hallo toadie,
der vorteil nach dem schock der diagnose ist für mich eindeutig: ich weiß seit dem gegen was ich kämpfe....und somit eine chance mit der richtigen behanldung auf besserung

die man ohne diagnose ja nicht wirkl hat....
ich habe fast 5 jahre gebraucht um es zuaktzeptieren,damit halbwegs zu leben....und es ist nicht mehr so sehr mittelpunkt in meinem leben steht.....
auch wenn es noch immer sehr stark davon geprägt ist...da ich halt überlege was ich wann tue,damit es nicht zuviel ist...usw..
viel bewegen kann ich nur bestättigen...eine woche viel liegen merke ich sehr schnell mit einsteifung der gelenke,sehnen...leider bewege ich mich immer noch zuwenig und einseitig,durch die starken schmerzen....
mir hilft auch wenig zucker und der verzicht auf süßigkeiten und der verzicht auf schweinefleisch...auch wenn ich dannach nicht immer leben kann und will

gönne mir wenn immer möglich ruhepausen und versuche meinem körper nicht zuviel zuzumuten

was natürlich auch nicht immer klappt...aber immer besser
ich habe auch eine spondylarthritis mit sämtlicher gelenkbeteiligung.
eine krankengymnastik praxis die mir gut tut und hilft habe ich nach langem suchen und einfach probieren auch gefunden...da ich nach ende des rezeptes ja jederzeit wechseln kann.
da bei mir auch die finger und besonders die sehnen über dem handgelenk genauso wie der lws/isg bereich betroffen sind, gehe ich zumind. 1mal die woche zur ergotherapie und lasse mir von ihr die finger und handgelenke durch massieren...den rest macht die krankengymnastik.
eine schmerztherapie bei einem psychologen kann ich wenn es ein guter therapeut ist, sehr empfehlen..um den umgang mit den schmerzen erlernen zukönnen...z.b. mit entspannung oder auch die schmerzen und ihre folgen erklärt zu bekommen....gibt auch immer wieder kurse oder vorträge an krankenhäusern oder rheumalige usw.....
wenn du glück hast, kann bei deiner erkrankung auch die kombination mit schmerzmitteln,krankengymnastik, viel bewegung usw alleine helfen...habe das lange nicht glauben wollen,bis mir das ein rheumatolge in ruhe erklärt hat.
evtl. hilft dir ja auch eine reha in einer guten facheinrichtung...dort bekommt man erstmal viel anwendungen inkl. tips für das alleine weiterführen für zuhause und viele vorträge über die erkrankung...und wenn nette menschen anwesend sind und nicht nur jammer

einen guten und sinnvollen erfahrungsaustausch
viel erfolg,gute besserung und lg
bine