McFly
Neues Mitglied
...ein geflügelter Satz, der mir in den letzten Monaten und insbesondere in den letzten Stunden (in einem anderen Zusammenhang) immer wieder im Kopf herumspukt und mich jenen Benutzernamen wählen ließ, der nun in meinem Profil hier steht. ^^
Hallo erstmal, ich bin der Chris, 32 Jahre jung und habe vergangenen Montag (also vorgestern) die Diagnose "Psoriarisarthritis" an den Kopf geknallt bekommen, nachdem ich seit Wochen unter Schmerzen und Steifheit in den Händen (insbesondere der linken Hand), dessen Schmerz sich bis in die Ellenbogen und häufig auch im Nacken-/Rückenbereich ansiedelt, leide.
Mein Hausarzt hat mich zur Rheumatologie überwiesen, um "eine rheumatische Erkrankung auszuschließen", muhahahahaha!
Eine Schuppenflechte habe ich bereits seit einigen Monaten, deren Behandlung eher schleppend verläuft. Aber meine Hautärztin konnte ja auch bloß die Flechte diagnostizieren...
Alles in allem geht es mir ja noch ganz gut, aber ich habe eben auch NULL Wissen was dies alles nun betrifft. Einige Recherche im Internet zog mich aber nun wesentlich mehr runter, als die Diagnose und das relativ kurze Gespräch mit dem Facharzt. Ich komme dem ganzen irgendwie noch nicht so recht bei und habe ein Hundertstelwissen. Ich könnte mich also auch fachlich mit Dittsche über meine Krankheit auseinandersetzen und wäre dann genauso schlau! *lol*
Was mich dabei so runterzieht und mich den Einleitungssatz hat wählen lassen, ist die Tatsache, dass ich als Frontmann diverser Bands ja nunmal darauf angewiesen bin, mich auf der Bühne angemessen zu bewegen. Ich mache seit nunmehr 15 Jahren aktiv Musik und konnte bereits relative Erfolge aufweisen, an welche ich jetzt eigentlich mit einer neuen Formation wieder anknüpfen möchte (Zurück in die Zukunft!^^), nun aber nicht weiß, inwieweit mir die Krankheit da nun einen Strich durch die Rechnung machen kann/wird...
Sollte ich irgendwann nicht mehr in der Lage sein dieser Leidenschaft nachgehen zu können (und da ist Erfolg bzw. Nichterfolg mal sehr nebensächlich), kann ich mich eigentlich eintüten, da diese Beschäftigung für mich als ABSOLUT elementar zu bezeichnen ist.
Ich habe in den paar Wochen bis zu meinem Termin erneut in meiner "Bibel", der Michael J. Fox Biographie "Comeback" gelesen, um im Falle einer positiven Diagnose mental/emotional gewappnet zu sein. Immerhin handelt es sich bei diesem Werk um ein Paradebeispiel positiven Denkens und ist jedem hiermit wärmstens empfohlen. Ich dachte mir "Hey, Mike hat Parkinson. Wenn ich also mit 'ner Rheumaerkrankung konfrontiert werde, bin ich immer noch tausendmal besser dran!"
Was ich allerdings bisher im Netz so lesen konnte, überzeugt mich nicht unbedingt 100% davon, dass es wirklich ein so viel besseres Leben ist...
Gut, die Therapiemöglichkeiten und Erfolge sind natürlich bei weitem besser und wenigstens auch MÖGLICH!
Aber trotzdem bin ich nun verunsichert. Was kann da auf mich zukommen? Was WIRD auf mich zukommen? Ich weiß einen SCHEIß!!!
Vielleicht mache ich mir gerade einen totalen Kopf für nichts und wieder nichts? Tausende Fragen schwirren durch meine Schädeldecke. Daher habe ich mich ja nun auch hier angemeldet, um ebenfalls betroffene Menschen kennenzulernen, die mir da evt. mit ihren eigenen Erfahrungen weiterhelfen können. Vielleicht ist ja wirklich alles nicht so schlimm...
Ich möchte einfach nur auf das vorbereitet sein, was mich in der näxten Zeit erwartet. Und ich würde mir den Arsch abfreuen, wenn ich irgendwie als Hypochonder entlarvt werden würde!
