klaraklarissa
Aktives Mitglied
.....rolli benutzen ... behindert sein.... hmm auch ich stand vor dieser entscheidung. noch komme ich halbwegs zurecht, wenn ich mit dem auto bis an den ort meiner begierde
heranfahren kann und dort nur wenige meter zu humpeln habe. ätzend fand ich, das, wenn wir z.b. mal für ein paar tage in den kurzurlaub sind, ich immer der bremsklotz aller aktivitäten war. geht nicht, kann ich nicht, schaff ich nicht ... schon die ortsveränderung reichte aus, um mich ins körperliche k.o. zu katapultieren .. und dann noch mehr als 100m laufen??? unmöglich. wieso fuhr ich denn dann überhaupt noch mit in den urlaub?? :o
dieses problem schilderte ich mal so ganz nebenbei meinem hausarzt ....schwupps hatte ich zwei rollstuhlrezepte an der backe. einen faltrollstuhl und einen elektrorollstuhl
. ich wußte echt nicht, was ich denken sollte, kam damit nach hause, erzählte es meiner familie .. erst betroffenheit. dann aber zuspruch.... klar mach mann, dann kommst du endlich auch mal wieder raus .... hmmm das mußte ich erst einmal verdauen.
für den e-rolli mußte ich mit der kk auch erst einen kleinen kampf kämpfen ....habe aber gewonnen
.... habe zwar auch das "b" im ausweis aber das kann meiner meinung nach nicht bedingung für einen rolli sein, denn ich bin als behinderter ja nicht verpflichtet einen antrag auf schwerbehinderung zu stellen ..also muss mich die krankenkasse gemäß krankheitsbild mit hilfmitteln versorgen und nicht gemäß merkzeichen. .... die versuchen es auch immer wieder!
beide rollis habe ich seit etwa 6 monaten. den elektrorolli habe ich noch nicht benutzt, mußte sehr lange auf die zugehörigen rampen warten und wie gesagt im kleinen direkten umkreis zum auto komme ich noch halbwegs klar ..... mit "b" natürlich.
vorrausgesetzt ich kann möglichst auf einem schwerbehindertenparkplatz parken.
der faltrolli kam zum ersten mal auf einer messe zum einsatz ... mein mann schob mich durch die gänge... lol oft lies er mich vor einem stand einfach so stehen ..egal, in welcher sichtrichtung der rolli stand. mir kam es darauf an, muss ich ehrlich sagen, ihn auszuprobieren in einer umgebung, wo ich fremd bin, mich keiner kennt .... aber dem war nicht so, denn die messe besuchen wir ziemlich regelmäßig und uns kannten schon einige aussteller, die dann über den anblick ..ich im rolli.... doch etwas entsetzt oder eher irretiert waren.
das zweite mal haben wir ihn gestern benutzt. wir hatten hochzeitstag und wollten raus ... spazierengehen im wald ... einfach so an die luft. mein mann schob mich über stock und stein ohne zu murren, hat sogar noch seine späßchen gemacht. ich denke nicht, das es ihm peinlich war ...aber ich denke schon, das es im tiefsten inneren wehtut ....ihm genauso wie mir. andererseits sehe ich den rolli wirklich als mittel, aktiver am leben teilnehmen zu können ... was hat man denn sonst noch ??? nix. nur rumhocken, rumgrübeln, sich selbst hassen, weil nix mehr geht ... naja ihr kennt das ja.....
den faltrolli kann ich selbständig auch nur auf ganz glatter fläche bewegen und dort auch nur mit großer anstrengung, da ich probs mit den schultergelenken habe. also werde ich mich mal demnächst auf gebrauchskunde und fahrschule für den elektrorolli begeben, damit ich mit dem ding auch mal allein "abdüsen" kann.
liebe verena, ich wünsche dir gute besserung .. du machst ja sachen. sollte dieses ereigniss nicht anlass genug sein, dich auch mit der benutzung eines e- rollis zu befassen???
ich denke, man sollte alle hilfsmittel, die man benötigt und bekommen kann in anspruch nehmen, denn für zimperlichkeiten .... "brauch ich noch nicht" ....und zum versauern in den eigenen vier wänden..... ist das leben einfach zu kurz!
dieses problem schilderte ich mal so ganz nebenbei meinem hausarzt ....schwupps hatte ich zwei rollstuhlrezepte an der backe. einen faltrollstuhl und einen elektrorollstuhl
. ich wußte echt nicht, was ich denken sollte, kam damit nach hause, erzählte es meiner familie .. erst betroffenheit. dann aber zuspruch.... klar mach mann, dann kommst du endlich auch mal wieder raus .... hmmm das mußte ich erst einmal verdauen.für den e-rolli mußte ich mit der kk auch erst einen kleinen kampf kämpfen ....habe aber gewonnen
beide rollis habe ich seit etwa 6 monaten. den elektrorolli habe ich noch nicht benutzt, mußte sehr lange auf die zugehörigen rampen warten und wie gesagt im kleinen direkten umkreis zum auto komme ich noch halbwegs klar ..... mit "b" natürlich.
der faltrolli kam zum ersten mal auf einer messe zum einsatz ... mein mann schob mich durch die gänge... lol oft lies er mich vor einem stand einfach so stehen ..egal, in welcher sichtrichtung der rolli stand. mir kam es darauf an, muss ich ehrlich sagen, ihn auszuprobieren in einer umgebung, wo ich fremd bin, mich keiner kennt .... aber dem war nicht so, denn die messe besuchen wir ziemlich regelmäßig und uns kannten schon einige aussteller, die dann über den anblick ..ich im rolli.... doch etwas entsetzt oder eher irretiert waren.
das zweite mal haben wir ihn gestern benutzt. wir hatten hochzeitstag und wollten raus ... spazierengehen im wald ... einfach so an die luft. mein mann schob mich über stock und stein ohne zu murren, hat sogar noch seine späßchen gemacht. ich denke nicht, das es ihm peinlich war ...aber ich denke schon, das es im tiefsten inneren wehtut ....ihm genauso wie mir. andererseits sehe ich den rolli wirklich als mittel, aktiver am leben teilnehmen zu können ... was hat man denn sonst noch ??? nix. nur rumhocken, rumgrübeln, sich selbst hassen, weil nix mehr geht ... naja ihr kennt das ja.....
den faltrolli kann ich selbständig auch nur auf ganz glatter fläche bewegen und dort auch nur mit großer anstrengung, da ich probs mit den schultergelenken habe. also werde ich mich mal demnächst auf gebrauchskunde und fahrschule für den elektrorolli begeben, damit ich mit dem ding auch mal allein "abdüsen" kann.
liebe verena, ich wünsche dir gute besserung .. du machst ja sachen. sollte dieses ereigniss nicht anlass genug sein, dich auch mit der benutzung eines e- rollis zu befassen???
ich denke, man sollte alle hilfsmittel, die man benötigt und bekommen kann in anspruch nehmen, denn für zimperlichkeiten .... "brauch ich noch nicht" ....und zum versauern in den eigenen vier wänden..... ist das leben einfach zu kurz!
Das lasse ich mir natürlich nicht gefallen, aber es ist mühsam.