Hallo Doc.L.,
Naja, ob es mit dem kurzfassen so klappt ?
Ich bin mittlerweile 30 Jahre und habe innerhalb von 5 Jahren , mehr Ärzte durch, als ich an 2 Händen abzählen kann. Sollte eigentlich reichen, bis ich wenigstens 80 bin.
Angefangen hat es 1997, Schmerzen in der li Ferse. lt. Orthopädin Fersensporn. Sämtliche Alternativen Methoden ausprobiert. Dann Überweisung zu einem anderen Örthopäden (weil der operiert).
Acuh dort nochmal den gesamten Katalog der alternativen Medizin durchgekaut. Antrag auf Stoßwellen Therapie, weil der FErsensporn nicht weichen wollte. mehrmals abglehnt. DAraufhin Ende Dez. Op. Danach keine Besserung, sondern nur noch Verschlimmerung. Auf Verdacht wurde ich dann zur Reha geschickt, nach Bad Pyrmont. Dort hatte man nach einem sehr starken Schub, Fibromyalgie festgestellt.
Konnte ich eigentlich von Glück sagen, das es so schnell und reibungslos diagnostiziert worden ist. Andere haben nicht so viel Glück (Damals wußte ich ja nicht , was noch auf mich zu kommt)
Bin mit Saroten und Schmerzmittel entlassen worden und wartete auf meine Umschulung die erst 2000 stattfand. In der Zwischenzeit, war ich ausgesteuert worden und arbetislos gemeldt gewesen.
Mein Örthopäde hat die Behandlung abgegeben an meinem Hausarzt, weil die Fibro eh nicht mehr in seinem Resort fiel.
Mein HA , von der Krankheit keinen SChimmer, hat sich aber redlich bemüht mir immer zu helfen und sich auch über Fibro zu informieren. Leider weiss ich im nachhinhein ,das es leider nicht richtig war. Die ganzen Jahre wurde ich falsch behandelt, ohne das es mir oder mein HA bewußt war. Wir waren beide ja nciht schlauer.
Der HA hat mir alles aufgeschrieben , was ich brauchte und wenn ich nicht mehr konnte (von Paracetamol bis zu Valoron), hat er mich halt AU geschrieben.
März 2000 hab ich dann einen neue Stelle anfangen können, wobei ich aber immer häufiger einen Gelben SChein mitbrachte und meine ARbeitesfähigkeit rapide nachlies. mußte dann schon von 40 auf 30 stunden die woche runter.
Im Mai 2001 habe ich wahnisinnige SChmerzen im Handgelenk bekommen, lt. HA Verdacht auf Sehenscheidentzündung. Also zum praktischen Chirugen,dem ich auf die Fibro aufmerksam gemacht hatte und er meinte hat damit gar nichts zu tun. Also erstmal Gips (das schlimmste was einem Fibro passieren kann)
SChmerzen wurden unter Gips unerträglich, nach 2 Wochen kam er ab, ich zum Neurologen mit verdacht auf Capaltunnelsyndrom. Hat sich nicht bestätigt, sondern ein Ulnarisrinnensyndrom. Damit dann zu Handchirugie nach Dortmund . Op termin wurde festgelegt. Nach der Op keine Besserung sondern wie damals bei der Ferse Verschlechterung .
Wurde weiterhin krankgeschrieben vom Hausarzt, weil die chirugen es nicht merh wollten, weil ich anscheinden keine schemrzen haben könnte.
Bin ja jetzt operiert worden, und es kann gar nciht so schlimm merh sein.
Dann kam der MDK , der meint ich hätte nichts merh am Arm, ich könnte wieder vollschichtig arbeiten gehen.
Dabei sind bis heute immer noch der kleine Finger taub und der ganze Op Bereich schmerzt.
Mein HA wußte auch nicht mehr weiter, und überwiess mich an einen Rheumathologen in REcklinghausen.
