Kein Ratschlag von mir, denn letztendlich musst du selber wissen, ob du das Zeug nehmen willst oder nicht, aber irgendwie kommt mir deine Geschichte ziemlich bekannt vor.
Vorüber 6 Jahren war ich wegen meiner Schmerzen beim Hautarzt. Der hat Blut abgenommen und eine Woche später hieß es: "Ja, sieht nach Rheuma aus. Hier die Überweisung zum Spezialisten!"
Wieder eine Woche später der Termin beim Spezialisten. Der guckt auf den Laborbefund vom Hausarzt: "Ja, das ist Rheuma. Da verschreiben wir Cortison und MTX."
Ich saß wohl keine 10 Minuten beim "Spezialisten", der kam auch gar nicht auf die Idee, selber nochmal Blut abzuzapfen.
Ich hab mir dann nur gedacht,der wird schon wissen, was er macht, er ist ja schließlich der Fachmann.
Als ich nun den Termin bei meinem neuen Rheumatologen, hab ich gemerkt, dass es auch anders geht. Zunächst hatte ich da ein intensives Gespräch mit einer rheumatologischen Fachangestellten, die sämtliche Daten in den PC eingegeben hat (unter anderem auch Größe und Gewicht, welche Medikamente ich in welcher Dosierung nehme - hat den damaligen Arzt nicht interessiert).
Danach kam dann die eigentliche Untersuchung beim Arzt, wieder intensives Gespräch, Gelenke abtasten, Ultraschalluntersuchung der Hände, Beweglichkeit testen, etc. Dann die Frage nach der Medikation, ob ich MTX als Basismedikament nehmen möchte oder wir gleich nach Alternativen schauen sollen. Dann kam die intensive Aufklärung über MTX, mündlich und schriftlich, die Frage, ob ich noch Fragen hätte.
Anschließend durfte ich wieder zur Fachangestellten, die mir noch Blut abnahm und mir einen Becher für die Urinprobe in die Hand drückte. Danach gab's von der Sprechstundenhilfe noch einige Broschüren und die Überweisung an die Radiologie zum Handröntgen.
Was ich damit sagen will, ich finde es gut, dass du dir einen anderen Rheumatologen gesucht hast, um eine zweite Meinung einzuholen und evtl. Alternativen zu finden. Ein guter Arzt macht sehr viel aus (das weiß ich jetzt auch). Und die 1,5-2 Stunden klingen sehr realistisch, ich saß auch gute 2 Stunden in der Praxis des neuen Arztes (wie gesagt,beim damaligen waren es 10 Minuten...), und damit mein ich nicht die Wartezeit
Vorüber 6 Jahren war ich wegen meiner Schmerzen beim Hautarzt. Der hat Blut abgenommen und eine Woche später hieß es: "Ja, sieht nach Rheuma aus. Hier die Überweisung zum Spezialisten!"
Wieder eine Woche später der Termin beim Spezialisten. Der guckt auf den Laborbefund vom Hausarzt: "Ja, das ist Rheuma. Da verschreiben wir Cortison und MTX."
Ich saß wohl keine 10 Minuten beim "Spezialisten", der kam auch gar nicht auf die Idee, selber nochmal Blut abzuzapfen.
Ich hab mir dann nur gedacht,der wird schon wissen, was er macht, er ist ja schließlich der Fachmann.
Als ich nun den Termin bei meinem neuen Rheumatologen, hab ich gemerkt, dass es auch anders geht. Zunächst hatte ich da ein intensives Gespräch mit einer rheumatologischen Fachangestellten, die sämtliche Daten in den PC eingegeben hat (unter anderem auch Größe und Gewicht, welche Medikamente ich in welcher Dosierung nehme - hat den damaligen Arzt nicht interessiert).
Danach kam dann die eigentliche Untersuchung beim Arzt, wieder intensives Gespräch, Gelenke abtasten, Ultraschalluntersuchung der Hände, Beweglichkeit testen, etc. Dann die Frage nach der Medikation, ob ich MTX als Basismedikament nehmen möchte oder wir gleich nach Alternativen schauen sollen. Dann kam die intensive Aufklärung über MTX, mündlich und schriftlich, die Frage, ob ich noch Fragen hätte.
Anschließend durfte ich wieder zur Fachangestellten, die mir noch Blut abnahm und mir einen Becher für die Urinprobe in die Hand drückte. Danach gab's von der Sprechstundenhilfe noch einige Broschüren und die Überweisung an die Radiologie zum Handröntgen.
Was ich damit sagen will, ich finde es gut, dass du dir einen anderen Rheumatologen gesucht hast, um eine zweite Meinung einzuholen und evtl. Alternativen zu finden. Ein guter Arzt macht sehr viel aus (das weiß ich jetzt auch). Und die 1,5-2 Stunden klingen sehr realistisch, ich saß auch gute 2 Stunden in der Praxis des neuen Arztes (wie gesagt,beim damaligen waren es 10 Minuten...), und damit mein ich nicht die Wartezeit

