Hi vida,
Deine Sorge kann ich gut verstehen, und es ist in jedem Fall gut, sich selbst zu informieren, auch, allgemein gesprochen, ärztliches Verhalten, mal zu hinterfragen. Schließlich haben sie einen unaufholbaren Wissensvorsprung, auf den wir ihnen einen Vertrauensvorschuß geben. Damit das auch so bleibt mit dem Vertrauen, ist es wünschenswert, dass kein Sand ins Getriebe kommt.
Ich schrieb ja schon, dass ANA-AK auch bei Gesunden vorkommen. Dir aber macht die Höhe des ANA-Titers

1.600) jetzt besondere Sorgen. Vielleicht hilft Dir zunächst dies zur Relativierung:
ausgehend vom Referenzbereich (1:80 oder 1:100) verdoppelt man jeweils diesen Wert, also bei 1:100 -auf :200, zu :400 zu :800: zu :1.600. Somit gibt die Messung eine 4-fache Erhöhung an, nicht etwa eine 16-fache. Bei der Messung von 1:320 ergab sich ein 2-fache Erhöhung. Erfahrungsgemäß schreibt das Labor routinemäßig, was damit verbunden sein könnte. Ob hierbei tatsächlich die relevanten Untergruppen untersucht worden sind und aus denen man erst etwas herleiten könnte, geht aus Deinen Beiträgen nicht hervor.
Ich (allerdings altersmäßig um ein Vielfaches mehr erhöht als die ANAs Deines Kindes und nicht mehr so abwehrfähig wie ein Kind) hatte mal einen ANA-Titer von >10.000 -und hab nix in der Richtung, was der Laborbericht, allgemein, aufgeführt hatte, weil die Untergruppen stets negativ waren.
Wie ich schon im andern Thread schrieb, meine ich, es sollte jedoch kontrolliert werden, wie sich die ANAs (einschl. Beschwerden, die bisher auf nichts Sicheres hindeuten) in Zukunft verhalten. Dafür ist ein Facharzt der Kinderrheumatologie der richtige Ansprechpartner. Am besten wird sein, die von Granny angesprochenen Stellen (KA oder KK) anzusprechen.
Alles Gute für Dein Kind. Und auch für Dich.
LG Häsin