Hallo an alle,
ich leide seit meinem 14. LJ an Vitiligo (Immunkrankheit) und 10 Jahre später wurde Hashimoto festgestellt. Dabei hatte ich schon immer sehr empfindliche Gelenke, wobei nicht klar war, ob das nicht mit meiner schweren RAchitits-Erkrankung in der Kindheit zusammenhängt (war als Baby 4 Monate stationär in Behandlung).
Jedenfalls sind die Beschwerden vor 3 Jahren noch schlimmer geworden, als üblich, dazu kam immer wieder Durchfälle, unerklärliche Bauchschmerzen, Nachts ab 3/4 Uhr starke Schmerzen in den Gelenken, immer wieder leichtes Fieber und extreme Morgensteifigkeit, konnte morgens keine Treppe mehr laufen und bin manchmal auf den Knien zur Toilette gerutscht. Nach einer Ärzte-Odysee - zuerst Neurologe, dann Immunologe wegen extrem wenig Leukozyten (total untypisch für Rheuma) hat dann ca. 1 Jahr später ein Rheumatologe RA festgestellt - seronegativ. Leider klappt meine Einstellung auf Basismedikamente überhaupt nicht, MTX und Arava mussten wegen starken Nebenwirkungen abgesprochen werden. Seither hangle ich mich mit Coritson (4 mg Urbason) durch - bis vor 2 Wochen war ich auch relativ zufrieden, man wird ja auch bescheiden in seinen Ansprüchen. Doch seit meiner normalen Grippeimpfung geht es mir echt richtig schlecht. Ich habe starke Schwellungen an den ersten Fingergelenken die mich auch bei der Arbeit behindern und sämtliche Gelenke tun mir weh. Nun hatte mir schon einmal im Forum jemand geschrieben, dass bei RA die ersten Fingergelenke nicht betroffen sind sondern nur die Grundgelenke, und ob es nicht möglich ist, dass ich Psoriaris-Arthritis und nicht RA habe. Seither bin ich am Zweifeln ob ich wirklich RA habe. Heute tut mir alles weh, es wäre einfacher aufzuzählen, was nicht weh tut, als andersrum. Wollte heute zum Arzt, aber nach fast 2 Stunden Wartezeit und nochmal 1 Stunde vor mir hat mich die Geduld verlassen und ich hab meine Cortisondosis einfach selbst auf 12 mg erhöht.
Ich hab mich bisher wenig mit den verschiedenen Rheumaformen befasst und kenn mich da nicht so gut aus. Meine Frage ist jetzt, spielt es für die Behandlung überhaupt eine Rolle, welches Rheume man hat, bzw. hat das Einfluss auf die Basismedikamente? Oder können alle Basismed. für alle Rheumaformen eingesetzt werden? Und die Patienten werden auf das eingestellt, was sie halt vertragen?
Liebe Grüße
Mary 1961
ich leide seit meinem 14. LJ an Vitiligo (Immunkrankheit) und 10 Jahre später wurde Hashimoto festgestellt. Dabei hatte ich schon immer sehr empfindliche Gelenke, wobei nicht klar war, ob das nicht mit meiner schweren RAchitits-Erkrankung in der Kindheit zusammenhängt (war als Baby 4 Monate stationär in Behandlung).
Jedenfalls sind die Beschwerden vor 3 Jahren noch schlimmer geworden, als üblich, dazu kam immer wieder Durchfälle, unerklärliche Bauchschmerzen, Nachts ab 3/4 Uhr starke Schmerzen in den Gelenken, immer wieder leichtes Fieber und extreme Morgensteifigkeit, konnte morgens keine Treppe mehr laufen und bin manchmal auf den Knien zur Toilette gerutscht. Nach einer Ärzte-Odysee - zuerst Neurologe, dann Immunologe wegen extrem wenig Leukozyten (total untypisch für Rheuma) hat dann ca. 1 Jahr später ein Rheumatologe RA festgestellt - seronegativ. Leider klappt meine Einstellung auf Basismedikamente überhaupt nicht, MTX und Arava mussten wegen starken Nebenwirkungen abgesprochen werden. Seither hangle ich mich mit Coritson (4 mg Urbason) durch - bis vor 2 Wochen war ich auch relativ zufrieden, man wird ja auch bescheiden in seinen Ansprüchen. Doch seit meiner normalen Grippeimpfung geht es mir echt richtig schlecht. Ich habe starke Schwellungen an den ersten Fingergelenken die mich auch bei der Arbeit behindern und sämtliche Gelenke tun mir weh. Nun hatte mir schon einmal im Forum jemand geschrieben, dass bei RA die ersten Fingergelenke nicht betroffen sind sondern nur die Grundgelenke, und ob es nicht möglich ist, dass ich Psoriaris-Arthritis und nicht RA habe. Seither bin ich am Zweifeln ob ich wirklich RA habe. Heute tut mir alles weh, es wäre einfacher aufzuzählen, was nicht weh tut, als andersrum. Wollte heute zum Arzt, aber nach fast 2 Stunden Wartezeit und nochmal 1 Stunde vor mir hat mich die Geduld verlassen und ich hab meine Cortisondosis einfach selbst auf 12 mg erhöht.
Ich hab mich bisher wenig mit den verschiedenen Rheumaformen befasst und kenn mich da nicht so gut aus. Meine Frage ist jetzt, spielt es für die Behandlung überhaupt eine Rolle, welches Rheume man hat, bzw. hat das Einfluss auf die Basismedikamente? Oder können alle Basismed. für alle Rheumaformen eingesetzt werden? Und die Patienten werden auf das eingestellt, was sie halt vertragen?
Liebe Grüße
Mary 1961