Guten morgen Ihr Lieben,
das Thema ist schon öfter angesprochen worden, aber irgendwie gibts da kein Ende.
Krank bin ich ja schon seit Jahren (Hws,Lws- Degeneration).
Zudem haben mein Männe und ich schon lange den Verdacht, dass etwas rheumatisches vorliegt, was ja auch im März/April bestätigt wurde.
Von den Freizeitaktivitätenher bin ich schon seit Jahren "eingeschränkt". Zu starke Schmerzen oder einfach zu kaputt um irgendwas zu unternehmen, oder einfach das Wissen, dass ich die geplante Aktivität nicht alszulange genießen kann. ( z.B. abends weggehen).
Als die Diagnose Rheuma noch nicht stand, sondern nur die Geschichte mit dem Rücken bekannt war, hat mein Männe oft zu mir gesagt: mit dir ist ja ger nichts mehr los, du bist ne richtige Spaßbremse geworden, du solltest besser arbeiten gehen um mal wieder gefordert zu werden usw. Das hat echt weh getan! Fast jeden morgen aufwachen und was anderes tut weh, kein Tag an dem ich mich nicht ausgelaugt gefühlt habe.... Das treibt mich in den Wahnsinn!! Als wenn ich das alles mit Absicht mache?!
Seitdem die Diagnose Rheuma steht, zeichnet sich bei ihm nun Stück für Stück eine Veränderung ab. Er nimmt meine Hände zb. meist nur noch vorsichtig in seine, er fragt mich wie es mir geht und macht mir kaum noch Vorwürfe weil ich nicht mehr so kann wie früher....manchmal vergißt er allerdings auch noch dass ich chronisch krank bin, dann kommen wieder so Aussagen wie: Wann willst du denn den Flur streichen oder was machst du eigentlich den ganzen Tag? Du bist zu beneiden!?
Nun habe ich allerdings auch mit mir selber zu kämpfen. Irgendwie will ich nicht wahrhaben was mit mir los ist. Ich glaube ich bin der Verarbeitungsphase: Verleugnung:o zumindest zeitweise.
Wenn es dann doch hochkommt hab ich nur noch Angst! Wie geht es weiter...? was wird das Rheuma mit mir machen.....? usw
Jahrelang hab ich damit gekämpft zu akzeptieren dass ich mit meinem Rücken nicht mehr so kann wie andere, habs Motorradfahren aufgegeben, nicht mehr schwer tragen, Tagesabläufe ändern, dauernd Medis einnehmen wegen der Nervenschmerzen und was sonst noch dazugehört. Das hab ich letzten Sommer dann endlich mit mir hinbekommen und für mich gute Möglichkeiten des Umgangs damit gefunden. Und jetzt geht der ganze Mist von vorne los
...das darf doch wohl nicht wahr sein!!!
Wenn ich so meinen Tagesablauf und die Lebensplanung betrachte komme ich mir oft vor als wäre ich 70 Jahre alt und nicht 40! Schmerzen, keine Belastbarkeit gepaart mit Antriebslosigkeit... muss mich zu allem zwingen.
Dann widerum, frag ich mich, ob ich mich zu sehr anstelle und das Alles doch gar nicht so schlimm ist. Wenn ich dann allerdings wieder auf der Nase liege, weiß ich dass es schlimm genug ist. Ist alles ziemlich durcheinander in mir!!
Außerdem habe ich Angst davor, dass meine Hände sich massiv verändern. 4 Monate sind seit der Diagnose vergangen und meine Handgelenke sehen schon nicht mehr so aus wie früher, auf jeder Seite habe ich vor dem Ulnarisköpfchen nen dicken harten Knubbel bekommen der sich knöchern anfühlt und weh tut. Wenn das so schnell weitergeht, denke ich, dann Prost-Mahlzeit.
Letzte Woche habe ich nach langer Überlegung Kontakt zum Ortsverband der Rheumaliga aufgenommen. Im Moment ist da Sommerpause aber ab dem 14.08 finden wieder Treffen statt. Hab mir vorgenommen dort hinzugehen. Vielleicht kann ich da neue Kontakte knüpfen und finde aus diesem Loch mal wieder raus.
Früher hab ich unheimlich viel gelesen...auch das geht nicht mehr...nach 3-4 Seiten bin ich müde und schlafe ein. Für ein Buch wo ich früher 3 Tage brauchte, brauch ich heute 3-4 Wochen! Grauslig!
Das einzige was mir im Mom. nicht zuviel wird ist mein Meerwasseraquarium... Da freue ich mich über jedes kleine Tierchen was sich bewegt und schaffe es auch mich länger damit zu beschäftigen. Das Aqua quatscht mich aber auch nicht voll oder stellt dauernd irgendwelche Ansprüche an mich:a_smil08:.
So, ich schreibe ein andermal weiter, bin jetzt mal wieder fertig und muss was anderes machen.
