Guten Abend, Ihr Lieben
ganz herzlichen Dank für eure Antworten, die mir sehr helfen.
@Silke K.
Ich wünsche dir, dass sich deine Beschwerden weiterhin verringern.
Herzlichen Dank, Lavendel14, und Dir alles erdenklich Gute!
Liebe cat,
es tut mir sehr leid, dass Du so viele und wirklich unangenehme Symptome hast.
Denkst Du, sie sind vom Prednisolon oder von all der Unsicherheit und Angst ausgelöst?
Wohl von beidem, wobei ich denke, dass das Prednisolon einen sehr großen Anteil an meinen seelischen Beschwerden (es ist wie eine Achterbahnfahrt) hat. Besonders heftig sind Übelkeit und Angstzustände nämlich dann, wenn der Blutzuckerspiegel beim Essen hochsteigt (habe diesen jetzt öfters gemessen) und auch der Blutduck war die letzten Tage über sehr hoch, so dass sich der Kopf fiebrig anfühlte und arg unter Druck stand.
Seit heute morgen bin ich mit dem Prednisolon bei niedrigen 2,5 mg morgens und 2,5 mg abends.
Und der Tag war überraschend gut. Bislang sind heute keine Angstschübe aufgetreten. Der Blutdruck hat sich laut Messung beruhigt.
Wenn die ehemalige Depression nun in dieser Zeit der "Schwäche" oder ohne genug gute innere Anker sich wieder meldet, erinnere Dich bitte, wie Du ihr damals begegnen konntest und wer oder was Dir geholfen hatte. Falls Du einen guten Therapeuten hattest, ruf ihn oder sie an für einen Termin.
Leider habe ich damals keinen Therapeuten bekommen gehabt. Wo ich auch anrief, alle waren für Monate ausgebucht. Mein Mann hat sich dann sehr lange Urlaub nehmen können und durch zahllose Gespräche haben wir beide vieles bei mir klären können, was damals im Burnout war.
Jetzt ist es eher so, wie du in deinem lieben neuen Post von heute schreibst, dass das Urvertrauen in den Körper zutiefst erschüttert ist.
Ja, und auch die Traurigkeit darüber, dass ich (mal wieder) mich von "ganz unten" hochkämpfen muss.
Vielleicht ist es aber auch dieses "Kämpfen" was verkehrt ist.
Ich habe 35 Jahre berufliche Gartenarbeit (davon 12 Jahre selbständig) hinter mir. Und ich mag nicht mehr immer stark sein müssen.
Durch den damaligen Burnout habe ich "Nein" sagen gelernt, was ich auch heute noch praktiziere, und was mir gut tut.
Das Einzige was ich momentan noch immer mit mir herumschleppe, ist:
Darf ich mich zufrieden und gut fühlen und meine Freizeit genießen, oder muss ich mir diese immer erst verdienen, indem ich mich vorher für andere (Kunden, Familie, ...) bis an meine körperliche Grenze ausgepowert habe?
Früher (Kind) habe ich es immer so gelehrt bekommen, wenn man sich "zu wohl" fühlt und die Seele baumeln lässt, kamen die Eltern und luden einem Arbeit auf.
Später im Berufsleben dann sowieso, wehe man hatte mal Leerlauf ...
Ständig bekomme ich ein schlechtes Gewissen, wenn z.B. das Wetter gut ist, ich aber nicht in den Gärten meiner Kunden herumhantiere.
Man akzeptiert meine Untätigkeit nur, wenn es in Strömen regnet oder ich krank bin. (aber geht das nicht allen so?)
Und für den 4.1. wünsche ich Dir sehr, dass dem Rheumadoc Dir gleich das für Dich passende Basismittel verschreibt!
Glaubst du, er wird es mir auf jeden Fall verschreiben?
Oder ist es so, dass erst mal abgewartet wird, ob die Entzündungen der Gelenke nach dem völligen Ausschleichen bzw. Absetzen des Prednisolon wieder zurückkommen?
Da ich meinem Körper zurzeit nicht mehr vertraue, wäre mir ein Basismedikament am liebsten. Nach Monaten könnte man dann ja schauen, ob man dessen Einnahme gefahrlos verringern kann?
In mir heißt es: mein Immunsystem hat sich vertan und versucht nun mit all seiner Kraft, mich zu verteidigen. Dein Immunsystem will Dir nicht schaden, es ist nur irrtümlich in Aufruhr geraten. Sei ihm nicht böse. Dein Körper wird dann wieder friedlich sein und Deine Seele auch. Ihr seid eins, vergiß das nicht. Tu Dir Gutes, kleine feine Dinge für den Geist und für den Körper.
Sie reagieren und werden es Dir danken.
Danke, liebe cat, für diese besonderen Zeilen, sie bewirken Gutes in mir!
Liebe Grüße
Silke