Weglassen von MTX wegen Antibiotika gemacht - musste mir ja letztens einen Zahn ziehen lassen und deshalb vielfach bei den (unentschlossenen) Docs herumtelefonieren, wie ich es nun handhaben soll. Letztlich habe ich das MTX zweimal weggelassen, danach einen ziemlich heftigen Schub bekommen und leider trotzdem Wundheilungsstörungen!

    Fazit: Ich werde künftig sicher kein Antibiotikum mehr prophylaktisch nehmen - wenn die Entzündung (oder was auch immer) da ist, kann man immer noch reagieren.

    Zu deinem PS: Ja :D !

    Liebe Grüße von c.
     
  5. Lilly

    Lilly offline

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    hallo,

    die bestimmung gehört zum grossen blutbild dazu. falls du dich mit seiner behandlung einverstanden erklärt hast, muss dich der doc nicht gesondert darauf hinweisen. ausserdem finde ich es sehr verantwortungvoll von deinem doc, diesen wert bestimmen zu lassen. das hat jetzt nichts mit einem mündigen pat. zu tun, sondern ist reine arztsache. denn falls etwas bei der behandlung schief laufen sollte, kann er belangt werden. oder weisst du selber genau, was bei welcher erkrankung im blut oder harn bestimmt werden muss?


    bei deinem rheumatologen sicher nicht, aber bei jedem anderen doc schon. du wirst auch immer wieder gefragt werden, welche medis du einnimmst und welche erkrankung du hast. dass dies sehr wichtig ist, hast du ja selber bemerkt (wundheilungsstörungen, infektionsgefähr wegen unterdrücktem immunsystem, unverträglichkeit mit anderen medis usw.)
    leider kommt es immer wieder zu kunstfehlern. ich bin allergiker, habe meinen ausweis mit den stoffel, die bei mir eine allergie auslösen im kh abgegeben und habe noch zusätzlich die schwester und den diensthabenden arzt darüber informiert. trotzdem bekam ich ein falsches medi infundiert. habe mit einem anaphylaktischen schock reagiert, und wäre fast gestorben....

    nein.... du wurdest sicher drauf hingewiesen ( wie du damals auf mtx und corti eingestellt wurdest, hast du kein merkblatt bekommen?), vor einem geplanten eingriff die medis und cortison abzusetzten. bei einem nicht geplanten eingriff sollte man abwarten, ob man eine infektion bekommt, denn es kann- muss aber nicht sein. falls du darüber nicht aufgeklärt wurdest, solltest du mal mit deinem doc ein ernstes wort darüber sprechen ;) auch wegen unterlassener information und aufklärung kann ein doc rechtlich belangt werden....
     
    #5 6. Oktober 2005
    Zuletzt bearbeitet: 6. Oktober 2005
  6. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo JMCL,

    da kaum ein Arzt sämtliche Patientendaten im Kopf hat und meistens auch keine Zeit da ist, die gesamte Patientenkarte durchzulesen (zumal meistens auch noch ziemlich unleserlich ...), weise ich immer wieder von neuem darauf hin, woran ich erkrankt bin und welche Medis ich nehme. Ärzte sind doch auch nur Menschen mit einem sehr menschlichen Gedächtnis *zwinker*.

    Beim großen Blutbild ist die Cholesterin-Bestimmung i.d.R. dabei. Wichtig ist bei diesem Wert aber weniger das Gesamtcholesterin, sondern das Verhältnis von HDL und LDL. Mein Gesamtcholesterin liegt stets zwischen 280 und über 300, mein HDL aber auch bei über 90. Außerdem ist der hohe Wert bei mir familiär bedingt. Selbst unter mehrjähriger vegetarischer Ernährung hatte er sich nicht verändert. Auch Cholesterinsenker bringen bei mir nichts.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  7. Madita

    Madita Giraffenfan

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    Hallo !

