Hallo zusammen
ich gebe zu, der Titel wirkt seltsam, aber mir fiel nichts besseres ein
Folgendes: Ich werde demnächst am Knie operiert, eine offene Arthrolyse, hab 3 Osteophyten, die sich wohl gebildet haben und was auch immer die sonst finden, sollen die machen, wie sie lustig sind, solange sie keinen Mist bauen.
Was mich beschäftigt ist das, was danach kommt. Ich habe mich durch Corona und damit verbundene Verschiebungen meiner OP und Reha dem Schmerz angepasst und ja leider eine Schonhaltung eingenommen, ich nehme keine Schmerzmittel und wollte unter den Umständen mit meinem Knie irgendwie einig werden.
Ich kenne seine Grenzen, ich weiß was geht und nicht, ich bin mit dem Knie soweit im Einklang, dass ich fluchen kann, es verteufeln kann
ohne dass ich eine Retour erwarten muss, gleichzeitig hab ich Fortschritte gemacht, konnte wieder Rad fahren, weil ich kaum laufen kann und das hat echt was gebracht, hätte ich nicht gedacht, fahre mit einem Kurbelarmverkürzer und einem Ebike.
Nun macht mir dieser Neustart sorgen, ich weiß dass eine Fehlstellung und die Schonhaltung sich auch auf andere Gelenke auswirkt, das spüre ich und ich weiß, dass ich die OP brauche, ich will laufen, stehen können, Treppen steigen können nur fühlt es sich an, als würde ich etwas das in sich geschlossen als Notwendigkeit begann nun aufgeben und ohne Ansatz beginnen. Ich hab Angst, meinem Knie wieder zu vertrauen, diesen Gedanken und das Gefühl abzubauen, das Knie schützen zu müssen, mit dem wie ich mich verhalte, mein Kopf und mein Gefühl es fühlt sich manchmal so an, als wäre mir das was möglich ist nicht genug, denn ich ging an Krücken, dann konnte ich sie weg lassen, ich konnte keine Mobilisation reinbringen, jetzt fahre ich Rad.
Wie schaffe ich es mich zu überwinden nach der OP und nicht mehr das zu sehen, fühlen was mich bisher so lang begleitet hat, ich weiß aus dem Vorgespräch, dass ich ein Defizit beibehalte, was okay ist für mich ehrlich, ich wünsche mir Erleichterung im Alltag, nichts weltbewegendes, nur wenn ich mir das Knie ansehe, die Fehlstellung dann ist da dieser Zwist zwischen Zuversicht und Angst, dieses Dilemma zwischen was ich kenne und was ich neu kennenlernen muss und ich will mir selbst nicht im Weg stehen mit der Reha, der Ergo- und Physiotherapie.
Danke im voraus für hilfreichen Input
ich gebe zu, der Titel wirkt seltsam, aber mir fiel nichts besseres ein

Folgendes: Ich werde demnächst am Knie operiert, eine offene Arthrolyse, hab 3 Osteophyten, die sich wohl gebildet haben und was auch immer die sonst finden, sollen die machen, wie sie lustig sind, solange sie keinen Mist bauen.
Was mich beschäftigt ist das, was danach kommt. Ich habe mich durch Corona und damit verbundene Verschiebungen meiner OP und Reha dem Schmerz angepasst und ja leider eine Schonhaltung eingenommen, ich nehme keine Schmerzmittel und wollte unter den Umständen mit meinem Knie irgendwie einig werden.
Ich kenne seine Grenzen, ich weiß was geht und nicht, ich bin mit dem Knie soweit im Einklang, dass ich fluchen kann, es verteufeln kann
ohne dass ich eine Retour erwarten muss, gleichzeitig hab ich Fortschritte gemacht, konnte wieder Rad fahren, weil ich kaum laufen kann und das hat echt was gebracht, hätte ich nicht gedacht, fahre mit einem Kurbelarmverkürzer und einem Ebike. Nun macht mir dieser Neustart sorgen, ich weiß dass eine Fehlstellung und die Schonhaltung sich auch auf andere Gelenke auswirkt, das spüre ich und ich weiß, dass ich die OP brauche, ich will laufen, stehen können, Treppen steigen können nur fühlt es sich an, als würde ich etwas das in sich geschlossen als Notwendigkeit begann nun aufgeben und ohne Ansatz beginnen. Ich hab Angst, meinem Knie wieder zu vertrauen, diesen Gedanken und das Gefühl abzubauen, das Knie schützen zu müssen, mit dem wie ich mich verhalte, mein Kopf und mein Gefühl es fühlt sich manchmal so an, als wäre mir das was möglich ist nicht genug, denn ich ging an Krücken, dann konnte ich sie weg lassen, ich konnte keine Mobilisation reinbringen, jetzt fahre ich Rad.
Wie schaffe ich es mich zu überwinden nach der OP und nicht mehr das zu sehen, fühlen was mich bisher so lang begleitet hat, ich weiß aus dem Vorgespräch, dass ich ein Defizit beibehalte, was okay ist für mich ehrlich, ich wünsche mir Erleichterung im Alltag, nichts weltbewegendes, nur wenn ich mir das Knie ansehe, die Fehlstellung dann ist da dieser Zwist zwischen Zuversicht und Angst, dieses Dilemma zwischen was ich kenne und was ich neu kennenlernen muss und ich will mir selbst nicht im Weg stehen mit der Reha, der Ergo- und Physiotherapie.

Danke im voraus für hilfreichen Input
