Hallo Knuddelmaus,
ich habe auch Raynaud, aber nicht so schlimm, dass ich deswegen ins Krankenhaus musste. Ich bekomme auch Amlodipin und der Angiologe hat mit die Isoketsalbe verschrieben, aber mit der komme ich nicht so gut zurecht, da fangen Hände und Füße ganz schlimm an zu brennen.
Für meine Füße habe ich für draußen hohe Schuhe mit Lammfellfutter und für drinnen Hüttenschuhe aus dickem Wollfilz. Das hilft ganz gut und was auch sehr gut ist sind Kniestrümpfe oder eine Strumpfhose statt normaler Strümpe. Für die Hände hatte ich bis letztes Jahr Fäustlinge aus Wollwalk, die sind wunderbar warm aber leider recht unpraktisch. Sobald man irgendwas greifen will, muss man sie ausziehen und das führt bei mir sofort zu weißen Fingern. Jetzt habe ich mir Handschuhe aus winddichten Fleece gekauft, die Fingeransätze haben und eine Fäustlingskappe zum drüberziehen. Wenn ich jetzt was greifen will, klapp ich die Kappe zurück und hab die Fingerspitzen frei, da der Rest aber eingepackt ist werden sie nicht sofort weiß. Zu lang geht's so aber natürlich nicht. Das scheint ganz gut zu funktionieren, aber richtig kalt wars bislang ja noch nicht. Tja und die Nase. Die ist eisig, Nasenwärmer gibts ja nicht

. Ich versteck sie allerdnigs oft im Schal, vor allem wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, das geht besonders gut mit solchen Schlauchtüchern, die gibts auch in der Wintervariante mit einer Hälfte Fleece.
Mein persönlicher Feind sind übrigens die Kühlregale im Supermarkt, da reicht schon das Vorbeilaufen

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Liebe Grüße,
Tintin