    Ich erlebe das immer bei meiner Mutter (Diabetes) wenn sie Arzttermine oder Krankenhausaufenthalte hat. Ständig muss man seine Texte runter beten. Mittlerweile haben wir das ganze aufgeschrieben, damit das abgelesen werden kann. Medikamentenunverträglichekeit usw. Uns ging das auch auf den Keks. Es ist aber besser den Mund auf zu machen.
    Als mir heute mein Arzt endlich den Termin bei der Rheumatologin mitteilte, habe ich ihn auch gefragt, ob ich meine Blutdruckmedikamente mit nehmen soll. Schließlich hatte ich erst ziemlich heftige Nebenwirkungen bei den vorherigen Tabletten. Ja, ich soll sie mit nehmen. Damit nicht wieder heftige Nebenwirkungen auftreten. Ich habe die letzten Tage gelernt, dass es wichtig ist sich schlau zu fragen bzw. schlau zu lesen. Nicht auf irgendwas verlassen sondern vorwärts und keine Angst haben.
    Liebe Grüße von Madita

     
  8. bise

    bise Neues Mitglied

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    ja hallo, an anderer stelle habe ich bereits schon mal daraufhingewiesen:

    docs sind auch nur menschen, keine halbgötter in weiss....
    daraus folgt, sie haben auch ihre probleme, sorgen, nöte ....
    auch sie haben am vorabend mal gefeiert, gut gegessen, viel getrunken,
    auch sie waren am vorabend im kino, theater - es war spät geworden,
    daraus ergibt sich, manchmal ist eben nur der allerwerteste im sprechzimmer bei den patienten, doch die gedanken und damit auch das gehirn ist im über"all", bei freunden, göga, kindern, küche, konto......
    mit routine kann vieles ausgeglichen werden. das wissen wir doch alle aus unserem tagesablauf.
    das geht fast immer gut; aber manchmal fällt es auf. der aufgeklärte patient merkt es schneller als der ahnungslose. nun leiden wir an krankheiten, die nicht so häufig sind; nehmen medis, die selten und dazu noch risikoreich sind. da muss der/die doc aufpassen.

    da wir um die menschlichen schwächen wissen, müssen wir den docs in diesem falle zu unserer eigenen sicherheit immer über die schulter sehen. sind sie mal dusselig, haben wir den schaden.
    also, passen wir weiter auf.

    doch sollen wir die docs nicht zu sehr verwöhnen und sie aus der verantwortung entlassen. sie sind der chef im ring. wir spielen mäuschen und beobachten, was sie so anstellen.
    also: IMMER hinweis auf die medis, incl. kontrolle, ob sie das auch mitgekriegt und im gehirn abgespeichert haben.

    VERTRAUEN ist gut - KONTROLLE ist besser.

    nix für ungut,
    mit grinsenden grüssen
    bise
     
  9. JMCL

    JMCL Neues Mitglied

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    Ihr lieben Antworter, kommt Abend, kommt Ruhe, kommt Zeit zum Lesen und Dankbarkeit für Eure Antworten. Sie haben mich in meinem Verdacht bestätigt, dass ich noch viel intensiver in ähnlichen Situationen (von denen ich hoffe, sie kommen nicht wieder) auftreten muss.
    Trotzdem, noch einige Bemerkungen:
    Natürlich ist mir klar, dass ÄrzteInnen auch Menschen sind und natürlich bemüht sind, keine Fehler zu machen und nicht alles im Kopf haben. Nur ich nahm irrigerweise an, dass ein Vermerk in der Patientenkarte, die in meinem Fall der Arzt immer auf dem Tisch liegen hat, ausreichen würde.
    Natürlich bin ich dem anderen Arzt letztendlich dankbar, dass er die Blutfettuntersuchung gemacht hat. Nur, es war nicht angekündigt und demzufolge war ich nicht nüchtern. Da kommen ja doch schon ein paar verfälschte Werte zusammen. Noch eines, die Werte, die bei mir monatlich untersucht werden sollen, hat der behandelnde Rheumadoc in einem Arztbrief meinem Hausarzt mitgeteilt, da war nicht die o.g. Untersuchung aufgeführt, und auch deshalb nicht notwendig, im nüchternen Zustand Blut zapfen zu lassen.
    So, das wollte ich doch gern nocheinmal ergänzend oder aufklärend von mir geben.
    Ich wünsch Euch einen netten Abend und nocheinmal "Danke"
    JMCL
     
  10. Lilly

    Lilly offline

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    hallo,

    nüchtern muss man nur bei einer blutabnahme sein, wo die zuckerwerte kontrolliert werden, ansonsten - nicht! also sei beruhigt, die werte sind nicht verfälscht.
     
