sorry, ich hab lange überlegt, ob ich hierzu was schreibe... aber nu muss ich mal...
angefangen hat ein reumi... denn er/sie war der meinung, das ein rheumi nicht so lange auf ein bett warten sollte wie ein "nur fibro"....
keiner von den fibro´s hat auf die rheumis geschimpft, weil sie früher ein bett kriegen. es ging um die kh´s, die rheumis schneller ein bett geben. daran ist an sich nichts auszusetzen. bei rheuma kann man was tun
es gibt einfach zu wenig plätze für reine fibro´s, aber das wurde hier von keinem fibro einem rheumi angelastet. andersrum wurde von rheumis behauptet, die fibro´s gönnen den rheumis die behandlung nicht. was so nicht stimmt.
um mal zum thema zu kommen 8oder wars nicht das thema?)...
warum fühlt sich ein fibro als patient dritter klasse? dazu kurz meine geschichte...
seit ca. 1985 ständig stärker werdende schmerzen. ca. 2003/2004 war ich im benjamin franclin in berlin. diagnose: hochgradiger verdacht auf fibro. diese diagnose wurde von meiner ärztin übernommen. mit einem G.
behandlungen? keine... klinik oder reha oder kur? nada... physio oder medis? niente... nichts...
2007 wegen psych. problem in eine therapie, dort starke rückenschmerzen... in die angeschlossene physiostation, dort manuelle therapie bekommen wegen sehr starker verspannungen. 3x die woche.
unter der therapie und noch lange danach (ca. 4 monate) waren die schmerzen sehr viel weniger...
dann ging es wieder los. anfrage bei der ärztin wegen verschreibung und bekam 12x massage... keine besserung... anfrage wegen speziell manuelle therapie? nein, bei fibro nicht zugelassen...(kk)
schmerzen bis hin zu selbstmordgedanken, daraufhin "aufnahme der diagnose chron. schmerzsyndrom" in die krankenakte... nur wegen der manuellen therapie.
seit kurzem weiß ich, das die fibro nur zu meiner "beruhigung" mit einem "G" versehen wurde. ob die ärztin nicht an fibro glaubt, oder nur nicht glaubt, das ich sie habe? ich weiss es nicht.
fakt ist: mit fibro wirst du nicht ernst genommen, nicht behandelt, nicht weiter diagnostiziert.
ich kenne eine fibroline, die wäre an ihrer "fibro" fast verreckt... diese böse fibro hatte sich doch frecherweise in ihrem blinddarm eingenistet. weil schmerzen und übelkeit und erbrechen usw. hat ein fibro nur wegen der fibro.

sag noch einer, fibro ist nicht lebensgefährlich...
ich persönlich wurde bis jetzt weder von einem rheumi angemacht noch hab ich das getan. als kranker dritter klasse fühl ich mir nur durch die "nichtbehandlung" obwohl die qualen (schmerzen) denen der rheumis entsprechen dürften... das ich keine kaputten gelenke und andere folgen zu befürchten hab hilft mir dabei wenig.
bitte, ihr lieben rheumis... nehmt mir nicht den glauben, das wir kranken uns nicht streiten, wems schlechter geht. sondern kämpft mit uns zusammen um die bestmöglichste behandlung für jeden von uns. und unterstützen wir uns bitte gegenseitig, indem wir uns gegenseitig mit tips versorgen.
in diesem sinne, die rocofra
nachtrag: die kk bezahlt bei fibro´s die manuelle therapie nicht, weil sie nicht hilft (bei fibro). mir hilft sie für einen längeren zeitraum. frage: hab ich keine fibro (und müsste deswegen weiter diagnostiziert werden?) oder bin ich ein fibro und die berühmte ausnahme? ist es letztlich egal, hauptsache es hilft? warum zahlt dann die kasse nicht und man muss trixen?