Ihm brachte ich meine ganzen Unterlagen und Diagnosen mit. Wobei er nur noch meinte: Ach sie haben Fibromyalgie?? Dann kennen sie sich ja viel besser damit aus , als ich. Dann bekommen sie erstmal ein Antirheumatikum und 6x KG. Achja und stellen sie an ihrer Krankenkasse eine antrag auf ein MAgenband. sie sind zu fett!!!
Anmerkung: zu diesem zeitpunkt habe ich bereits 10 kilo abgenommen und dieser SCharlatan von einem Arzt hat mich nicht einmal vernünftig untersucht.
Das war das erste und letzte mal bei diesem arzt und suchte mir dann einen internistischen Rheumathologen in Castrop auf. (der davor war ein orthopädischer Rheumathologe)
Dieser hat sich meiner Unterlagen angenommen, meint ich solle mich schon mal ausziehen und lies mich sage uns schreibe fast eine halbe stunde dort warten. Er kam dann ma wieder reingeschneit, sieht mich an. meint nur , ich habe keine Fibro, sondern einen Lipodystrohie. Tastetet sämtliche Tenderpoints ab, somit ich dann als heulendes Elend (es waren höllische SChmerzen)in der Ecke sass und keine Kraft mehr hatte mich in irgendeiner Weise zu wehren. Nachmehrmaligen Auffordern meinerseits, er möge mir doch bitte erklären, was eine Lipodystrophie ist (ich wußte es eigentlich, bin krankenschwester)aber ich wollte es gerne nochmal von dem arzt hören. meinte er nur, das fett wäre faslch verteilt.
Das ich aber bei einer Lipodystrophie gertenschlanke ARme und Beine haben müßte, muß er wohl übersehen haben (die hab ich keineswegs.)Und mein Fett ist sehr gut verteilt, überall etwas!!!
Danach wurde noch Labor abgenommen und dieser Arzt hat mich auch das lettze mal gesehen.
Durch einen puren Zufall, ich war durch diese Situation so dermassen überfordert, das mir das ganze Leben sch...egal war. , war ich zum Glück noch in einem Fibrochat (Danke nochmal an damaligen Aufmunterer, hätte sie mir nicht geholfen, ich weiss wirklich nicht was ich an diesem Tag mit mir angestellt hätte)
Dort erfuhr ich von einem Arzt in meiner nähe (in Bochum) der afu Fibro spezialiesiert ist.
Habe sofort einen Termin erhalten, mußte einen SCHMERZFRAGEBOGEN asufüllen. Die Anamnese dauerte sage und schreibe 2 STunden!!!!!
Eine körperliche Untersuchung fand statt und alles fand in einer ruhigen netten Atmosphäre statt.
Dann kam heraus, das ich : fibro, CFS, MSC, RLS, Spannungskopfschmerz, Migräne und noch so´n paar sachen habe.
Durch die ganzen SChmerzmittel hatte ich einen Abusus. Nehme ausser für die mIgräne keine weiteren SChmerzmittel mehr. ARbeite jetzt nur noch 16 stunden die Woche. Nehme Antiepileptika und eni parkinsonmittel und Muskelrelaxantien.
Die Schmerzen sind nciht besser oder weniger geworden , aber erträglicher. Die ganze ärtzeodysse , die ich trotz meiner festen diagnosen hatte, haben mich auch dazu gebracht , eine psychotherapeutische Beratung afuzusuchen. Denn hätte ich jettz nicht meinen SChemrztherapeuten und auch meine Familie, wüßte ich nicht , wie ich nochmal mit so einer situation fertig werden würde , die ich bei den Rheumathologen, MDK`S und anderen Gutachter, Chirugen erlebt habe. mitunter steht auch fest, durch die jahrelange falsche Behandlung, bin ich mittlerweile eine chronische Schmerzpatientin geworden, die nicht oder nur gering therapierbar ist.
Von den psychosozialen Folgen mal ganz abgesehen.
Langsam lerne ich wieder zu leben, was man mir in den letzten 2-3 Jahren genommen hatte.
Lieben Gruß
Kiki