  11. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    hallo jmcl,

    du wirst nicht umhinkommen, auf deinen körper selbst aufzupassen, also auch die informationen, was du an erkrankungen hast, an medikamenten nimmst, an allergieen mit dir rumträgst immer wieder mitteilen zu müssen.
    man bekommt ja so die "lustigen" pässe. z.b. bei mir: falithrompass, rheumapass, portpass, diabetikerpass, allegiepass .... sicher habe ich noch son teil vergessen, aber schon da merkt man, wie man sein hirn anstrengen muss, um diese dinger aufzuzählen.
    mir selbst gings erst vor nem halben jahr ähnlich wie dir. ich war beim hautarzt zu einer ambulanten op ...wurde direkt von der rheumaklinik dorthin geschickt <=== hatte dort für ein paar tage mein lager aufgeschlagen ... probeentnahme ..kleinigkeit... hmmm. auf den op - tisch mußte ich mich trotzdem legen. da lag ich so..."glotzte" in die doofe grelle lampe und als sie gerade die betäubungsspritze ansetzen wollte ließ ich mal so am rande die frage fallen: "aber das ich falithrom (blutverdünner) nehme, das ist ihnen bekannt, oder?" .. was soll ich sagen ...sie hat mir nix getan :rolleyes: ..nix tun dürfen.. ich konnte wieder aufstehen, der termin war umsonst, genauso wie die aufregung, warterei, fahrerei ...und überhaupt. ich war megastinkig, stellte mir vor, nichts gesagt zu haben, dann hätte ich dort geblutet wie ein schw... ups, sorry.... und hätte letztendlich noch die schuld bekommen. denn sie hätte gesagt, das ich ihr das hätte sagen müssen. es kommt einfach in der heutigen hektischen welt zu viel zu vielen missverständnissen, und vergesslichkeiten. meiner meinung nach wäre für patienten, wie wir es sind, die lesbare versicherungskarte ideal. dort müßten all diese wichtigen daten aufgelistet und für jeden arzt sofort sichtbar sein.
    am besten mann erstellt sich einen "überpass" für seine pässe, also eine art zusammenstellung aller störungen, um sie ständig auf einen griff vortragen zu können.(denn auf meinen kopf kann ich mich schon seit langem nicht mehr verlassen, leider)
    der gedanke, mal einen z.b. verkehrsunfall zu haben ... und die müssen was operieren und fallithrom + endoxan + cortioson + port... .... naja, also doch brett vorn kopf nageln! :D auf dem geschrieben steht: .......

    ach ja, die zweite frage.
    antibiotika würde ich nur dann nehmen, wenn es nötig ist. man nimt sie nicht "vorsorglich". schon allein nicht, wegen z.b. der ausbildung von resistenzen. ich soll zwar wegen einer durchgemachten herzmuskel- und -innenhautentzündung vor jedem noch so kleinen eingriff antibiotika nehmen ... aber erstens nehmen das die docs, obwohl sie es wissen, wirklich nicht so genau. es wird meist nicht mal erwähnt und zweitens denke ich, würde ein antibiotikum, wenn ich es dann wirklich mal brauche, nicht mehr anschlagen.

    sorry, das ich nun mal wieder einen roman geschrieben habe.
    ich wünsche dir alles gute.
     
  12. Madita

    Madita Giraffenfan

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    Hallo !

    Apropos Lächeln. Gestern abend lief ich mit hängendem Kopf durch die Wohnung, denn die Schmerzen waren nicht gerade lustig. Mein Mann stand dann vor mir, denn ich mal wieder um Handreichungen bitten musste. Er sagte:"Lächle doch mal" ! Es ist nicht immer leicht und man könnte los heulen, aber er hatte schon recht. Darum: Lächeln auch wenn es schwer fällt !