Liebe Grüße
Anja
das Thema ist schon öfter angesprochen worden, aber irgendwie gibts da kein Ende.
Krank bin ich ja schon seit Jahren (Hws,Lws- Degeneration).
Zudem haben mein Männe und ich schon lange den Verdacht, dass etwas rheumatisches vorliegt, was ja auch im März/April bestätigt wurde.
Von den Freizeitaktivitätenher bin ich schon seit Jahren "eingeschränkt". Zu starke Schmerzen oder einfach zu kaputt um irgendwas zu unternehmen, oder einfach das Wissen, dass ich die geplante Aktivität nicht alszulange genießen kann. ( z.B. abends weggehen).
Als die Diagnose Rheuma noch nicht stand, sondern nur die Geschichte mit dem Rücken bekannt war, hat mein Männe oft zu mir gesagt: mit dir ist ja ger nichts mehr los, du bist ne richtige Spaßbremse geworden, du solltest besser arbeiten gehen um mal wieder gefordert zu werden usw. Das hat echt weh getan! Fast jeden morgen aufwachen und was anderes tut weh, kein Tag an dem ich mich nicht ausgelaugt gefühlt habe.... Das treibt mich in den Wahnsinn!! Als wenn ich das alles mit Absicht mache?!
Seitdem die Diagnose Rheuma steht, zeichnet sich bei ihm nun Stück für Stück eine Veränderung ab. Er nimmt meine Hände zb. meist nur noch vorsichtig in seine, er fragt mich wie es mir geht und macht mir kaum noch Vorwürfe weil ich nicht mehr so kann wie früher....manchmal vergißt er allerdings auch noch dass ich chronisch krank bin, dann kommen wieder so Aussagen wie: Wann willst du denn den Flur streichen oder was machst du eigentlich den ganzen Tag? Du bist zu beneiden!?
Nun habe ich allerdings auch mit mir selber zu kämpfen. Irgendwie will ich nicht wahrhaben was mit mir los ist. Ich glaube ich bin der Verarbeitungsphase: Verleugnung:o zumindest zeitweise.
Wenn es dann doch hochkommt hab ich nur noch Angst! Wie geht es weiter...? was wird das Rheuma mit mir machen.....? usw
Jahrelang hab ich damit gekämpft zu akzeptieren dass ich mit meinem Rücken nicht mehr so kann wie andere, habs Motorradfahren aufgegeben, nicht mehr schwer tragen, Tagesabläufe ändern, dauernd Medis einnehmen wegen der Nervenschmerzen und was sonst noch dazugehört. Das hab ich letzten Sommer dann endlich mit mir hinbekommen und für mich gute Möglichkeiten des Umgangs damit gefunden. Und jetzt geht der ganze Mist von vorne los
...das darf doch wohl nicht wahr sein!!!
Wenn ich so meinen Tagesablauf und die Lebensplanung betrachte komme ich mir oft vor als wäre ich 70 Jahre alt und nicht 40! Schmerzen, keine Belastbarkeit gepaart mit Antriebslosigkeit... muss mich zu allem zwingen.Dann widerum, frag ich mich, ob ich mich zu sehr anstelle und das Alles doch gar nicht so schlimm ist. Wenn ich dann allerdings wieder auf der Nase liege, weiß ich dass es schlimm genug ist. Ist alles ziemlich durcheinander in mir!!
Außerdem habe ich Angst davor, dass meine Hände sich massiv verändern. 4 Monate sind seit der Diagnose vergangen und meine Handgelenke sehen schon nicht mehr so aus wie früher, auf jeder Seite habe ich vor dem Ulnarisköpfchen nen dicken harten Knubbel bekommen der sich knöchern anfühlt und weh tut. Wenn das so schnell weitergeht, denke ich, dann Prost-Mahlzeit.
Letzte Woche habe ich nach langer Überlegung Kontakt zum Ortsverband der Rheumaliga aufgenommen. Im Moment ist da Sommerpause aber ab dem 14.08 finden wieder Treffen statt. Hab mir vorgenommen dort hinzugehen. Vielleicht kann ich da neue Kontakte knüpfen und finde aus diesem Loch mal wieder raus.
Früher hab ich unheimlich viel gelesen...auch das geht nicht mehr...nach 3-4 Seiten bin ich müde und schlafe ein. Für ein Buch wo ich früher 3 Tage brauchte, brauch ich heute 3-4 Wochen! Grauslig!
Das einzige was mir im Mom. nicht zuviel wird ist mein Meerwasseraquarium... Da freue ich mich über jedes kleine Tierchen was sich bewegt und schaffe es auch mich länger damit zu beschäftigen. Das Aqua quatscht mich aber auch nicht voll oder stellt dauernd irgendwelche Ansprüche an mich:a_smil08:.
So, ich schreibe ein andermal weiter, bin jetzt mal wieder fertig und muss was anderes machen.
Liebe Grüße
Anja



