Hey,
jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu, weil ich gerade auch den ganzen Prozess durch habe und erst vor kurzem meinen Bescheid bekommen habe.
Jetzt hat meine Hausärztin dazu gesagt, ich müße mich erstmal wochenlang krankschreiben lassen, käme dann in Reha und erst dann würde ein Antrag Sinn machen....!? Da ich einen sitzenden Beruf habe und einen kurzen Arbeitsweg kriege ich meine 32 Stunden in der Woche immer noch irgendwie hin. Bin allerdings ziemlich fertig, wenn ich daheim bin.
Wie war das bei Euch? Vielleicht könnt Ihr mir einen Rat geben!
Hm... also ich hab (nachweislich) meine Arbeitszeit um 30% (aus eigener Tasche) reduziert, weil ich die Arbeit körperlich nicht mehr schaffe und gar nicht aufgrund meiner körperlichen Verfassung so lange warten konnte, bis eine Erwerbsminderungsrente oder ähnliches durch ist. Leider wurde das auch nicht berücksichtig. Mein Arzt meinte aber auch, ob nun Reha, Krankschreibung oder nicht, spielt bei dem Schwerbehindertenausweis nicht viel mit. Weils ja auch Menschen gibt, die einen GdB von 100 haben, die aber sehrwohl 100% arbeiten können - wie Blinde Menschen zB, wo die Schwerbehinderung glasklar und nachweisbar vorliegt. Laut ihm spielt das wohl eher in Hinsicht auf die Erwerbsminderungsrente eine Rolle, dahier immer Reha vor Rente steht.
Das ist jetzt nur das, was mir gesagt wurde.
Hallo Zusammen,
Wonach die einzelnen Sachbearbeiter das beurteilen ist manchmal nicht ersichtlich. Mein Schwager hat MB und hat bei seinem ersten Antrag gleich 50 GdB erhalten.
Ich hatte aufgrund anderer Erkrankungen 20 GdB und habe wegen meiner PSA 2mal 10 GdB bekommen, also nun insgesamt 40. Gerade läuft ein Verschlimmerungsantrag.
Wenn man mit einem Ergebnis nicht einverstanden ist sollte man Widerspruch einlegen, dann hat man Anspruch auf die Kopien und Unterlagen die das Amt von den entsprchenden Ärzten erhalten hat.
Viele Grüsse
Käferchen
Sehe ich genauso. Ich hab meine Unterlagen vorbildlich eingereicht, mit Hilfe eines Sozialvereins, sogar bis ins kleinste Details übersichtlich niedergeschrieben, wie mich meine Erkrankung in welchem Maße im Alltag einschränkt und das Ergebnis war ein GdB von 30, weil einiges nicht mal mit berücksichtigt wurde.... Aber gerade auch die Dinge, die mich mitunter am meisten im Alltag einschränken.
Zuerst war ich schockiert, weil ich aufgrund meiner Krankheit mittlerweile eine längere Erholungsphase brauche und für mich die 5 Tage (bzw bei mir 4 durch meine Reduzierung) eben genau DEN Unterschied zur Gleichstellung aus machen.
Aber jetzt, nachdem sich alles gesetzt hat, sehe ich es einfach so wie Käferchen. Ich werde Widerspruch einlegen, die Unterlagen einfordern und meine Ärzte nun noch mehr mit ins Boot nehmen. Und dann sehen wir...Manchmal glaube ich, dass da - wie eben überall im Leben - ein Quäntchen Glück mit spielt...
Allen "Widersprüchlern" und Kämpfern viel Glück im Prozess...
Viele Grüße
Coccolina