    Bis bald !


     
  13. JMCL

    JMCL Neues Mitglied

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    Harzer Umland
    Hallo Lilly,
    na, das klingt aber ganz anders als mein Hausarzt. Der hat mir nämlich bei unserem "Klärungsgespräch" nocheinmal erzählt, dass ich nüchtern sein muss, am bessten auch ohne vorherige Medi-Einnahme, wenn auch der Cholesteringehalt mituntersucht werden soll.
    Watt nu?
    Schöne Grüße nach Wien (eine meiner Lieblings-Traumstädte)
    JMCL


    Liebe klaraklarissa,
    mensch, wie ich mich in in Deiner Meldung wiederfinde, Du sprichst mir echt aus der Seele. Bei allem Verständnis für Ärzte und Pflegepersonal, so habe ich genauso wie Du manchmal Angst davor, im KH aufgrund eines Unfalles zu landen und k e i n e r hört mir r i c h t i g zu. Ich hab schon überlegt, ob ich mir meine Medis als Tattoo in die Haut einritzen lasse..grins.. - wäre doch eine Möglichkeit oder?
    Und überhaupt die "Pässe", wie gern hätte ich auch mal einen. Aber für mich fühlt sich niemand zuständig, bin ja Privatpatient wurde mir neulich von einer Sprechstundenhilfe gesagt. Auch originell, nicht wahr?
    LG
    JMCL
     
    #13 7. Oktober 2005
    Zuletzt bearbeitet: 7. Oktober 2005
  14. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo JMCL,

    bei meinen monatlichen Blutuntersuchungen bin ich noch nie nüchtern gewesen. Wichtig ist dies nur bei der Bestimmung des Nüchternzuckers. Das wird bei mir alle 6 Monate mal gemacht (dann natürlich gleich zusammen mit dem großen Blutbild). Mein Cholesterinspiegel ist immer gleich - ob nüchtern oder nicht.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  15. Lilly

    Lilly offline

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    hallo,

    kannst es mir glauben :D . nur bei zuckerkontrolle muss man nüchtern sein. dein doc sollte wissen, dass nicht die einnahme einer cholersterinhältigen speise am vortag den spiegel im blut beeinflusst, sondern dieser prozess länger dauert, bis es zu einem erhöhten cholesterinspiegel kommt. früher durfte man auch keine hormone vor der ba einnehmen. heute ist man soweit, dass sie eingenommen werden dürfen. denn wichtig ist es ja zu sehen, wie hoch der titer ist, mit medis, und nicht ohne (darann wird der therapieerfolg gemessen. dass der titer ohne medis nieder ist, weis man ja, desshalb bekommt man ja die medis. eine einmalige nicht einnahme beeinflusst den titer nicht)
    ausserdem kann der erhöhte cholesterinspiegel auch von rheuma kommen. hat dann mit der ernährung nich unbedingt etwas zu tun.
    bis ein cholesterinsenker zu wirken beginnt, kann bis zu 3 wochen dauern. da müsstest du das medi schon lange vor der ba wieder absetzten, um den wirklichen wert zu sehen, ohne der medikamentösen wirkung.
    aber wenn es dein doc sagt..... :D
     
    #15 7. Oktober 2005
    Zuletzt bearbeitet: 7. Oktober 2005
  16. Tabby

    Tabby Neues Mitglied

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    Hallo Lilly, hast du dazu :

    eine brauchbare Quelle ? :)
     
  17. Tabby

    Tabby Neues Mitglied

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    Dankeschön.:)
    Ich Dummerle, hätte ja selbst mal suchen können. :o
     
  18. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    Sachsen - Anhalt
    @ jmcl,


    ..öööhhhhhhhhhhhhhmm und was machst du dann, wenn deine medieinnahme geändert wird?? wegradieren??? *grins* :D

    @ monsti,

    .....tztztz du kleiner alki du ;) :D *kicher*

    kleines späßchen am rande ..... bitte nicht bierernst nehmen!
     
  19. Monsti

    Monsti das Monster

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    *megabreites Grinserle* :p :D

    von Monsti