Also ein ganz großes "HALLO" von mir an alle Anwesenden und ich freue mich darauf den einen oder anderen kennenzulernen.
GABBA GABBA HEY
Chris
Hallo erstmal, ich bin der Chris, 32 Jahre jung und habe vergangenen Montag (also vorgestern) die Diagnose "Psoriarisarthritis" an den Kopf geknallt bekommen, nachdem ich seit Wochen unter Schmerzen und Steifheit in den Händen (insbesondere der linken Hand), dessen Schmerz sich bis in die Ellenbogen und häufig auch im Nacken-/Rückenbereich ansiedelt, leide.
Mein Hausarzt hat mich zur Rheumatologie überwiesen, um "eine rheumatische Erkrankung auszuschließen", muhahahahaha!
Eine Schuppenflechte habe ich bereits seit einigen Monaten, deren Behandlung eher schleppend verläuft. Aber meine Hautärztin konnte ja auch bloß die Flechte diagnostizieren...
Alles in allem geht es mir ja noch ganz gut, aber ich habe eben auch NULL Wissen was dies alles nun betrifft. Einige Recherche im Internet zog mich aber nun wesentlich mehr runter, als die Diagnose und das relativ kurze Gespräch mit dem Facharzt. Ich komme dem ganzen irgendwie noch nicht so recht bei und habe ein Hundertstelwissen. Ich könnte mich also auch fachlich mit Dittsche über meine Krankheit auseinandersetzen und wäre dann genauso schlau! *lol*
Was mich dabei so runterzieht und mich den Einleitungssatz hat wählen lassen, ist die Tatsache, dass ich als Frontmann diverser Bands ja nunmal darauf angewiesen bin, mich auf der Bühne angemessen zu bewegen. Ich mache seit nunmehr 15 Jahren aktiv Musik und konnte bereits relative Erfolge aufweisen, an welche ich jetzt eigentlich mit einer neuen Formation wieder anknüpfen möchte (Zurück in die Zukunft!^^), nun aber nicht weiß, inwieweit mir die Krankheit da nun einen Strich durch die Rechnung machen kann/wird...
Sollte ich irgendwann nicht mehr in der Lage sein dieser Leidenschaft nachgehen zu können (und da ist Erfolg bzw. Nichterfolg mal sehr nebensächlich), kann ich mich eigentlich eintüten, da diese Beschäftigung für mich als ABSOLUT elementar zu bezeichnen ist.
Ich habe in den paar Wochen bis zu meinem Termin erneut in meiner "Bibel", der Michael J. Fox Biographie "Comeback" gelesen, um im Falle einer positiven Diagnose mental/emotional gewappnet zu sein. Immerhin handelt es sich bei diesem Werk um ein Paradebeispiel positiven Denkens und ist jedem hiermit wärmstens empfohlen. Ich dachte mir "Hey, Mike hat Parkinson. Wenn ich also mit 'ner Rheumaerkrankung konfrontiert werde, bin ich immer noch tausendmal besser dran!"
Was ich allerdings bisher im Netz so lesen konnte, überzeugt mich nicht unbedingt 100% davon, dass es wirklich ein so viel besseres Leben ist...
Gut, die Therapiemöglichkeiten und Erfolge sind natürlich bei weitem besser und wenigstens auch MÖGLICH!
Aber trotzdem bin ich nun verunsichert. Was kann da auf mich zukommen? Was WIRD auf mich zukommen? Ich weiß einen SCHEIß!!!
Vielleicht mache ich mir gerade einen totalen Kopf für nichts und wieder nichts? Tausende Fragen schwirren durch meine Schädeldecke. Daher habe ich mich ja nun auch hier angemeldet, um ebenfalls betroffene Menschen kennenzulernen, die mir da evt. mit ihren eigenen Erfahrungen weiterhelfen können. Vielleicht ist ja wirklich alles nicht so schlimm...
Ich möchte einfach nur auf das vorbereitet sein, was mich in der näxten Zeit erwartet. Und ich würde mir den Arsch abfreuen, wenn ich irgendwie als Hypochonder entlarvt werden würde!
Also ein ganz großes "HALLO" von mir an alle Anwesenden und ich freue mich darauf den einen oder anderen kennenzulernen.
GABBA GABBA HEY
Chris

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