Genüsslich meinen morgendlichen Kaffeebecher geleert und die dazu passende Zigarette geraucht und dann der morgendliche Gang an den Compi und was lese ich da: Rauchen. Machen wir uns nichts vor, Rauchen fördert wirklich nicht die Gesundheit, aber die hab ich ja nicht nicht mehr (cP) und ich kenne auch jede Menge Nichtraucher, die krank sind und außerdem: manchmal klammere ich mich förmlich trotzig an meiner Zigarette fest und denke mir verzweifelt, verdammt, was bleibt mir denn noch, wenn ich die auch aufgebe? Ich hab doch schon so viel aufgeben müssen.
Nichtsdestoweniger (tolle Wortschöpfung, nicht?) mich fuchst langsam das Geld, das ich dafür ausgebe, außerdem werd ich mich demnächst in homöopathische Behandlung begeben und da weiß ich schon, was auf mich zukommen wird: Rauchen aufgeben!! O Gott, mir wird jetzt schon merkwürdig, wenn ich das auch nur schreibe, etwas in mir will nämlich nicht aufhören und eigentlich hab ich auch etwas dagegen, dass mir so viele Leute vorschreiben wollen, was für mich gut und "gesund" ist und was nicht und ich hab auch etwas dagegen, dass ich als Raucherin zum Außenseiter zunehmend gemacht werde. In einem meiner Lieblingscaffees gibt es keine Raucherecke mehr, wenn ich im September in London bin werd ich mir auch nicht mehr genüßlich eine Zigarette im Pub anstecken können. O nein, langsam werd ich bei den Perspektiven ja trübsinnig, also hör ich lieber auf mit Schreiben.
Ich wünsche Euch Allen einen netten sonnigen Tag, die bekennende Raucherin JMCL